BERND & MARKUS

8. September 2021

Noch zwei Videos aus der Fotoschmiede der BürgerNahen. BN-Nachwuchsmann Bernd Koop und sein angehender Berufskollege Markus Lake sagen, dass sie etwas ändern wollen und auch was. Mir scheint, bürgernah ist gar nicht so schwer…

Aktuelle Wahlinformation:

  1. So können Sie schon heute wählen: Gehen Sie mit Personalausweis und (möglichst) Wahlbenachrichtigung  einfach in das Wahlbüro, das Sie in der ehem. Geschäftsstelle der Lingener Tagespost in der Schlachterstraße finden; nicht im Rathaus, wie die CDU irgendwo geschrieben hat. Die Öffnungszeiten sind heute von 9 Uhr  bis 16 Uhr, donnerstags bis 17 Uhr, freitags  bis 12:30 Uhr und samstags bis 12 Uhr.
  2. ei der Ortsrats-, Stadtrats- und Kreistagswahl in Lingen (Ems) und dem Kreis Emsland hat jede Wählerin und jeder Wähler pro Stimmzettel  jeweils drei Stimmen. Auf dem Stimmzettel können drei Kreuze so gesetzt werden, wie man es möchten. Man kann insbesondere kumulieren und panaschieren. Kumulieren (von lat. cumulus – Anhäufung) bedeutet Stimmenhäufung oder Häufeln; alle drei Stimmen können Kandidaten oder einer Kandidatin oder einer Wählrgemeinshcaft oder Partei gegeben werden.  Panaschieren nennt man das mögliche Verteilen mehrerer Stimmen auf verschiedene KandidatInnen und Listen.
  3. Alle Wahlberechtigten sollten bei der Wahl im Wahllokal einige Corona-Hinweise beachten. Dort gilt Maskenpflicht – Ausnahmen aus medizinischen Gründen sollten mit einem ärztlichen Attest belegt werden. 
  4. Die Besucherinnen und Besucher des Wahllokals sollten nach Möglichkeit den Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen einhalten. Am Eingang stehen Desinfektionsspender bereit. Die Wählerinnen und Wähler werden gebeten, möglichst eigene Kugelschreiber zur Kennzeichnung der Stimmzettel mitzubringen. Desinfizierte Kugelschreiber stehen dennoch zur Verfügung. 

Claudias Video

8. September 2021

Noch ein kleines Kommunalwahlvideo. Danke an Claudia Becker. Tipp: Sonntag wird gewählt. Wer Sonntag verhindert ist, kann das vorab im Wahlbüro der Stadt Lingen machen. es findet sich in der Schlachterstraße 6 (ehem. Geschäftsstelle der Lingener Tagespost). es ist heute bis 16, morgen 17, am Freitag bis 12.30 Uhr und am Samstag bis 12.00 Uhr geöffnet. Es reicht, dort mit dem Perso vorbeizuschauen.

Pro Stimmzettel gibt es drei Kreuze zu verteilen. Man kann unabhängige Wählergemeinschaften wählen oder Parteien oder jeweils Kandidatinnen und Kandidaten. Man kann panaschieren und kumulieren. Wa das ist? Googelt mal… 😉

Lieber Herr Koop,

8. September 2021

Lieber Herr Koop,

wie Sie vielleicht bemerkt haben, hat die LT diesen Leserbrief nicht abgedruckt. Auf Rückfrage an Herrn Pertz hat dieser nicht reagiert. Wenn Sie Lust dazu haben, können Sie gern nachhaken. Ich finde, man darf der LT dies nicht durchgehen lassen. Zumal andere Mitstreiter/innen schon oft ähnliche Erfahrungen machen mussten.

Freundliche Grüße

Ihr

Christoph Frilling

Da kann geholfen werden. Gern: 

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Veröffentlichung folgenden Leserbriefs:

Der Name Rosemeyer-Straße ist inakzeptabel

Nicht nur in Lingen wird über die Umbenennung von Straßen debattiert, die den Namen eines Nationalsozialisten tragen. Diese Diskussionen sind begrüßenswert, sie beleben die politische Kultur und schärfen unsere Wachsamkeit gegenüber dem Neonazismus.

Einen „Fall“ möchte ich hervorheben: In Ingolstadt sollte auf Antrag mehrerer Parteien der Name Ewald Kluge aus dem Stadtbild verschwinden. Kluge galt seinerzeit als der beste Motorradrennfahrer der Welt, aber er war Mitglied des NSKK (Nationalsozialistisches Kraftfahrer Korps) und fuhr wohl auch zuweilen mit Hakenkreuzarmbinde.

Nun meldete sich ein Jürgen Ehrhard im Auftrag der „Freunde des Historischen Motorradrennsports Ewald Kluge Weixdorf e.V. Dresden“ zu Wort. Der Name Ewald-Kluge-Straße müsse bleiben, so Erhard, denn „ohne ein Minimum an geforderter politischer Anpassung (…) ging es für Spitzensportler im Dritten Reich einfach nicht“, argumentierte er in einem Leserbrief im „Donaukurier“ (Nr. 177, 2021).

Doch dann trifft er eine feine Unterscheidung: „Anders kann man die Benennung einer Straße in Lingen nach dem Auto-Rennfahrer Bernd Rosemeyer beurteilen.“  Dieser sei „ohne Druck“ der SS beigetreten und „brachte es dort bis zum Hauptsturmführer“. Dies hätte er nicht nötig gehabt, so Erhard weiter, denn eine Mitgliedschaft im NSKK wäre ausreichend gewesen.  „Dies unterscheidet ihn von Ewald Kluge.“

Ich persönlich teile diese Unterscheidung zwischen „Nazis-light“ – wie womöglich dem Motorradfahrer Ewald Kluge –  und  SS-Männern wie Rosemeyer nicht. Beide haben im Straßenbild einer deutschen Stadt nichts zu suchen. Bemerkenswert ist jedoch, dass selbst unter den Gegnern von Straßenumbenennungen wie den „Freunden des Historischen Motorradrennsports“ Einigkeit darüber besteht, dass speziell ein Bernd Rosemeyer als Namensgeber für eine Straße untragbar ist.

Christoph Frilling
Georgstraße 66
49809 Lingen