Hässlicher Wahlkampf

26. August 2022

„Am 9. Oktober wählen die Niedersachsen ihren neuen Landtag. Die CDU fischt für ihre Wahlkampagne ziemlich weit am rechten Ufer. Von Cuxhaven bis Hannoversch Münden liest man auf CDU Plakaten: „Null Toleranz für Clans“. Mit ihrem hellblauem Hintergrund unterscheiden sich die Plakate der CDU kaum von früheren Wahlkampagnen der AfD.

„Weltoffen. Aber nicht für Banden und Clans!“ ist ein Slogan, der 2020 noch auf den Wahlplakaten der Hamburger AfD im Kampf um Stimmen für die Hamburger Bürgerschaft stand. Heute sind die CDU-Plakate denen zum Verwechseln ähnlich.

Der Koalitionspartner SPD kritisiert die Kampagne der CDU: Kriminalitätsphänomene wie „Drogenhandel, Cybercrime, Sexualisierte Gewalt gegen Kinder oder der Rechtsextremismus“beeinflussten das Sicherheitsgefühl der Niedersachsen heute viel mehr, meint Ulrich Watermann, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

Tatsächlich könne man nur 0,6 Prozent aller dokumentierten Straftaten in Niedersachsen auf „Clankriminalität“ zurückführen. Deshalb empfinde die SPD Niedersachsen die Fokussierung der CDU auf diese Thematik als „kritisch“. Und dann sei die CDU mit dieser Kampagne auch noch weit hinter der Zeit. „Die von der CDU plakatierte Forderung ist mindestens seit 2018 in Niedersachsen bereits Realität, sagt Ulrich Waterman von der SPD.

Die…“

[weiter bei der taz]

4 Antworten zu “Hässlicher Wahlkampf”

  1. Norman said

    Parallelgesellschaft, gescheiterte Integration, Geldwäsche, Prostitution, Drogenhandel,schwerste bis tödliche Gewaltdelikte, Schutzgelderpressung, Raubüberfälle, Einbrüche und Diebstähle….usw.

    Was macht angesichts der o.g. Tatsachen CDU / AfD falsch, wenn sie NULL TOLERANZ FÜR CLANS auf ihre Wahlplakate schreiben?

    Da sieht man, wie weit uns die Linken Ideologen schon getrieben haben!

  2. Günther Möller said

    Was ist an diesen Wahlplakaten hässlich, die Wahrheit oder nur die Farbe? Man muß heute nicht mehr am rechten Rand fischen, die kommen ganz allein dorthin, wo sie verstanden werden. Mit dem Argument, es sind Ja nur 0,6 % der Straftaten, das sind noch 0,6% zuviel. Es scheint die Lieblingslektüre von Robert Koop zu sein, wo er solche Meldungen findet. Ich erinnere mich, hat er dort nicht auch den ungeheuerlichenen Artikel seinerzeit von Bernd Rosemeyer gefunden? Zufällig?

  3. heinrich Liesen said

    in der TAZ findet man solch einen Schwachsinn.
    Bernd Rosemeyer Artikel werden von dem „grossen Rosemeyer Historiker“ Frilling an Koop gegeben, der wiederum gibt sie an die TAZ usw. -Robert , die TAZ hatte sich letzte Woche gemeldet und wollte gerne den aktuellen Stand betr. Museum wissen.
    Ich denke das überlasse ich Dir gerne.
    Also für alle Leser, Elektro bis Ende Nov, Trockenbau Nov,
    Boden Estrich Anfang Dez. usw.

  4. Markus Niemann said

    Die Kommentatoren haben ja schon gute Vorschläge gemacht, aber leider steht auf den Plakaten gar nicht „CDU – Für bessere Integration“ oder Ähnliches sondern leider nur nichtsagender, plumper Populismus.

    Schade eigentlich.

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