EWE

24. Oktober 2011

Es darf gewettet werden, wie lange der Lingener Werner Brinker noch Vorstandsvorsitzender des in Oldenburg beheimmateten Energieversorgers EWE ist. Einen Tag, eine Woche, einen Monat? Ein Jahr wohl kaum. Denn nach den großen, für das Ansehen des Unternehmens schädlichen Diskussionen um ungerechtfertigte Preiserhöhungen -guckst du hier- kommt die Aktiengesellschaft  einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen. In Kiel werfen die dortigen Stadtwerke der EWE Kundenfang mit Methoden von Drückerkolonnen vor (mehr…). Das wird der Vorstandsvorsitzende kaum überstehen, auch wenn Arbeitnehmervertreter wie Aufsichtsratsmitglied Aloys Kiepe (ver.di) jüngst in Delmenhorst den EWE Konzern als “gut aufgestellt” bezeichnen.

EWE  macht rund 7 Milliarden Euro Umsatz und  gehört zu 74 Prozent insgesamt 21 Städten und Landkreisen in Weser-Ems und Nordniedersachsen. Ein besonders einflussreiches Mitglied des 16-köpfigen EWE-Aufsichtsrats ist übrigens der scheidende emsländische Landrat Hermann Bröring (CDU).

Hier ein Screenshot mit  kritischen Berichten, die in den letzten Wochen allein in der tageszeitung (taz) erschienen sind:

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