NS-Prozesse 1945 – 2015

26. Oktober 2019

Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH)
Karl-Heinz Keldungs
NS-Prozesse 1945 – 2015
Eine Bilanz aus juristischer Sicht
Lingen (Ems) – LWH, Gerhard-Kues-Str. 16
Montag, 28.10.2019 – 19.30 Uhr
Kosten 6 € , erm. 4 €

Karl-Heinz Keldungs, lange Jahre Vorsitzen­der Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, hat die Rechtsprechung in den NS-Prozessen der vergangenen 70 Jahre einer kritischen Prüfung unterzogen. Entstanden ist hieraus der 500-Seiten-Band „NS-Prozesse 1945 – 2015. Eine Bilanz aus juristischer Sicht“ (Edi­tion Virgines). Mit dem Blick eines erfahrenen Richters analysierte Keldungs zunächst die Prozessverläufe, dann die Entwicklung der Rechtsanwendung durch die Gerichte. Hier­bei deckt er zahlreiche unverständliche Urtei­le auf, die zudem auf nicht nachvollziehbaren Strafmilderungsgründen beruhen.

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Karl-Heinz Keldungs, 1948 in Düsseldorf geboren, studierte Jura in Köln und Freiburg und war in der Folge von 1991 bis 2013 als Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf tätig. Einer seiner Schwerpunkte ist bis heute das Baurecht. 2016 veröffentlichte er vor drei Jahren das Buch „Große Strafprozesse vor Düsseldorfer Gerichten“.
in seinem neuen Buch analysert der Jurist die NS-Prozesse der vergangenen Jahre.
Karl-Heinz Keldungs: „NS-Prozesse 1945-2015“, Edition Virgines, 512 Seiten, 34,90 Euro.

(Foto: Edition Virgines)

Politisch Verfolgte genießen Asylrecht – alle?
Asylgesetzgebung und Menschenrechtspolitik
Akademieabend mit dem
Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung
Christoph Strässer, MdB.
Do 3. März 2016 – 19.30 Uhr
Lingen (Ems) – Ludwig-Windthorst-Haus
Eintritt: 6 Euro (erm. 3 Euro)

straesser_christoph_615x720Die Diskussionen über das geltende Asylrecht reißen nicht ab. Wer darf kommen? Am liebsten nur gut ausgebildete politisch Verfolgte mit christlichen Wurzeln? Und wenn, dann auch lieber nicht so viele? Wo soll die Grenze liegen? Sind die so genannten sicheren Drittstaaten wirklich sicher? Fragen, die sich zur Zeit mit hoher Brisanz stellen. Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Christoph Strässer MdB, wird an diesem Abend nüchtern die Lage schildern und sich den Fragen stellen.

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(Foto: spdfraktion.de (Susie Knoll / Florian Jänicke))