nie dagewesenes Ausmaß

4. Januar 2020

Die NGO-Organisation SOS-Kinderdörfer haben vor den Folgen der Klimakrise  für Kinder gewarnt. Der Klimawandel wird nach ihren Angaben in den nächsten Jahrzehnten das Leben von Millionen von Kindern in Afrika bedrohen – obwohl der Kontinent lediglich vier Prozent der weltweiten Emission verursacht. Extremwetterphänomene wie Überschwemmungen, Stürme oder Trockenheit hätten ein nie dagewesenes Ausmaß erreicht.

Seit 1970 sei Afrika von über 2000 Naturkatastrophen heimgesucht worden, der Klimawandel habe entscheidenden Anteil daran. „Wir haben so etwas noch nie erlebt!“, sagt Ayele Sebaro, SOS-Nothilfekoordinator aus Äthiopien. Allein sieben der zehn am meisten bedrohten Länder lägen in Afrika.

Massiv verstärkt werde der negative Effekt des Klimawandels durch das hohe Bevölkerungswachstum: Nach Prognosen verdopple sich die Einwohnerzahl Afrikas bis zum Jahr 2050. „Wenn sich die Situation so zuspitzt, wie es momentan aussieht, verlieren unzählige Kinder und Familien nicht nur ihre Lebensgrundlage: Sie verlieren ihr Leben“, sagt Liberal Seburikoko, Leiter der SOD-Kinderdörfer-Hilfsorganisation in Ruanda.

Was auf die Menschen in Afrika zukommt:

  • Der Zugang zu Wasser wird immer knapper. Nach Angaben der Vereinten Nationen wird dies in Afrika die Hauptursache für Konflikte und Kriege in den nächsten 25 Jahren werden.
  • Krankheiten wie Malaria, die besonders für Kinder gefährlich sind, werden sich weiter ausbreiten. Man rechnet damit, dass die Malaria-Mücke in Zukunft auch in Höhen von über 2000 Metern überlebensfähig sein wird.
  • Durch die zunehmenden Überschwemmungen wird es außerdem vermehrt zu Cholera und lebensbedrohlichen Durchfallerkrankungen kommen.  „Cholera kann Kinder innerhalb weniger Stunden töten“, sagt Simiao Mahumana, Leiter der Hilfsorganisation in Mosambik, der mit seinem Team im März 2019 intensiv Nothilfe geleistet hat, nachdem der Zyklon Idai das Land verwüstet hatte. Dabei starben 783 Menschen und mindestens 600.000 verloren ihr Zuhause.
  • Am meisten vom Klimawandel bedroht sind aufgrund ihrer hohen Abhängigkeit von wasserintensiver Landwirtschaft und der großen Armut die Länder südlich der Sahara. In Sambia, Simbabwe und Angola rechnen die SOS-Kinderdörfer mit den höchsten Ernteausfällen. Im schlimmsten Fall könnten die Einnahmen bis 2100 um 90 Prozent zurückgehen. Hoch bedrohlich ist die Situation schon jetzt: In Simbabwe leiden aktuell 3,5 Millionen Menschen aufgrund von Ernteausfällen in Folge von Dürre an Lebensmittelknappheit, darunter 1,4 Millionen Jungen undMädchen. „Ohne intensive humanitäre Unterstützung sind vor allem die Kinder vom Hungertod bedroht“, sagt Addmore Makunura, Leiter der Organisation in Simbabwe. Laut den SOS-Kinderdörfern ist zu befürchten, dass ganz Afrika, wenn die Klimaerwärmung fortschreitet, den Getreideanbau einstellen muss.
  • In Äthiopien ist der Kaffeeanbau bedroht, der das wirtschaftliche Rückgrat des Landes bildet. Bis zum Jahr 2100 könnten 60 Prozent der Anbaugebiete durch die Klimaveränderung wegfallen – mit Auswirkungen für 15 Millionen Landwirte.
  • Auch zahlreiche Küstenstädte werden durch den ansteigenden Meeresspiegel verschwinden. So könnten laut den SOS-Kinderdörfern große Teile der Stadt Lagos in Nigeria bis 2050 im Meer versinken. Hier leben 24 Millionen Einwohner.

Liberal Seburikoko, Leiter SOS Ruanda, sagt: „Wenn man mit eigenen Augen sieht, welche Auswirkungen der Klimawandel hat, ist es wirklich furchterregend, dass das weltweite Interesse so gering ist, hier mit allen Maßnahmen gegenzusteuern.“


Quelle PM SOS-Kinderdörfer, UN, Weltklimarat IPCC, WHO

AADF

4. Februar 2016

Ach, die Dänen, die seit den 1970er Jahren schon die Rechtspopulisten in ihr Parlament wählen. Mogens Glistrup hieß die Pfeife damals.. Das Noch-Lieblingsurlaubsland deutscher Lehrerinnen und Lehrer wird dabei immer noch stetig populistisch-seltsamer Denn immer mehr alte Menschen dort beschweren sich -beispielsweise über Facebook-, dass Europa Afrika mit Milliarden an Entwicklungshilfe überschüttet, während die dänischen Alten von der Hand in den Mund leben müssen.

„Das Uns-gibt-auch-keiner-was-Argument kennen wir auch aus Deutschland, jetzt fasst sich Afrika ein Herz mit einer Kampagne voller Menschlichkeit: Die Adpot-A-Dane-Foundation vermittelt alte Dänen an prosperierende Afrikaner. Auf diese Weise können die Alten genau daneben stehen, wenn Afrikanern die Kohle in den Hintern geblasen wird und sich bequem was abzwacken. Überdies genießen die Alten in afrikanischen Ländern ungleich mehr Respekt als im Europa der sozialen Kälte. Ein wunderschöne Idee von Radio DR P3.“

Hier das Ganze etwas gedrängt für Muttersprachler: Afrika har læst på Facebook, at de ældre i Danmark har det dårligt. Så nu har Afrika besluttet sig for at hjælpe.

(gefunden bei Schlecky Silberstein)

Zwiebelrevolution

13. Dezember 2015

Start-Ups in Afrika. Über 53.000 Bauern entwickeln in Burkina Faso mit der Unterstützung von MISEREOR Methoden für ertragreichere Landwirtschaft. Aminata Compaoré ist eine von ihnen. Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen.

Fußspuren

8. Februar 2014

Bildschirmfoto 2014-02-08 um 07.31.20Erneut macht das britische Dorf Happisburgh Schlagzeilen. Happisburgh hat nicht einmal 1500 Einwohner und liegt an der Nordseeküste der britischen Grafschaft Norfolk. Zuletzt vor drei Jahren brachte es die Gemeinde gar in die Hauptnachrichtensendung des chinesischen Fernsehens, nachdem die Archäologen die Überreste der ältesten menschlichen Siedlung in Nordeuropa entdeckt hatten.

Jetzt fanden die britischen Archäologen nach eigenen Angaben „die ältesten menschenlichen Fußspuren außerhalb von Afrika“.  49 Abdrücke insgesamt, die den Weg einer Familie zeigen, deren Angehörige zwischen 93 Zentimetern und 1,73 Metern groß waren.

Hier geht es zum aktuellen Blogbeitrag von  Nicholas Ashton, Kurators des British Museum in London.  Auch SPON und dieser Youtube-Film berichten.

8. Rüt’n Rock

10. August 2012

Benfiz für Afrika
8. Rüt’n Rock Festival
in Rütenbrock
Heute (ab 17.30 Uhr) und morgen Samstag (ab 13.30 Uhr) mit
Bakkushan | Between Borders | Bratze | Death By Stereo | Der Fall Böse | Front Yard Dummies | Friska ViljorKilians* | Go Back To The Zoo | Hate Embraced | Hurricane Dean | Ira Atari | Kalypso | Kid North | Madball | Neaera | Razz | Smokey Joe | The Intersphere

Eintritt: beide Tage  32 Euro , nur Freitag 22 Euro, nur Samstag 23 Euro (jeweils Abendkasse)

*Headliner Friska Viljor musste kurzfristig absagen. Eingesprungen sind Kilians.

Rüt’n Rock Impressionen aus 2011

Heinz Strunk

15. April 2011

Nach „Fleisch ist mein Gemüse“, „Fleckenteufel“ und „Die Zunge Europas“ präsentiert Heinz Strunk jetzt sein neues Buch „In Afrika“ .

Seit Jahren reist der Autor und Kabarettist zu Weihnachten mit einem Freund in die Fremde. Wohin, ist egal, Hauptsache Meerblick, gepflegte Anlage mit gutem Essen und Spielkasino in der Nähe. Die beiden bevorzugen nämlich Reisen, bei denen die Erholung nicht durch tolle Erlebnisse, neue Anregungen oder interessante Urlaubsbekanntschaften erreicht wird, sondern durch Nicht-Erkrankung, körperliche Ruhe und keine Gewichtszunahme. Anders gesagt: Den größten Erholungswert haben Reisen, auf denen nichts passiert. Diesmal geht es nach Mombasa. Die erste Woche verläuft wie geplant. Doch am zweiten Weihnachtsfeiertag sind in Kenia Wahlen angesetzt, und plötzlich finden sich die Sonnensucher in einem Bürgerkrieg wieder. Allen Warnungen zum Trotz sind die beiden nicht davon abzuhalten, das nächste Taxi nach Mombasa City zu nehmen…

Lingen (Ems)  –  Centralkino, Marienstraße
Freitag, 15. April 2011  –  20 Uhr
Eintritt 11 Euro

Es wird empfohlen, sich rechtzeitig Karten zu sichern.

Der Musiker, Schauspieler und Schriftsteller, Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Er ist Gründungsmitglied des Humoristentrios Braun und hatte auf VIVA eine eigene Fernsehshow. Sein Buch, «Fleisch ist mein Gemüse» verkaufte sich über 400.000-mal. Es ist Vorlage eines preisgekrönten Hörspiels, einer «Operette» im Hamburger Schauspielhaus und eines Kinofilms. Auch die folgenden Buuml;cher des Autors, «Die Zunge Europas» und «Fleckenteufel» wurden zu Bestsellern.

Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung vom Alten Schlachthof in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Lingen. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf u.a. beim Verkehrsbüro der Stadt Lingen(Ems)  und in der Buchhandlung Holzberg sowie den bekannten Vorverkaufsstellen.