Theatergruppe Thuine
„De Sündenbuck“ – Plattdeutsches Lustspiel
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe
Willy-Brandt-Ring 44
Sa., 02. Apr. 15:00
Sa., 02. Apr. 20:00
ausverkauft

Bauer Hansen hat seine liebe Not mit seinen beiden ungleichen Söhnen. Günther, ein Tunichtgut und Weiberheld, läuft jedem Rockzipfel nach, während sein Bruder Alex wegen seiner Gutmütigkeit oft ausgenutzt wird. Vor lauter Schüchternheit bemerkt Alex nicht einmal, wie sehr Nachbarstochter Karin ihm zugetan ist.

Ein von Günther verschuldeter nächtlicher Autounfall führt zu allerhand Verwechslungen und Turbulenzen bei Familie Hansen und ihren Nachbarn. Dass der durchtriebene Günther seinen Bruder überredet, die Schuld auf sich zu nehmen, verschlimmert die Sache noch und bringt Alex in arge Bedrängnis.

Das Stück bietet alles, was man von einem plattdeutschen Lustspiel erwartet: Wortwitz, Schwung, Spannung, Missverständnisse und Überraschungen. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz.

Use Bühnenbauer wöörn flietig. Aber wi willt nich to vull verroahn. Wes’d gespannt up Linge. Denn Oabend is utverkofft, för de Vörstellung üm 3 Uhr gifft noch genoog Karten. Also, rut ut’n Sessel un Karten koapen.

Der Reinerlös der Veranstaltung wird dem Ortsverband Lingen des Deutschen Kinderschutzbundes zur Verfügung gestellt.

Verstieß die Veröffentlichung von Glyphosat-Gutachten gegen das Urheberrecht? Das Portal für Informationsfreiheit FragdenStaat hat endgültig den Rechtsstreit gegen das Bundesinstitut für Risikobewertung gewonnen. Der Bundesgerichtshof hat jetzt eine Beschwerde des BfR abgelehnt. 

Eine Demonstartion gegen die Verwednung von Glyphosat. Die Personen auf dem Bild tragen grüne T-SHirts. Sie halten Schilder in der Hand. Auf den Schildern steht: "Gemeinsam gegen Glyphosat" und Vorsorgeprinzip statt Konzerninteressen! Nein zu Glyphosat! Die Personen haben den Mund geöffnet und scheinen zu rufen.
Eine Demonstration von Glyphosat Gegner:innen 2016 CC-BY-SA 2.0 BUND Bundesverband

Der Bundesgerichtshof beendet endgültig den Urheberrechtsstreit zwischen FragdenStaat und der Bundesregierung. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte die Informationsfreiheitsplattform bereits im Jahr 2019 abgemahnt und verklagt. Der Grund: FragdenStaat veröffentlichte ein Gutachten des BfR zu Krebsrisiken durch den Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat.

Das BfR untersteht dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, zu der Zeit des beginnenden Rechtsstreits war Julia Klöckner (CDU) die zuständige Bundesministerin. Im Jahr 2015 hatte das BfR eine Stellungnahme zu einer Monografie der Internationalen Agentur für Krebsforschung verfasst. Dieses Dokument hatte FragdenStaat durch eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhalten und auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Urheberrechtsklage: Gutachten sollte gelöscht werden

Das Bundesinstitut für Risikobewertung ging gegen diese Veröffentlichung vor. Zuvor hatte das BfR bereits den MDR für die Veröffentlichung eines Reports zu Glyphosat und der BfR-Stellungnahme abgemahnt und schließlich verklagt.

Im Jahr 2020 bestätigte das Landgericht Köln im Fall von FragDenStaat, dass die Veröffentlichung des amtlichen Gutachtens keine Verletzung des Urheberrechts darstellte. Das Bundesinstitut ging dagegen in Berufung, aber auch das Oberlandesgericht Köln kam zum Ergebnis, dass die Veröffentlichung rechtmäßig war. Auch dagegen ist das BfR vorgegangen, scheiterte nun aber endgültig am Bundesgerichtshof. Die Beschwerde gegen eine Nicht-Zulassung einer Revision wurde endgültig abgewiesen.

Das Bundesinstitut betont, dass es in dem Gerichtsverfahren nicht um das Zurückhalten von Informationen ginge, sondern ausschließlich um die „Veröffentlichungs- und Weiterverbreitungsrechte an einem Wissenschaftlichen Dokument“, so das BfR in einer Pressemitteilung vom 7. Februar.

Die Gefahr von Glyphosat

Die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO hat das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat als „wahrscheinlich Krebserregend“ eingestuft. Das Bundesinstitut für Risikobewertung stuft das Risiko anders ein und schreibt, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch „kein krebserzeugendes Risiko für den Menschen zu erwarten ist“. Glyphosat ist in Deutschland bis 2023 zugelassen. Die Kritik an der Verwendung von Glyphosat dauert an.

Schon 2019 forderte FragdenStaat eine Reform des Urheberrechtsgesetzes. Sie wollen erreichen, dass die Veröffentlichung solcher behördlicher Dokumente, wie des Glyphosat-Gutachtens, nicht mehr durch das Urheberrecht verhindert werden kann.
BGH, Beschl v. 27.01.2022, Az. I ZR 84/21


Mehr:

zum Glyphosat-Gutachten

zum ausführlichen Urteil des OLG

zum Beschluss des BGH

mehr Infos zum Zensurheberrecht


Alexandra Conrad auf netzpolitik.org/Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Streetfood

30. März 2022

Nach zwei Jahren Corona-bedinger Pause kehrt das Streetfood Festival zurück in die Emslandhallen nach Lingen (Ems).
Bei dieser Veranstaltung für die ganze Familie („Familienevent“) wird neben kulinarischen Besonderheiten von diversen Essen- und Getränke-Anbietern auch -so der Veranstalter- „noch eine große Kids Area“ (also Kinderspielbereich) geboten.
Viel Spaß und guten Appetit!

Max Raabe

30. März 2022

Max Raabe und das Palast Orchester
“Guten Tag, liebes Glück”

Lingen (Ems) – EmslandArena
Freitag, 1. April – 20 Uhr
Karten: ab 34.50 Euro – VIP-Ticket auf Anfrage: 0591 912950 oder 0591 9144144.

„Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein” ist inzwischen ein geflügeltes Wort geworden. Max Raabe schrieb die Zeile für das Lied „Guten Tag, liebes Glück“. Nun wird “Guten Tag, liebes Glück” Titel des neuen Konzertprogramms von Max Raabe & Palast Orchester.

Das Album “Max Raabe & Palast Orchester MTV Unplugged” erreichte Goldstatus. Zu dieser besonderen Live-Produktion lud sich das Ensemble Künstler ein, die man nicht sofort mit ihm in Verbindung gebracht hätte. Max Raabe präsentiert beispielsweise „Guten Tag, liebes Glück“ zusammen mit der charmanten Sängerin LEA, mit Herbert Grönemeyer singt er „Mambo“, “Der perfekte Moment” entwickelt sich durch Samy Deluxe mühelos zur Rap-Nummer, und mit dem monströsen Mr. Lordi entsteht eine überraschend berührende Version von „Just A Gigolo“. Getragen wird das Ganze mit traumwandlerischer Sicherheit vom virtuosen Palast Orchester.

Diese und weitere Titel des Albums werden – wenn auch ohne Gastkünstler – Teil der Tour „Guten Tag, liebes Glück“. Dazu kommen weitere „Raabe-Pop“-Titel die geschickt verwoben werden mit alt-geliebten und neu entdeckten Liedern aus den 20er/30er Jahren.

„Die EmslandArena startet wieder nach Corona. Max Raabe ist einer der ersten großen Künstler, der sich die Ehre gibt. Karten sind noch ausreichend vorhanden. Das überrascht mich.“

Corona:
G3!
Geimpfte und genesene Besucher erhalten nach Vorlage eines entsprechenden Nachweises (Impfpass, digitales Zertifikat o.ä.) und eines Ausweisdokuments Zutritt in die EmslandArena.
Getestete Besucher müssen einen Testnachweis und ein Ausweisdokument mit sich führen, um Zutritt in die EmslandArena zu erhalten. Dies kann ein PoC-Antigen-Schnelltest (max. 24 St. gültig) oder ein PCR-Test (max. 48 St. gültig) sein. Von der Pflicht einen Testnachweis zu erbringen, sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren befreit. Weitere Informationen dazu erhaltet Ihr über unsere Hotline: 0591 91295-0.

Beim Einlass sind Personalausweis, Schülerausweis bereit zu halten.Eine FFP2-Maskenpflicht besteht bis zum Sitzplatz.

Tickets gibt es an allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen sowie an unseren Ticket-Hotlines 0591 912950 oder 0591 9144144.