Besser

14. September 2013

Gefunden beim Hamburger Kreis Liberaler Sozialdemokraten. Sie fragen: Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte! Was ist wohl besser?

Speziell für Leser/in kib diese Zusammenstellung (Zum Vergrößern, bitte anklicken):

StreinbrückMerkel

(Quelle)

Auf den Punkt

14. September 2013

Auf den Punkt bringt die Piratenpartei den NSA-Skandal. Respekt vor dieser, ursprünglich von den Dortmunder Piraten stammenden Aktion.

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cool!

12. September 2013

Nein, nicht deshalb, obwohl ich es total cool finde, das aktuelle „Süddeutsche Zeitung Magazin„-Cover mit Steinbrücks Stinkefinger. Und mutig – 9 Tage vor der Bundestagswahl. Muttis Freunde werden ausrasten; denn sie wollen uns ihren Finger am 22. September oder direkt danach zeigen. Aber ich habe mich entschieden und werde Steinbrück wählen. Meine Zweitstimme bekommt die SPD, obwohl im wahl-o-mat die Übereinstimmung mit Piraten und anderen deutlich größer war. Aber die Piraten kommen nicht in den Bundestags und müssen sich (mindestens) bis zur Europawahl gedulden. Entscheidend war für mich die bessere Sachkenntnis, die präzisere Argumentation des SPD-Mannes. Und seine wirklich gute Finanzpolitik in der großen Koalition (2005-2009); ohne diese Steinbrück-Politik wären wir ungebremst in die globale Wirtschaftskrise gerauscht.

Wahlkampf/ Süddeutsche Zeitung Magazin Cover/ Steinbrück

Die Süddeutsche weiß zum Foto dies:

„Das kam so: Steinbrück stand für ein „Sagen Sie jetzt nichts“-Interview vor der Kamera, also für ein Interview ohne Worte….Bei einer Frage reagierte [Steinbrück] für den Geschmack seines Sprechers Rolf Kleine, ehemals Journalist bei der Bild, „etwas zu spontan“. Die Frage lautete: „Pannen-Peer, Problem-Peer, Peerlusconi – um nette Spitznamen müssen Sie sich keine Sorgen machen, oder?“ Daraufhin folgte der Stinkefinger.

Der Frust ist verständlich, einerseits. Der Ruf des Problemkandidaten verfolgt Steinbrück, seit die SPD ihn im Herbst 2012 überstürzt als Merkel-Herausforderer ausgerufen hat. Andererseits dürfte ein Stinkefinger-Foto, wenige Tage vor der Wahl, auch nicht gerade dazu beitragen, dass dieser Ruf verschwindet.

Sein Sprecher habe es noch verhindern wollen, schreiben die Kollegen vom SZ-Magazin, aber Steinbrück habe es freigegeben mit den Worten: „Nein, das ist okay so.““

Meine Stimme hat er.

gelöscht

9. September 2013

Der NDR hat nach Protest eines CDU-Politikers eine Dokumentation über SPD-Politiker gelöscht. Hier die Darstellung aus dem Blog von Stefan Niggemeier:

„Der NDR hat eine Dokumentation über den Alltag eines SPD-Bundestagsabgeordneten von seinen Internetseiten und YouTube entfernt, weil sich dessen CDU-Konkurrent darüber beschwert hat.

Eine Woche lang hatten Tobias Lickes und Felix Meschede den niedersächsischen SPD-Abgeordneten Lars Klingbeil für die junge Dokumentarfilmreihe »7 Tage« begleitet. Sie zeigen, was im Politbetrieb passiert, wenn die Kameras sonst nicht dabei sind: die unglamouröse und unspektakuläre Arbeit der Mitarbeiter in einem Abgeordnetenbüro.

»7 Tage … im Bundestag« lief am 1. September um 15 Uhr im NDR-Fernsehen; die Sendung hatte 200.000 Zuschauer.

Nach der Ausstrahlung beschwerte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhard Grindel beim NDR in offenbar heftiger Form über den Film. Grindel und Klingbeil treten als Direktkandidaten im Wahlkreis Rotenburg I / Heidekreis gegeneinander an.

Frank Beckmann, Programmdirektor NDR-Fernsehen, ließ den Film daraufhin vorerst bis zur Bundestagswahl vom Netz nehmen — »um jeglichen Anschein einer Parteinahme zugunsten eines der beiden Abgeordneten zu vermeiden«, wie der NDR mir auf Anfrage mitteilte.

»Aus Gründen der Fairness« bat der Sender Grindel, im Gegenzug von seiner Internetseite die Links zu NDR-Sendungen zu entfernen, in denen er porträtiert wird. Offenbar geht es neben einem »Zapp«-Beitrag um ein Portrait von NDR 1 Niedersachsen. Dies sei inzwischen geschehen, meint der NDR (hat das aber anscheinend nicht gründlich überprüft).

Anscheinend war es für den NDR auch ein Problem, dass Klingbeil im Internet auf den Film über ihn und seine Arbeit hingewiesen hatte.

Und wir lernen: Es ist zwar problemlos möglich, ohne Rückgrat Programmdirektor beim NDR zu werden, erschwert aber gelegentlich dann doch die praktische Arbeit. Die Dokumentation spielt eigentlich bewusst nicht im Wahlkampf und wirbt eher für die Demokratie an sich als für den konkreten Kandidaten. Natürlich kann man solche Filme kurz vor einer Wahl aus dem Fernsehen verbannen. Aber wenn man sich dafür entschieden hat, sie auszustrahlen, ist die Beschwerde eines anderen Politikers ein miserabler Grund, nachträglich umzufallen.

[Quelle / Crosspost von Stefan Niggemeier]

Teleprompter

9. September 2013

Puuuh. Was ist das denn?

Nun gut, erst einmal ist der Neuen Osnabrücker Zeitung für das Projekt zu danken, bei dem sich die Direktkandidaten in unserem Bundestagswahlkreis 31 in einem kurzen Video vorstellen. Wir erkennen sofort, dass Mittelems nicht Mittelerde ist, und erleben, wie unbeholfen sich die Kandidaten äußern, sei es, dass sie falsch betoNEN, verzweifelt nach dem Text schielen, zu leise sind, von Karteikarten und Zetteln ablesen und sich ähnlich unbeholfen präsentieren, vor Kühlschränken, hinter Schreibtischen, im Garten, unterwegs oder unter Dachschrägen. Meine Vorhersage: Leichter wird Ihnen die Entscheidung nicht werden, nachdem Sie sich diese Fremdschäm-Videos angesehen hat. Man erkennt, wie wundersam amateurhaft die Direktkandidaten wirken und wünscht den Kandidaten ein wenig mehr Professionalität: Also: „Himmel, Ihr Kandidaten! Leiht Euch bitte beim nächsten Mal ’nen Teleprompter.“

Martina Härting (AFD)

Birgit Kemmer (Bündnis ’90/Die Grünen)

Manuel Nehmer (FDP)

Dr.Daniela de Ridder (SPD)

Albert Stegemann (CDU)

Heinz Georg von Wensiersky (Die Linke)

Nicht schlecht, Gregor Gysi.

4. September 2013

Nicht schlecht, Gregor Gysi. Der hat nämlich im Bundestag „mal wieder eine ordentliche Rede gehalten“ (Fefe).

Geh wählen!

4. September 2013

Es ist wichtig, dass viele wählen gehen! Nicht nur, weil unsere Demokratie davon lebt. Eine hohe Wahlbeteiligung ist auch ein Signal an die Politik: Wir schauen euch auf die Finger! Wir mischen mit — am Wahltag und darüber hinaus! Wenn sich von den 18 Millionen Wählern, die bei der letzten Bundestagswahl zuhause geblieben sind, diesmal möglichst viele aufraffen, könnte es am Wahlabend echte Überraschungen geben!

 

#tvduell

2. September 2013

TV-Duell_Twitter_4fb9ffa472Gefunden bei kress.de:“ Nicht nur im Fernsehen war das Duell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück ein voller Erfolg. Auch bei Twitter diskutierten die Nutzer über die Aussagen der beiden Spitzenkandidaten von CDU und SPD. Am Sonntag sind mehr als 250.000 Tweets mit dem Hashtag #tvduell verschickt worden.
173.000 Tweets sendeten die Twitter-Nutzer während des 90-minütigen Duells, das hat Twitter kurz nach dem Ende der Sendung bekannt gegeben. Mit 31% war die Netzpolitik das am meist diskutierte Thema, mit jeweils 18% folgen Arbeit & Soziales sowie die Außenpolitik. 14% der Tweets beschäftigten sich mit dem Themenkomplex Wirtschaft & Finanzen. Zwischenzeitlich war #tvduell sogar der weltweit am häufigsten genutzte Hashtag.
Wirklich interessant wird es, wenn man sich ansieht, in welchen Momenten des „TV-Duells“ es die meisten Tweets pro Minute (TPM) gab – die Top 3 gehen alle an Angela Merkel. Ihr Abschluss-Statement brachte es ab kurz nach 22 Uhr auf 2.622 TPM, kurz zuvor gab es 2.379 TPM, als sie über ihre Motivation zur Wiederwahl redete. Und auch Merkels Stellungnahme zur Griechenland-Rettung und dem Euro war mit 2.351 TPM viel diskutiert.
Auch insgesamt diskutierten die Twitter-User etwas mehr über Merkel als über ihren Herausforderer. Peer Steinbrück spielte nur in 43% der Tweets eine Rolle, Merkel in 57%. Hier macht Twitter aber keine Unterschiede zwischen positiven und negativen Kommentaren.
Laut dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos hat Steinbrück bei den Themen Steuerpolitik und Eurokrise gepunktet. Negative Kommentare haben beide Kandidaten in Sachen Energiewende bekommen.
Große Aufmerksamkeit gab es bei Twitter übrigens für die schwarz-rot-goldene Halskette* von Angela Merkel. Neben vielen Kommentaren bekam sie auch schnell einen eigenen Twitteraccount – die Schlandkette. Dort sind dann so Sachen zu lesen wie: „Hätte, Hätte, Deutschlandkette.“ Inzwischen folgen mehr als 6.000 Menschen dem Account.“
(von Timo Niemeier kress.de)

*ps Natürlich war die Halskette für manche das Wichtigste gestern Abend und zwar so wichtig, dass aus deren Rot-Gold-Schwarz gleich Schwarz-Rot-Gold wurde. Belgien grüßt!

systembedingt

15. August 2013

Zuschrift: „Hallo Robert, habe  ein Foto für deinen Blog gemacht. Kann es leider nicht implementieren. Ist vielleicht systembedingt….“

systembedingt

Noch eins

12. August 2013

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