Familie Butchinskis Kleines Straßenfest
Lingen (Ems) – Schlachterstraße zwischen Koschinski und Butchers,
Heute, Sa 6. August 2022 von 15 Uhr bis ca. 22 Uhr + Aftershow
Eintritt frei.

Offenbar dieses Mal ohne Regen: Familie Butchinskis kleines Straßenfest in der dritten Auflage heute in Lingens Mitte, also der Schlachterstraße, mit ganz viel schönen kleinen und großen Dingen. Ich gestehe, ich hab es fast übersehen, aber eben nur fast:

Familie Butchinski ist die freundschaftliche Verbindung des Butchers und des Koschinski.
„Bereits zum dritten Mal feiern wir unser kleines Fest der Freundschaft und laden Euch herzlich dazu ein!
Freut euch auf bestes Craftbeer, verdammt gute Drinks an der Wohnzimmer-Bar, fantastische Live-Musik um die Öhrchen und himmlisches Soulfood. Yum!
Mit dabei:
– Falaf-EL
– Sieben Vinothek‘chen
– Posthaltereis Craftbeer- & Burger-Büdchen
– Butchers Wohnzimmer Bar X KYRÖ X Schweppes
– Koschinskis Biergarten
– Cafe Extrablatt Lingen am Markt
– u.v.m.
Live-Musik:
– Boi Juno (Lo-Fi Eskapaden | Pop)
– Das Heinrich Manöver (Experimental Hip Hop/Funk Gedöns)
– Jacob Fortyhands (Folk/Indie)
– Nenad Nikolić (Elektro Akkordeon Extravaganza)
– Felix Kley (Akustik Set)
– Trio Los Ouzos (Multi Kulti Vynil Set)

„Nach dem Sonnenuntergang [Lingen heute 21:14 Uhr, also 22.14 Winterzeit…] feiern wir im Butchers und Koschinski mit Euch weiter! 🌚🌝“

Beim diesjährigen NABU-Insektensommer stehen vor allem die Hummeln im Vordergrund. Mit der Entdeckungsfrage „Kannst du Hummeln am Hintern erkennen?“ möchte der NABU die Menschen darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur die eine „Hummel“, sondern eine Vielzahl verschiedener Arten gibt, die sich bei genauerem Hinsehen anhand ihrer unterschiedlichen Färbungen am Hinterteil differenzieren lassen. „Die Entdeckungsfrage erfreute sich bereits in der ersten Zählphase großer Beliebtheit. Viele Menschen haben sich mit den optischen Merkmalen der verschiedenen Hummeln auseinandergesetzt und dabei viel gelernt“, freut sich Hanna Clara Wiegmann von der NABU Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim. Besonders häufig wurden dabei Erdhummel, Steinhummel und Ackerhummel gezählt. „Wir sind sehr gespannt, ob sich der Trend unter den Hummeln aus der ersten Zählphase fortsetzen wird. Aber auch die Meldungen hinsichtlich der Schmetterlinge werden spannend. Denn bereits in der ersten Zählphase wurden deutlich mehr Schmetterlinge als im Vorjahr gemeldet“, so Wiegmann.

Die Hummeln arbeiten den Sommer über durch und sind auch im August beim Sammeln von Pollen und Nektar gut zu beobachten. Die Hummelvölker existieren jedoch nur wenige Monate. Wer ihnen während ihrer Arbeitszeit helfen möchte, sollte seinen Garten oder Balkon möglichst naturnah und blütenreich gestalten. Für ein gutes Angebot an Pollen- und Nektarquellen kann jeder etwas tun.

Die zweite Zählphase vom Insektensommer findet gerade und noch bis zum 14. August statt: In diesem Zeitraum sind erneut alle Naturinteressierten dazu aufgerufen, eine Stunde lang an einem schönen Platz mit Blick in die Natur Insekten zu zählen. Das ist fast überall möglich, zum Beispiel im eigenen Garten oder auf dem Balkon, im Park, beim Wandern im Wald oder um den See. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Bei der Aktion sollen alle gesichteten Insekten gezählt und gemeldet werden. Mithilfe des NABU-Insektentrainers (www.insektentrainer.de) lassen sich die Sechsbeiner ganz einfach erkennen und unterscheiden. Und wer sich bei der Bestimmung nicht ganz sicher ist, kann auch einfach die Gruppe des Insekts, zum Beispiel Schmetterling oder Käfer, angeben.

Gemeldet werden die Beobachtungen per Online-Formular oder über die kostenlose Web-App „NABU-Insektensommer“. Beide Meldewege sind unter www.insektensommer.de zum Aktionsstart abrufbar. Die Daten der Zählaktion werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah auf www.NABU.de/insektensommer-ergebnisse veröffentlicht.

Je mehr Menschen an der Aktion teilnehmen, desto besser. An der ersten Zählphase haben sich bundesweit fast 10.000 Naturinteressierte beteiligt. „Es ist schön, dass so viele Menschen Interesse an der Natur in ihrer Umgebung haben und sich hierfür Zeit nehmen“, sagt Hanna Clara Wiegmann.


Foto: Hummel  ykaiavu via pixabay 

Documenta-Diskussion

6. August 2022

DOCUMENTA FIFTEEN. PODIUMSGESPRÄCH
Lingen (Ems), Kunsthalle, Kaiserstraße 10a
Dienstag, 9. August 2022, 19.30 Uhr
Karten 6 Euro,
ermäßigt 4 Euro

Die documenta fifteen, kuratiert vom indonesischen Kollektiv Ruangrupa, folgt einem Konzept, bei dem die Form der Organisation eng mit der künstlerischen Ästhetik und den Inhalten verbunden ist. So ist eine außerordentlich vielfältige und herausfordernde Ausstellung entstanden, die an insgesamt 32 Orten in Kassel zu sehen ist, und die sich in ihrem Verlauf weiter verändern wird.

Ruangrupa zeigt vor allem Kollektive aus Asien, Afrika, Süd- und Zentralamerika, die dringende Themen unserer Zeit wie Bildung, Nachhaltigkeit, Diversität und globale Krisen behandeln. Die documenta fifteen rückt so weder Anklagen, abgeschlossene Abhandlungen noch rein museale Präsentationen in den Fokus, sondern präsentiert Prozesse, Partizipationen und Dialoge.

Bereits im Vorfeld wurden Vorwürfe gegen die Beteiligung von Künstler*innen erhoben, die im Verdacht des Antisemitismus standen. Seitdem die documenta (nach der Preview) das Banner „Peoples Justice“ (2002) des indonesischen Künstler*innenkollektivs Taring Padii mit antisemitischem Bildvokabular präsentierte, ist eine Debatte um die Deutungshoheit der europäischen Geschichte gegenüber den Sichtweisen des globalen Südens und die Interpretation von Antisemitismus entbrannt.

In dem Podiumsgespräch sprechen Muriel Meyer, Künstlerische Leiterin des Kunstvereins Grafschaft Bentheim, Thomas Niemeyer, Direktor der Städtischen Galerie Nordhorn und Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle Lingen über die documenta fifteen und ihre eigene Sicht auf die Ausstellung und auf die öffentliche Debatte.