Vorreiter

21. September 2021

Mit dem Ende des Leasingvertrags für das BMW-Coupé verzichtet Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling (SPD) auf einen neuen Dienstwagen und steigt vor allem auf das Fahrrad um.
„Das Auto stand in den letzten Jahren fast nur in der Garage“, sagte Berling zu den Grafschafter Nachrichten. „Ich möchte ein Vorbild sein, deshalb ist es nur konsequent, den Wagen abzugeben.“ Im Notfall und für lange Dienstfahrten könne er immer noch auf die Dienstflotte der Stadt zurückgreifen.

Seine persönliche Mobilitätswende begann für Berling vor etwa zwei Jahren. Damals versetzte er seinen Fahrer in die IT-Abteilung der Stadtverwaltung. „Heute sorgt er dafür, dass die Videokonferenzen einwandfrei laufen,“ scherzt Berling, der zu Terminen in der Stadt seither mit dem E-Bike fährt. Damit ist Berling Vorreiter der Bürgermeister in Städten ab 50.000 Einwohnern. Bei vielen seiner Amtskollegen seien der eigene Dienstwagen und Fahrer immer noch Statussymbole, weiß Nordhorns Rathauschef.

Die klimafreundliche Mobilitätswende wird allerdings nicht nur im Bürgermeisterbüro vorangetrieben. Die Stadtverwaltung befinde sich im ständigen Prozess fahrradfreundlicher zu werden, erklärt Stadtbaurat Thimo Weitemeier. Schon heute würden viele Kollegen mit dem Drahtesel zur Arbeit im Stadthaus kommen.

In Zukunft will man im Rathaus auch für die Garderoben mit Helmen und Regenkleidung den nötigen Stauraum für Zweiradzubehör schaffen.

(Quelle Grafschafter Nachrichten, die man übrigens günstig abonnieren kann)

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