Kinderbetreuungstipp

9. Mai 2022

„Mein“ Servicetweet:

Rentner und Rentnerinnen wurden bei dem 🚦Entlastungspaket schlicht vergessen. Durch einen Trick können Senior/innen dennoch von der Energiepreispauschale profitieren und somit 300 Euro erhalten. Und das geht so:

Um die steigenden Strom- und Gaspreise zu stemmen, hat die Bundesregierung ein Entlastungspaket beschlossen. So sollen Bezieher/innen von Wohngeldleistungen 270 Euro erhalten, steuerpflichtig Erwerbstätige sogar 300 Euro. Allerdings muss dann der Zuschuss auch versteuert werden. Hartz IV-Bezieher werden einen Zuschuss von 200 Euro erhalten. Rentner/innen allerdings gar keinen. Die Bundesregierung begründet diesen Schritt damit, dass die Renten zum 1. Juli 2022 deutlich steigen.

Das Geld wird vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Lohn gezahlt. Bei Selbständigen wird die Steuervorauszahlung gesenkt.

Rentner wurden vergessen
Sozialverbände kritisieren allerdings das “Vergessen” der Senioren. Schließlich verbringen vor allem Rentner sehr viel mehr Zeit in ihren Wohnungen als jüngere Menschen und müssen deshalb sogar noch mehr Geld von der knappen Rentner für Strom und Wärme berappen.

Mit einem Trick können aber auch Rentner/innen vom Entlastungspaket profitieren

Ausgerechnet die finanzpolitische Sprecherin der CDU, Antje Tillmann, gab einen deutlichen Hinweis darauf, wie auch Rentner/innen vom Entlastungspaket profitieren können. Sie sagte gegenüber der “Bild”. dass es ausreiche, wenn

“zum Beispiel ein Rentner einmal im Jahr 2022 eine Stunde auf seinen Enkel aufpasst und dafür von seinen Kindern 12 Euro Mindestlohn im Rahmen eines Minijobs oder aus selbständiger Tätigkeit erhält. Im Anschluss gibt er diese Einkünfte in der Steuererklärung an, bekommt die Energiepreispauschale im Mai 2023 ausbezahlt.”

Inge Hannemann, ehemalige Jobcentermitarbeiterin und „Hartz IV“-Kritikerin rief umgehend Rentner/innen dazu auf, diesen “Trick” anzuwenden. “Omas und Opas! Hütet Eure Enkel und das Entlastungspaket gehört 2023 Euch!“

Aber: Achtung bei der Steuererklärung!
Damit es keinen Ärger mit dem Finanzamt gibt und der “Minijob” oder die “selbstständige Tätigkeit” anerkannt wird, sollte der “Lohn” für die eine Stunde Arbeit tatsächlich auch auf dem Konto des Rentners überwiesen werden. Das ist der beste Beweis dafür, dass die Arbeitsstunde tatsächlich stattfand und vergütet wurde.


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