In einem Schreiben an die Fraktionsvorsitzenden im Lingener Stadtrat hat Oberbürgermeister Dieter Krone am Donnerstag den Vorschlag angekündigt, „angesichts des furchtbaren Krieges in der Ukraine … nach 31 Jahren engen Kontakten und partnerschaftlichen Beziehungen zu Juskovzy und Lanovzy eine Städtepartnerschaft mit der Stadt in der Westukraine aufzunehmen. Gerade angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine könnten wir mit einer Städtepartnerschaft mit der Stadt Lanovzy unsere tiefe Verbundenheit und zugleich große Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern einmal mehr Ausdruck verleihen. Damit setzen wir ein Zeichen für Völkerverständigung über Grenzen hinweg.“

Der Oberbürgermeister greift damit eine Idee von Bündnis’90/Die Grünen auf, die auch von unseren BürgerNahen unterstützt wird. Krone: „Ihr Einverständnis vorausgesetzt, werde ich diesbezüglich über den Freundeskreis der Ukrainefahrer – die im Übrigen derzeit wertvolle Arbeit und Unterstützung vor Ort leisten – Kontakt zu Lanovzy aufnehmen und weitere Schritte vorbereiten.“

Ich persönlich freue mich sehr, dass der OB jetzt den Vorschlag der Grünen und von uns BürgerNahen aufgenommen hat und die Partnerschaft mit den beiden Gemeinden im Oblast von Ternopil (Grafik/wikipedia) umsetzen wird.

Krone will  in der kommenden Sitzung des städtischen Verwaltungsausschusses am 29. März 2022 ausführlich berichten. Der Oberbürgermeoister teilte auch mit, das inzwischen etwa 100 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Lingen sind und wöchentlich weitere 25 erwartet werden. Im VHS Forum soll eine Erstaufnahmeeinrichtung eingerichtet werden, „in der die Menschen zunächst sicher ankommen können. Von dort aus werden sie dann auf die Wohnungen verteilt.“

Noch dies:
Die russischen Namen der beiden Kommunen lauten Lanovzy und Juskovzy; auf ukrainisch heißen sie Lanivzi und Juskivzi (und werden bisweilen auch etwas anders, nämlich mit vts geschrieben. Alles weitere findet sich hier.

VON HIER VON DA VON DORT
Mitglieder des Kunstvereins Lingen stellen aus
Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10a
Eröffnung 18.03.2022, 19 Uhr

Ausstellung vom 19. 03. – 18. 04. 2022
Öffnungszeiten dienstags bis sonntags

Ab übermorgen präsentiert die Kunsthalle Lingen eine umfangreiche Gruppenausstellung, die den Titel „Von hier von da von dort“ trägt. Sie stellt Werke vor, die von den Mitgliedern des Kunstvereins Lingen e.V. gefertigt wurden (Foto). Auf künstlerische Art und Weise werden vielfältige Stilrichtungen, Techniken und Themen zu sehen und zu erfahren sein. Medien des Ausdrucks wie Malerei, Zeichnung, Collage, Assemblage, Fotografie, Skulptur, Objekt und Installation werden gezeigt, so dass die Ausstellung einen repräsentativen Überblick über die Kunst „Von hier von da und von dort“ bietet.

Die Mitgliederausstellung des Kunstvereins Lingen findet bereits zum 14. Mal statt und bietet einen Einblick in die künstlerische Arbeit von ca. 50 Künstler*innen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim bis hinein in die Niederlande.

Die Ausstellung wird am heutigen Freitag, 18. März 2022 um 19 Uhr feierlich eröffnet. Es sprechen Georg Aehling (Vorsitzender des Kunstvereins Lingen e.V., Begrüßung), Werner  Hartke (Zweiter Bürgermeister der Stadt Lingen (Ems) und Meike Behm (Direktorin der Kunsthalle Lingen, Einführung in die Ausstellung).

Am Donnerstag, 04. April 2022 bietet sich um 20 Uhr im Rahmen des BarDo Abends die Möglichkeit zu einem öffentlichen Gespräch mit einigen der ausstellenden Künstler*innen. Der Eintritt ist frei.

Es gelten die aktuellen Corona Bestimmungen, aus organisatorischen Gründen bittet die Kunsthalle um vorherige Anmeldung. Die Kunsthalle Lingen dankt dem Land Niedersachsen, dem Landkreis Emsland, der Stadt Lingen (Ems) und der Kulturstiftung Heinrich Kampmann für die großzügige Unterstützung.

Text und Foto Kunstverein Lingen