100 Tage – II

15. Januar 2011

Noch ein 100-Tage-Interview mit OB Dieter Krone – dieses nach 99 Tagen in der LT:

„Zur Emslandarena, zum Emsauenpark und zur Ulanenstraße wurde bereits viel gesagt, und auch der Altenlingener Forst lässt sich nicht innerhalb von 100 Tagen wieder aufforsten. Deshalb wollte unsere Zeitung von Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone wissen, wie er und seine Familie die ersten 100 Tage im neuen Amt erlebt haben.

Herr Oberbürgermeister, haben sich ihre Vorstellungen und Erwartungen erfüllt?

Ja, eindeutig. Ich habe…

(weiter auf der Seite der Lingener Tagespost)

100 Tage – I

12. Januar 2011

100-Tage-Bilanz von Lingens Oberbürgermeister
von Carsten Ehrbar (NDR)

Der ehemalige Oberstudienrat Dieter Krone ist seit gut drei Monaten Verwaltungschef von Lingen. Ende September ist der parteilose Dieter Krone überraschend zum neuen Oberbürgermeister von Lingen gewählt worden. In der Stichwahl hatte er sich damals gegen Hans-Josef Leinweber von der CDU durchgesetzt. Heute ist der 47-jährige Oberstudienrat genau 100 Tage im Amt. Zeit für eine Zwischenbilanz im Gespräch mit NDR.de-Autor Carsten Ehrbar.

NDR.de: Herr Krone, vom Musiklehrer zum Verwaltungschef: wie haben Sie die ersten 100 Tage Ihrer Amtszeit als Oberbürgermeister von Lingen erlebt?

Dieter Krone: Das ist schon eine sehr spannende Angelegenheit, wenn man vom Schuldienst in den Verwaltungsdienst kommt. Am Anfang war es für mich schon ungewohnt, verwaltungstechnisch zu denken. Aber mit Hilfe der wirklich guten Mitarbeiter hier in der Verwaltung hat es dann doch ganz gut funktioniert. Gerade in den letzten Wochen habe ich mich dann doch schneller als gedacht eingelebt und denke jetzt auch schon verwaltungstechnisch. Man weiß, welche Vorlagen zu machen sind und in welche Ausschüsse das Ganze geht. Also, alles in allem eine nicht so große Umgewöhnung, wie man zu Beginn vielleicht gedacht hatte.

NDR.de: Was war für Sie denn bisher die größte Herausforderung im neuen Amt?

Dieter Krone: Das war natürlich die Aufgabe, die Bürger und auch den Rat mitzunehmen. Beispielsweise ist die Emsland-Arena ja ein großes Projekt, was ja schon seit mehreren Jahren hier in Lingen diskutiert wird. Da war jetzt eine Entscheidung zu treffen, weil öffentliche Fördergelder sonst abgelaufen wären. Da habe ich gemerkt: ich kann nicht nur Verwaltungschef sein, sondern muss auch politisch aktiv werden und eine gewisse Zielrichtung vorgeben.

NDR.de: Wo wollen Sie in Zukunft für die Stadt Lingen besondere Akzente setzen? Was muss sich ändern?

Dieter Krone: Ich möchte vor allem die komplette Bürgerschaft mitnehmen. Also wirklich offen sagen, was wir wollen und warum wir etwas wollen. Die Informationen sollen nicht gefiltert gegeben werden, sondern für alle zugänglich gemacht werden.

NDR.de: Sie wollen mehr Bürgerbeteiligung, haben aber unlängst die Bürgerfragestunde zugunsten eines Bürgerbuches abgeschafft. Ist Ihnen der persönliche Kontakt zu den Bürgern nicht so wichtig?

Dieter Krone: Genau das Gegenteil ist der Fall, denn in diesem Bürgerbuch ist es ja entscheidend, dass Dinge schnell erledigt werden. Ich kann ja nicht mit jedem Einzelnen reden. Es sind ja sehr viele Anfragen von Bürgern, die ein Problem haben. Und die sollen natürlich schnell eine Rückmeldung bekommen. Bei Bürgerversammlungen und normalen Gesprächen suche ich dagegen den persönlichen Kontakt. So habe ich beispielsweise beim Bürgerempfang viele, viele interessante Gespräche geführt und auch einiges mitgenommen.

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Ok, aber 100 Tage im Amt sind erst am 16.01.2011 verstrichen. Dieser Blog rechnet ab 8. 10.2010 – dem Tag des Amtsantritts und der Vereidigung des neuen OB Dieter Krone.

Glück

2. Januar 2011

Da lese ich in einem nicht-öffentlichen Ortsratsprotokoll diesen Beitrag. Ich finde, dahinter steckt eine der Topmeldungen der letzten Monate:

„Es wurde noch einmal auf den Ablauf des Neujahrsempfanges eingegangen. Einig waren sich die Ortsratsmitglieder, dass Herr Oberbürgermeister Krone eine Einladung erhalten sollte.
Der Ortsbürgermeister schloss die Sitzung.“

Himmel! Was hat unser neuer OB bloß für Glück. Er „sollte“ tatsächlich eine Einladung aus diesem Ortsteil bekommen. Darüber wurde diskutiert und einig entschieden. Und für die Leser dieses kleinen Blogs gibt es deshalb natürlich hier gleich zu Beginn des neuen Jahres die wichtige Frage:

Wo eigentlich sitzen diese höflichen Ortsratsmitglieder, die zu ihrem Neujahrsempfang einig und so großzügig auch den Oberbürgermeister einladen? Stimmen Sie ab!

Anders

27. November 2010

Angesichts der knappen Haushaltskasse in Lingen stehen drei große Projekte besonders zur Diskussion: die Emslandarena, der Ausbau der Ulanenstraße und der Turnhallenbau der Matthias-Claudius-Schule. Der Ausbau der Ulanenstraße ohne umfassendes Verkehrskonzept ist reichlich sinnfrei. Er soll zwar den Verkehrslärm in Stadtteil Damaschke reduzieren, der durch die B 213 zerschnitten wird. Allerdings ist die Umleitung von Schwerverkehr von der Bundes- auf eine bloße Gemeindestraße schon rechtlich ein Problem.
Daneben hat der neue stellvertretende Ratsvorsitzende Bernhard Teschke (CDU, Foto lks.) am Donnerstag in der Ratssitzung auf einen anderen Umstand hingewiesen: Eine durchgreifende Verbesserung brächte wohl allein die Verlagerung der B 213 in westlicher Richtung – beginnend an der Wallheckenstraße in Clusorth-Bramhar und endend an der Umgehungsstraßenauffahrt in Altenlingen. Das gehöre in die Raumordnungsplanung, sagte der Brögberner Ratssenior und hat damit recht. Aber diese Millionenlösung wird, wenn überhaupt, erst in 20 Jahren realisiert.
Also hat der Lingener Rat trotz der Haushaltsmisere mit dem aufgestellten Nachtragshaushalt beschlossen, die Ulanenstraße auszubauen – nicht nur  wie bisher geplant auf 500m Länge sondern gleich bis zur Straße „Im Brooke“. Außerdem sollen die Adolfstraße und die Kolkstraße in der Innenstadt ausgebaut werden, „weil das Geld da ja von den Anliegern zurückfließt.“ Da habe ich schon meine Zweifel, ob der Umbau der Adolfstraße überhaupt von den Anliegern zu bezahlen ist.

Vor allem aber zeigt sich bei den Beschlüssen, was von den Ankündigungen von Beeck, CDU & Co im OB-Wahlkampf zu halten ist, bei den notwendigen Kürzungen Projekte für Kinder und Jugendliche auszunehmen.

Denn während in Lingen mit dem Nachtrag Geld für den Straßenausbau ausgegeben wird, werden gleichzeitig Investitionen für Kinder und Schulen gestrichen. Und FDP-Mann Jens Beeck hält das auch noch für richtig, weil „gerade im Kinder- und Jugendbereich in Lingen und im Emsland Vorbildliches geschaffen worden ist„. Also darf man kürzen, meint wohl Herr Beeck.

Beeck, CDU & Co ließen ihrem Wortbruch am Donnerstag gleich ein Beispiel folgen: Die Matthias-Claudius-Schule, die besonders dringend eine neue Turnhalle braucht: „Wir haben Schulleiter Udo Kösters um eine Ortsbegehung gebeten“, sagte jetzt Claudia Becker (Die BürgerNahen) und meinte nach dem Ortstermin: „Ich war wirklich erschrocken. Die Turnhalle ist fast 60 Jahre alt und einfach marode. Splitterndes Holzparkett, fehlender Prallschutz und übel riechende Sanitäranlagen – da ist die Sicherheit der Schulkinder gefährdet!“ Die Stadt ist  in der Pflicht, den Kindern und Vereinen eine sichere Perspektive zu bieten. Die alte Turnhalle kann sicherlich nicht mit Kleinreparaturen zurecht geflickt werden.

Trotzdem ist das notwendige Schulprojekt dank Beeck, CDU & Co im Haushalt gestrichen, während die Straßenbaumaschinen für Ulanen, Adolf- und Kolkstraße anrollen dürfen. So setzt man besondere Schwerpunkte zulasten von Kindern und Jugendlichen und ganz anders als vor acht Wochen versprochen.

(Foto Bernhard Teschke © Stadt Lingen)

Leere Stühle

2. November 2010

865 Stunden nach der Lingener OB-Wahl haben heute Abend zwei lokale CDU-Spitzenvertreter die Konsequenzen aus der Wahlniederlage der CDU gezogen und sind zurückgetreten: CDU-Fraktionsvorsitzende Swenna Vennegerts und CDU-Stadtverbandschef Hermann Gebbeken. Die beiden trugen maßgeblichen Anteil an der Auswahl des in der OB-Stichwahl am 26. September unterlegenen CDU-Kandidaten Hans-Josef Leinweber (Geeste). Hermann Gebbeken jedenfalls will nun bei der Neuwahl des Lingener CDU-Vorstandes in vier Wochen nicht mehr antreten, Swenna Vennegerts hat bereits Montagabend „Schluss“ gesagt und dann heute Nachmittag in der Sitzung des Verwaltungsausschusses zwar nicht erklärt aber seltsam demonstrativ einen Meter abgerückt vom Beratungstisch in der zweiten Reihe gesessen. Jetzt wissen die Mitglieder Minderheitsfraktion auch, warum sie so „daneben“ saß…

Die für die erfolglose Personalentscheidung „Leinweber“ verantwortliche Findungskommission der Lingener CDU bestand allerdings aus insgesamt fünf CDU-Politikern: Neben den beiden jetzt Zurückgetretenen zählten dazu die stellvertretenden CDU-Stadtverbandsvorsitzenden  Heinz Tellmann (Laxten-Brockhausen), Petra Lübbers (Holthausen-Biene) und  Landtagsabgeordneter Heinz Rolfes, der auch CDU-Kreisvorsitzender ist. Im Hintergrund soll auch CDU-Landrat Hermann Bröring „Einfluss ausgeübt“ haben. Keiner dieser genannten Vier hat bislang Verantwortung übernommen.

„Wir wollen den Weg für neue Leute und andere Ideen freimachen. Die inhaltliche Diskussion der für die Stadt wichtigen Themen soll wieder im Vordergrund stehen.“ Mit diesen Worten begründete die zurück getretene Swenna Vennegerts  ihren Schritt und in einer Presseerklärung heißt es ehrlicher: „Nach der verlorenen Oberbürgermeisterwahl und der anschließenden intensiven Diskussion in Partei und Fraktion gab es vermehrt Forderungen nach sichtbaren Veränderungen der politischen Arbeit. Dazu gehören u.a. auch andere Köpfe in den Spitzenpositionen.“ Also doch: Keine neue inhaltliche Politik.

Statt dessen neue Köpfe  oder jedenfalls das, was die Lingener CDU dafür hält – wie schon bei der Wahl des neuen Ratsvorsitzenden Werner Hartke (Darme), dessen bloße Kandidatur für das Amt in der CDU-Fraktion dem Vernehmen nach ausreichte, um die 1. Bürgermeisterin Ursula Haar zum Verlassen der CDU-Sitzung zu veranlassen. Eigentlich wollte Ursula Haar Ratsvorsitzende werden und betrachtete wohl allein schon Hartkes Kandidatur als Affront. Man darf jedenfalls gespannt sein, wen es neben den mit den Polithufen trappelnden Reinhold Diekamp und Uwe Hilling sonst noch danach dürstet, sich mit neuem Gesicht an die Spitze der zurzeit orientierungslos wirkenden Ratsmehrheit  zu stellen…

Dann
traf heute um  17:04:51 MEZ sozusagen noch eine weitere Personalie per E-Mail ein. Am 10. November ist der letzte Arbeitstag von Rathaus-Pressesprecherin Gabriele Jahnke bei der Stadt. Sie verlässt nach 16 Jahren die Stadtverwaltung, 7 Jahre als Frauenbeauftragte und 9 Jahre als Pressereferentin und schreibt: „Teil meiner Zeit und Erfahrungen bei der Stadt Lingen war auch die Zusammenarbeit mit Ihnen. Dafür möchte ich mich auf diesem Weg herzlich bedanken und mit den besten Wünschen für die Zukunft verabschieden. Da ich weiterhin in Lingen wohne und lebe und auch diese Große Selbstständige Stadt letztlich nur ein Dorf ist, werden wir uns sicher bei der ein oder anderen Gelegenheit treffen und Zeit für einen kleinen Schnack haben. Darauf freue ich mich – und sage „Tschüss“ bis dahin!“
Soso, Gabi Jahnke, „letztlich nur ein Dorf“ – aber eins mit oberzentralen Teilfunktionen  😉

(Foto: Leere Stühle, © Benjamin Fritz, CC)

Frage

25. Oktober 2010

Nur mal so eine Frage: Was würden Sie tun, trügen Sie in der Verwaltung eines raumordnerischen Mittelzentrums mit oberzentralen Teilfunktionen entscheidend kommunale Verantwortung und hätten politisch leider so richtig überzogen? Also, sagen wir mal, Sie hätten einige Hektar richtig guten Erholungswald für eine mögliche Industrieansiedlung nicht nur in einem Bebauungsplan geopfert sondern tatsächlich abgeholzt und gerodet? Hunderte betroffene Bürgerinnen und Bürger wären deshalb stocksauer und dann hätte sich auch noch das Industrieunternehmen zurückgezogen, für das Sie all dies gemacht hätten.

Denken Sie sich hinzu, dass gerade eine OB-Wahl und auf Sicht Kommunalwahlen anstünden und, weil es nicht der einzige Fehlgriff in letzter Zeit gewesen und auch sonst die politische Großwetterlage mies wäre, stünde der Verlust der traditionellen Mehrheit im Rat an. Nun, dächten Sie sich, die OB-Wahl würde man vielleicht gerade noch gewinnen, aber was dann ?

Unverhofft würde sich dann eine ausländische Firma melden, die Schwierigkeiten hätte, einen bestehenden Mietvertrag ihrer Lingener Niederlassung zu angemessenen Bedingungen zu verlängern. Sie würde bei Ihnen anfragen, ob Sie ihr für die Dutzenden von Mitarbeitern nicht ein neues Firmengelände vermitteln?

Meinen Sie nicht auch, dass dafür dann die gerodete Waldfläche  eine grandiose Alternative sein würde? Natürlich bräuchte das Unternehmen nicht zehn, zwanzig oder dreißig Hektar, sondern nur ein bisschen, sagen wir einmal 1,0 ha, allenfalls 1,2 ha. Aber eine solche Ansiedlung würde natürlich die Befreiung von allen kritischen Nachfragen  sein und Sie als Verantwortlicher würden auch nicht vermitteln müssen, ob es vielleicht doch noch eine Einigung über die Fortsetzung des alten Mietvertrages gibt und man könnte auch andere Lösungen beiseite lassen. Danach würde niemand fragen und wenn, würden Sie dann nicht sagen: „Geht nicht, weil das Unternehmen nur hier…?“

Man würde einfach schnell den einen benötigten Hektar gerodete Fläche verkaufen und nach der notwendigen, teueren Abwasserleitung würde schon gar keiner mehr fragen, weil alle bestimmt Angst hätten, dass die Nachbargemeinde mal wieder zum Zuge käme und die Arbeitsplätze dort… Sie wissen schon. Der eigene OB-Kandidat, würde er denn gewählt, könnte in ein paar Monaten rechtzeitig vor der Kommunalwahl die Grundsteinlegung, das Richtfest und noch die Eröffnung feiern und bis dahin vielfach warnend den Finger heben und mahnen, dass Wälder keine Arbeitsplätze sind und unterstreichen, wie wichtig und richtig es war, abzuholzen und zu roden.

Das wäre dann doch die Lösung –oder?  Wie würden Sie es konkret machen? Würden Sie nicht zunächst mit dem interessierten Konzern verhandeln und ihm dabei allerlei anbieten, was ihn freudig stimmen würde? Gleichzeitig würden Sie sicherlich die Großkopfeten der Noch-Ratsmehrheit einbinden, danach den betroffenen Ortsrat und den zuständigen Ausschuss informieren – eben nur so weit, wie es notwendig sein würde, Mitwisser zu haben. Unter Verschiedenes oder Bericht der Verwaltung beispielsweise. Niemand würde wahrscheinlich ernsthaft nachfragen, wenn man Glück hätte, nicht einmal die Fraktionsvorsitzende der Grünen, obwohl sie im Wirtschaftsausschuss dabei gewesen sein würde. Dann würden Sie zügig weiterverhandeln und dem ansiedlungswilligen Unternehmen so viel anbieten, dass es bescheuert sein würde, Nein zu sagen, und dann würden Sie das Unternehmergeschenk kurz nach der OB-Wahl, die man ja auf den letzten Drücker doch noch gewonnen haben würde, auf den Tisch legen und ganz offiziell von der erleichterten Noch-Ratsmehrheit absegnen lassen. Würde dann ein kritischer Geist nachfragen, würden Sie doch bestimmt locker  auf die früheren Beratungen im Ortsrat und im Wirtschaftsausschuss verweisen und würden sagen: „Das haben wir doch schon gesagt und da hat ja niemand von Ihnen widersprochen!“ und so alles würde seinen Gang gehen. Und der Wald und diese  Öko-Kritiker würden auf diese Weise elegant und dauerhaft  vergessen.

Schwieriger würde es allerdings werden können, wenn nicht der eigene OB-Kandidat sondern unverhofft sein oppositioneller Gegner die OB-Wahl gewönne, weil er längst versprochen hatte, den abgeholzten und gerodeten Wald wieder aufzuforsten. Aber dann würde man ihm eben alles verwaltungsintern nur so darstellen müssen, dass es keine Alternative gibt. Ob der Neue dann das Ganze wohl als Ihren taktischen Trick durchschauen, Flagge zeigen und Alternativen durchsetzen wird?

Also nur mal so die Frage: Wie würden Sie  …?

Verständnis

12. Oktober 2010

 

ohne Worte

Impressionen

8. Oktober 2010

Lingen (Ems), 8. Oktober 2010, Rathaus – Dieter Krone wird in der Ratssitzung als neuer Oberbürgermeister vereidigt. Knapp 250 Lingener -darunter 35 Ratsmitglieder- waren anwesend. Hier die Impressionen dieses kleinen Blogs.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Nochmal die Fotos zum in Ruhe durchsehen:

Fotos: CC 2010 RobertsBlog

Eid und Einladung

7. Oktober 2010

Morgen am Freitag, den 08. Oktober 2010,
wird um 16.00 Uhr in öffentlicher Sitzung des Rates der Stadt Lingen (Ems) der neue und erste parteilose hauptamtliche Oberbürgermeister der Stadt Lingen (Ems), Dieter Krone, feierlich vereidigt. Anschließend findet ein Stehempfang statt.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an dieser Vereidigung des 1. Bürgers unserer Stadt teilzunehmen. Welch ein tolles Zeichen, wäre der Ratssitzungssaal überfüllt mit Lingener Bürgerinnen und Bürgern! Das ist auch im Sinne von Dieter Krone, dem Sie nach der Vereidigung persönlich alles Gute wünschen können.

(Quelle; Foto: © Stadt Lingen)

Vasen

1. Oktober 2010

Was eine OB-Wahl so alles bewirkt: Birgit Kemmer (Bündnis’90/Die Grünen) unterschreibt neuerdings ihre E-Mails mit „Wir sind Oberbürgermeister“ und am historischen Rathaus ist -passend zur Stimmungslage der CDU- das Licht im rechten* (!) der beiden Leuchter ausgegangen (Foto) -beide übrigens Geschenke der Kivelinge im Jahr 1958.  Die CDU sucht sich -in frühere Defizite aufarbeitender- Bürgernähe (Beispielsweise Ratsmitglied Vehring:“ Der Grünstreifen ist aber auf Anregung der CDU entstanden!“).

Lingen wartet an diesem Wochenende mit Spannung -und mehr oder weniger aufgeregt- auf den Amtsantritt seines neugewählten Oberbürgermeisters Dieter Krone. Alles auf dem bürokratischen Weg dahin scheint reichlich trantütig und langsam. Ich lese: „Formal sei die Ernennung  von Dieter Krone auf den Weg gebracht, betonte (!) Dr. Ralf Büring. Das Schreiben mit dem Ergebnis des Stadtwahlausschusses sowie der Frage, ob Dieter Krone die Wahl annehmen werde, sei bereits verschickt.“ … Jaja, bereits verschickt und ich frage mich, ob man es nicht auch hätte vorbeibringen können.

Dieter Krones  erster Arbeitstag soll der kommende Montag sein, nachdem alles seinen bürokratischen Gang gegangen ist. Am 8. Oktober wird der neue OB im Rat vereidigt. Ich bin gespannt, wie er am Samstag um 11 Uhr an der Feierstunde zum „Tag der deutschen Einheit“ teilnimmt und ob OB-Büroleiterin Elisabeth Lüken die historische Amtskette des Lingener OB herausrückt. Für Montag jedenfalls sollte sie ausreichend Blumenvasen bereit halten. Die CDU schickt bestimmt 27 weiße Calla.

*ps und bevor nachgefragt wird: Vom OB auf der Rathaustreppe aus gesehen rechten Leuchter… 🙂