📌 LIN-Update: COVID-19

12. März 2020

🔗Aktuelle Informationen aus Lingen (Ems) und dem Umland zu COVID-19-Krise auf meiner Spezial-Unterseite.

1901

1. März 2021

Auch gewusst?

Centrum ist eine alte Schreibweise von Zentrum. Sie ist seit den Beschlüssen der Orthographischen Konferenz von 1901 nicht mehr korrekt. Anders ist dies allerdings in unserer kleinen Stadt im Nordwesten. Da ist zwar inzwischen nach langen Jahren hartnäckigen Beharrens unserer Stadtverwaltung das Wort Jnnenstadt (mit Jot) auf vielen Wegweisern endlich überwunden.

Doch jetzt fahren Radfahrer eben ins Centrum. Wie bis 1901.. 😜

Wasserstoff, grün

28. Februar 2021

Ende Januar warb der große deutsche Energiekonzern E.ON in einer Pressemitteilung dafür, mit grünem Wasserstoff zu heizen – das sei der kostengünstigste und sozial ausgewogenste Weg zum Klimaschutz bei der Wärmeversorgung, habe eine Studie ergeben (die E.ON praktischerweise gleich selbst durchgeführt hat). Mit grünem Wasserstoff könne man energetische Sanierungen und die damit verbundenen Mietsteigerungen vermeiden. Schön für den Versorger, weil er so seinem Geschäft mit dem Transport und Vertrieb von Brennstoffen für den Heizungskeller eine Zukunft geben kann.

Auch in anderen Branchen setzen Akteure auf grünen Wasserstoff, um ihre bestehenden Geschäftsmodelle zu sichern. Die Autoindustrie zum Beispiel, die so den Verbrennungsmotor retten will (und damit bei der Bundesregierung sperrangelweit offene Ohren findet, wie die jüngsten Beschlüsse zur Umsetzung der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie RED II zeigen).

Und auch auf den politischen Ebenen -ganz besonders im südliche Emsland um Lingen herum- überschlägt man sich mit der PR für all den grünen Wasserstoff, der in Zukunft alle Probleme lösen wird. Nun, all das schient bei näherem Hinsehen ausgesprochen naiv.

Im Spiegel hat Wissenschaftsredakteur Kurt Stukenberg darüber geschrieben, dass der überall gehypte, „breite“ Einsatz von Wasserstoff ein Irrweg ist. Wasserstoff ist mitnichten Allheilmittel für den Klimaschutz. Bei dessen Erzeugung geht nämlich viel Energie verloren. Das macht ihn zum einen sehr teuer. Vor allem aber benötigt man enorme Mengen an Ökostrom, um nennenswerte Volumina an Wasserstoff zu produzieren.

Schon heute, so Stukenberg, reichen die anvisierten Erneuerbare-Ausbaupfade bei Weitem nicht aus, um die Ziele für 2030 zu erreichen.

„Wer von Wasserstoff träumt, muss in erneuerbare Energien investieren und deutlich schneller ausbauen als bisher“,

zitiert er Claudia Kemfert vom wahrlich nicht progressiven Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Wo immer möglich, sollte der Ökostrom direkt genutzt werden, statt den Umweg über Wasserstoff zu gehen. Das vermeidet die hohen Effizienzverluste. Also: Elektroautos statt Benziner mit synthetischem Kraftstoffe im Tank. Und Wärmepumpen statt Wasserstoff im Heizkessel. Der Wasserstoff sollte denjenigen Anwendungen vorbehalten bleiben, die sich nicht elektrifizieren lassen, der Stahlindustrie zum Beispiel oder dem Flug- und Schiffsverkehr.

Alles weitere dazu findet sich hier im SPIEGEL, den man tatsächlich bisweilen noch lesen kann und auch muss, um manch euphorischen Jublern nicht auf den Leim zu gehen.

ps Bei uns in Lingen soll eine dutzende Meter breite Strom-Schneise von der A 31 nördlich Wietmarschen-Lohne quer durch die Wälder im Lohner Sand und der nördlichen Elberger Schlipse geschlagen werden, um dann den Bereich östlich der Bahnstrecke in Darme zu erreichen und den dortigen Endmoränen den Garaus zu machen. Auf vielen Hektar zwischen Bundesbahnstrecke und Bärlocjer Chemie soll eine für den grünen Wasserstoff notwendige Konverterstation entstehen, plant Amprion. Vielleicht sollten auf die ökologischen Kosten genauer geachtet werden?


Grafik burlesonmatthew auf pixabay
Quelle Ralph Diermann auf piqd

Please

28. Februar 2021

0:00 Intro
2:04​ Das gemeinsame Interesse von Gesundheit und Wirtschaft
4:17​ Warum es so nicht weitergeht
7:35 Mit oder ohne Corona leben?
9:47​ Worüber es sich lohnt zu streiten
11:32​ GOALS
12:13​ Keksempfehlungen

maiLab wird produziert von Mai Thi Nguyen-Kim für ARD & ZDF

Das niederländische Parlament hat als erstes in Europa am vergangenen Donnerstag die Menschenrechtsverletzungen gegen Uiguren in China als Genozid eingestuft. Seit mehreren Jahren gibt es glaubwürdige Hinweise darauf, dass die muslimische Minderheit systematisch durch den chinesischen Staat unterdrückt, interniert und misshandelt wird.

„Dies ist die größte Masseninhaftierung von ethnischen Minderheiten seit dem Zweiten Weltkrieg“, sagt Sjoerd Sjoerdsma, dessen D66 zusammen mit der ChristenUnie die Initiative für einen entsprechenden Abstimmungsantrag innerhalb der Zweiten Kammer stellte. „Jeder Tag mehr, an dem dies weitergeht, ist ein Tag zu viel. Wir können nicht wegsehen.“ Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass das kommissarische Kabinett bis zu den Parlamentswahlen in drei Wochen nicht mehr an Koalitionsabsprachen gebunden ist, konnten die beiden Regierungsparteien eine Mehrheit innerhalb des Parlaments erreichen. Der Koalitionspartner VVD stimmte dem Antrag, ebenso wie die rechtpopulistischen Fraktionen, nicht zu.

In der Vergangenheit war die Politik eher zurückhaltend gegenüber derartig öffentlichkeitswirksamen Beschlüssen eingestellt. Die Zweite Kammer verabschiedete im letzten Jahr zwar einen Aufruf, den Import von Kleidung zu stoppen, die mit Hilfe uigurischer Zwangsarbeit hergestellt wurde, jedoch stieß dies auf Widerstand seitens der zuständigen Ministerin für Auslandshandel, Sigrid Kaag (D66). Insgesamt ist die Regierung bemüht, Vorsicht um das Verhältnis mit China walten zu lassen. Außenminister Blok (VVD) spricht zwar in Bezug auf die Situation der Uiguren von „weitegehenden Menschenrechtsverletzungen“, sieht von einer Einstufung als Genozid aber ab. Möglicherweise aber war nun die Entscheidung der Kammer auch durch Ambitionen für die anstehende Parlamentswahl in drei Wochen motiviert.

Außerhalb der EU entschieden sich bereits die USA und Kanada zu der Genozid-Klassifizierung. Aus vorangegangenen Recherchen von unter anderem der New York Times und der BBC wird ersichtlich, dass China eine Politik der kulturellen Vernichtung und Entwürdigung gegen die Uiguren zu fahren scheint. Auch wenn die Regierung alle Anschuldigungen von sich weist und nur unbestreitbare Maßnahmen als Extremismus- oder Terrorismusbekämpfung rechtfertigt, gilt es doch als belegt, dass Familientrennungen und Vergewaltigungen in Straflagern keine Seltenheit darstellen.

Dass Frauen zur Sterilisation gezwungen werden und die Behörden eine gewisse Art der Eugenik betreiben, war sodann der entscheidende Faktor für viele Parlamentarier, von einem Genozid zu sprechen. Demgegenüber bestreit Blok eigenen Angaben zufolge zwar nicht die schwere einer solchen Tat, allerdings sehe er es als noch nicht erwiesen an, dass die Geburtensteuerung auch mit einer genozidalen Absicht ausgeführt werde. Abgesehen davon, mache er die Verantwortung für die Feststellung eines Genozids nicht in erster Linie in der Politik fest, sondern bei den Gerichten.

Die chinesische Botschaft in Den Haag zeigte sich von dem Beschluss der Zweiten Kammer jedenfalls erbost: „Die Fakten sprechen für sich, Genozid in Xinjiang ist eine regelrechte Lüge.“ In den vergangenen Jahren sei der Lebensstandard der uigurischen Bevölkerung stetig verbessert worden. Die Abgeordneten des Parlaments erhielten harsche Kritik: „Dies zeigt vollständig ihre Unwissenheit und Voreingenommenheit, ebenso wie ihren Egoismus und starrsinnigen Verstand, gegenüber China.“


gefunden auf: NiederlandeNet;
Foto:
Leonhard Lenz Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication

IBM

26. Februar 2021

Die schönste Schreibmaschine, die ich besessen habe, war die IBM Kugelkopf in anthrazit-schwarz. Und wo ich dies so schreibe, frage ich mich, wo die eigentlich geblieben ist.

Info an die U30jährigen: Schreibmaschinen, das war etwas Großartiges. Deshalb habe ich mich gefreut, als ich im Kraftfuttermischwerk diesen Supercut von Ariel Avissar (mit Olympia aus Wilhelmshaven!) gefunden habe. Ronny Knaak meint zu seinem Beitrag:

Als ich mich neulich im Landesarchiv durch alte Akten las, war ich schon etwas beeindruckt, wie viel Text man damals mit der Schreibmaschine fehlerfrei verfasste. So ganz ohne „Copy & Paste“, „Delete“ und „Apfel Z“. Wobei ich mich halt auch daran erinnere, dass mein Vater damals auf seiner Maschine manche Blätter dann halt drei Mal neu begann. Sei es drum:

Vergangenen Montag meldete die Lingener Tagespost:

„Die Freiwillige Feuerwehr Lingen ist am Montag, 22. Februar, gegen 11.30 Uhr zum Zwischenlager beim Kernkraftwerk Emsland in Lingen ausgerückt. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte durch die Brandmeldeanlage.
Dort angekommen, stellten die Einsatzkräfte fest, dass es nicht brannte. Ein Sprecher der bundeseigenen Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ), die das Zwischenlager seit dem 1. Januar 2019 betreibt, erklärte, dass es sich um einen klassischen Fehlalarm gehandelt habe.“

Dazu gibt es hier eine Premiere in diesem Blog: Der Leserbrief, den Alexander Vent an die Lingener Tagespost geschrieben hat, hier ohne weiteren Kommentar. Die Fragen sind nötig. Wann kommt die Antwort?

„Feueralarm im Lingener Atommüll-Lager! Die Feuerwehr rückt aus und stellt vor Ort fest, dass es gar nicht brannte. Ein ,klassischer Fehlalarm‘, so nennt es die Betreiberin, und wir sind beruhigt, weil nichts Schlimmes passiert ist und alles so gut funktioniert hat.

Und doch tun sich zwischen den Zeilen Fragen auf: Warum hat erst die Feuerwehr nach ihrem Eintreffen festgestellt, dass es sich um einen Fehlalarm handelte? Ist denn da sonst niemand auf dem Gelände, der das hochgradig radioaktiv strahlende und Hitze entwickelnde Inventar überwacht?

Gibt es außer diesem einen, offenbar defekten Brandmelder keine weitere technische Kontrolle der Atomanlage?

Wird ein Brandmelder, der Feuer meldet, wo keines ist, denn wohl Alarm auslösen, wenn es wirklich mal brennt?

Wie kann es überhaupt sein, dass das Brandmeldesystem im Lingener Atommüll-Lager defekt ist? Wird es nicht regelmäßig überprüft?

Ich gebe zu: Die Brandmelder bei mir zu Hause schlagen auch manchmal grundlos Alarm. Aber das ist für mich okay, die haben nur 20 Euro gekostet, ich habe mehrere davon installiert, und wir haben keinen hochgefährlichen Atommüll im Haus.

Für die Atomanlage in Lingen-Darme ist das absolut nicht okay. Nach diesem Fehlalarm sollte die Betreiberin in höchstem Maße alarmiert sein, und es bleibt zu hoffen, dass das Sicherheitssystem jetzt umgehend überprüft und ausgebessert wird, denn ein Ende dieser ,Zwischen‘-Lagerung ist noch lange nicht in Sicht – und die Castoren werden mit Ablauf ihrer Zulassungsdauer von 40 Jahren garantiert nicht sicherer.“
Alexander Vent, Lingen

Eine wichtige Frage hintendran:
Was geht wohl in den Köpfen der eingesetzten Feuerwehrleute vor, die zu einem Einsatz in das Brennelemente-Zwischenlager alarmiert sind, weil es dort brennen soll?


Foto: CC s. Archiv v. 09.02.2020

Emlichheim

24. Februar 2021

Tobias Schwartz ist am Rand von Niedersachsen aufgewachsen, kurz vor der niederländischen Grenze. Zwei Romane hat der Wahlberliner bisher dort angesiedelt. Dabei schreibt er nicht autobiografisch: Seine Geschichten sind in der Provinz beheimatet und gehen doch weit über sie hinaus. Die Provinz ist Emlichheim in der Niedergrafschaft Bentheim. Emlichheim: kaum ein Ort in Deutschland, der weiter von einer Großstadt entfernt wäre; kaum ein Ort in Deutschland, an dem Einheimische und Flüchtlinge deutlicher spüren könnten, dass es nur eine gemeinsame Geschichte gibt. In einer durch Torfbau und Gasförderung geprägten niedersächsischen Landschaft gelegen – die der Legende nach entstanden war, weil Napoleon seinen Daumen aufs Lineal gehalten hatte, als er die Grenze in seine Feldkarte einzeichnete -, kennzeichnen vier Kirchen unterschiedlicher Konfessionen das Dorf.

Wo das Auge hinreicht: Kartoffeln. Irgendwo am Horizont die größte Kartoffelstärkefabrik Europas. Dazwischen Pumpen, die Erdöl aus der Tiefe des sandigen Bodens fördern. In diese Gegend, Emlichheim in der Grafschaft Bentheim, kehrt der Kinderarzt David zurück: „Nordwestwärts“, der 2019 erschienene erste Teil der Emlichheim-Reihe von Tobias Schwartz, erzählt einen Tag dieser zeitweiligen Rückkehr.

David fährt morgens mit dem Zug quer durch Deutschland, um abends ein Konzert zu geben, mit seiner Tante. Dabei bietet seine Reise nach und durch Emlichheim eine Resonanzfläche für Erinnerungen: an seine Jugendliebe Grete vor allem, die hochschwanger ist, die Geburt steht kurz bevor. Sein Kind könne es nicht sein, denkt David, das hätte Grete ihm doch gesagt.

Die Geschichte ist multiperspektivisch erzählt, geht auch mal zurück zu Kindheitserlebnissen von David und Grete oder gar ans Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Buch wechselt rapide zwischen insgesamt rund 20 Perspektiven, manchmal gibt die jeweilige Sicht nur einen Satz her, bevor schon wieder gesprungen wird. Für Textstellen in Platt gibt es dankenswerterweise Fußnoten mit Übersetzungen ins Hochdeutsche. Obwohl Emlichheim aufgrund dieses vielstimmigen Formats so etwas wie der heimliche Star von „Nordwestwärts“ ist, liefert den roten Faden die Frage der Vaterschaft. Die Geschichte von Davids Familie und die Geschichte der Region scheinen unauflöslich verbunden mit diesem Tag, mit der Frage, die David die ganze Länge des Buches vor sich herschiebt: Ist er Vater – und will er einer sein? Ganz zu Anfang träumt er von einem Schwanenei, „und plötzlich übermannte ihn im Schlaf die traumhafte Gewissheit: Grete … hatte dieses Ei gelegt“. Schon hier wird also die Thematik geöffnet, die David aber lange verschlossen bleibt.

Schwartz, Jahrgang 1976, ist wie sein Protagonist in Emlichheim aufgewachsen. Trotz der vielen Sprünge zwischen Jetzt und Damals, zwischen zentralen und Nebenfiguren, behält er stets die Kontrolle über die Erzählung. Dabei schreibt er klar und präzise – nicht nur in den Dialogen. Die sind vielerorts gelobt worden, und das gern unter Hinweis aufs Theater, für das Schwartz schon viel geschrieben hat.

Für ihn…“

[weiter bei der taz]


Tobias Schwartz:
„Nordwestwärts“, 2019, 264 S., 22 Euro; ISBN-13 : 978-3961600069
„Vogelpark“, 2020, 192 S., 22 Euro; ISBN-13 : 978-3961600311

beide Elfenbein-Verlag Berlin.
Erhältlich in der lokalen Buchhandlung Ihres Vertrauens.

Das Landgericht Wuppertal hat entschieden, dass im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Vergewaltigung keine Nacktaufnahmen des Beschuldigten angefertigt werden dürfen (LG Wuppertal, Beschl. v. 12.01.2021 – 24 Qs 10/20). Zwar erlaubt § 81b StPO die Anfertigung von Lichtbildern und Fingerabdrücken eines Beschuldigten, soweit es für die Zwecke der Durchführung des Strafverfahrens oder für die Zwecke des Erkennungsdienstes notwendig ist; das Landgericht ging aber hier davon aus, dass diese Notwendigkeit eben nicht gegeben war.

Zweck der Anfertigung der Nacktbilder war aus Sicht der Staatsanwaltschaft der Abgleich mit etwaigen Videos von der Tat. Dumm nur, dass zu keinem Zeitpunkt im Raum stand, dass entsprechende Videos existieren, auf denen der Beschuldigten nackt zu sehen ist. Auch bei den weiteren Ermittlungen wurde keine Videos aufgefunden, geschweige denn Videos, auf denen der Beschuldigte nackt zu sehen gewesen wäre.

Manchmal kommt es mir so vor, als würde bei den Ermittlungsbehörden die Denkweise vorherrschen, sie könnten sich alles erlauben. Ich* erlebe immer wieder, dass rechtlich höchst fragwürdige Maßnahmen nach dem Motto „der Betroffene kann ja hinterher dagegen vorgehen“ getroffen werden. Das nachträgliche Vorgehen gegen rechtswidrige Maßnahmen kostet aber in der Regel Geld, Zeit und Nerven, und eigentlich sollte die Exekutive von sich aus versuchen, rechtmäßig zu handeln – und es nicht zu übertreiben.

Rechtsanwalt Detlef Burhoff, RiaOLG iR,  bespricht die Entscheidung ebenfalls.

Das Problem ist, dass die Entscheidung für die handelnden Polizeibeamten ohne jede Konsequenz ist. Der greifbare Verstoß gegen die Menschenwürde eines Beschuldigten -und darum handelt es sich- muss hart geahndet werden. Polizeibeamte, die so handeln, gehören aus dem Dienst entlassen. Punkt.


Gefunden bei: Lawblog, *Rechtsanwalt Dr. André Bohn

Großbaustelle

22. Februar 2021

Wie gut muss es uns doch gehen, wenn in Lingen solche Großbaustellen so zielgenau und entschlossen bewältigt werden!

Im September vergangenen Jahres fuhr ein Kfz gegen die Laterne vor dem Fachwerkhaus Hellmann in der Burgstraße. Und, was soll ich sagen, knapp sechs Monate später ist jetzt Ersatz da.

Also jedenfalls fast! Denn das Leuchtmittel fehlt noch und der Kandelaber drum rum auch. Aber wir sind ja nicht verwöhnt.

Heute beginnt übrigens eine weitere, angeblich 6wöchige Baustelle für die Erneuerung von etwas Bundesstraße in Darme. Auch das lässt mich in Ehrfurcht innehalten und der Leserschaft einen schönen Zeitlupen-Montag wünschen.

Rockpalast

22. Februar 2021

Eben entdeckt: Dire Straits, Rockpalast 1979.

Wer übrigens heute nicht zuhören kann, hat etwas Zeit. Der Mitschnitt ist bis zum 31.12.2099 online. Wenn alles glatt geht, ist dann mein ältester Enkel 83, also im besten Alter. Enjoy it und danke an den WDR.