Adresse

3. Juli 2021

In dieser Woche ist die Redaktion der „Lingener Tagespost“ (LT) in einen Neubau umgezogen. er liegt an einer Straße, die einst von einem NS-Bürgermeister nach einem  SS-Offizier benannt wurde, der erfolgreicher Rennfahrer war. LT-Leser Christoph Frilling hatte dazu einen Hinweis aus der CDU bekommen und ein Foto geschossen. Seine Frage ist auch meine Frage:

Ob sich die NOZ/Lingener Tagespost unter ihrer neuen Adresse komfortabler fühlt?

 

20 Antworten zu “Adresse”

  1. Hans Brinck said

    Ihre Frage ist ganz einfach zu beantworten, denn es geht nicht um Gefühle der Redaktion der Lingener Tagespost, sondern um ihre RICHTIGE POSTALISCHE ANSCHRIFT..
    Was gibt es daran auszusetzen?

  2. Günther Möller said

    Herr Brink, das war eine Super-Antwort auf den Schwachsinn, den die beiden verzapft haben!

  3. Hans Schmidt said

    Schaut mal, Leute: SS-Offizier-Freaks vergessen alles, was Deutsche gelernt haben sollten. Nur weil jemand schnell mit dem Rennauto im Kreis fahren konnte, ist SS egal. Meine Güte, wie peinlich.

  4. Heinrich Liesen said

    Herr Schmidt- bitte einmal Deutschlandhaus Berlin oder Documenta Kassel— Erinnerungskultur- das hat personifiziert nichts mit der SS zu tun.
    Herr Schmidt, stellen sie sich bitte vor:
    Bernd Rosemeyer konnte nicht nur schnell im Kreis fahren, besonders auch schnell geradeaus. unglaublich oder?
    Herr Schmidt, das ist absolut armselig.
    was sagt denn Hansi 007 dazu?

    • Günther Möller said

      Bevor Hansi sich „äußert“ nur eine Bemerkung. Ist es nicht beängstigends, mit wieviel oder wenig Hirn einige Menschen „ausgestattet“ sind?

      • Kib said

        Herr Möller, es steht Ihnen nicht zu,den Intellekt von Mitbürgern zu beurteilen, die sich kritisch mit der deutschen Geschichte auseinandersetzen. Im Gegenteil: Sie disqualifizieren sich damit an einer sachlichen Debatte teilzunehmen. Das sogar gleich aus zweierlei Gründen. Chapeau dafür- muss man erstmal hinkriegen.

      • Lieber Herr Möller, unterlassen Sie es in diesem Block Menschen zu beleidigen, die Ihre Meinung ablehnen, dass die Mitgliedschaft Rosemeyers in der SS etwas ist, was man vernachlässigen könne. Beim Fußball hätten sie jetzt eine dunkelgelbe Karte bekommen und der Trainer hätte Sie vom Platz genommen.

        • Günther Möller said

          Lieber Herr Koop (ich spreche Sie heute auch mal so freundlich an, Sie tun es ja anscheinend immer).
          Wenn Sie sich schon als Oberschiedsrichter darstellen, dann bleiben Sie bitte fair. Mir ist nicht bekannt und es war auch nicht meine Absicht, jemanden persönlich zu beleidigen.
          Wenn Sie natürlich das meinen, die Stellungnahme zur Lingener Tagespost, dann habe ich die Sache gemeint und nicht die beiden oder mehr Personen. Zum Standort der Lingener Tagespost noch eine Frage: Hätte sich das Verlagshaus den Standort ausgesucht und dann eine Namensänderung verlangen müssen?

          Wenn Sie von persönlichen Beleidigungen sprechen, dann haben Sie viele, viele Beiträge nicht gelesen. Ist Ihnen nicht aufgefallen, wie viele Beleidigungen wir gegen uns ältere Personen über uns ergehen lassen mussten, auch viele persönliche, gerade auch gegen Herrn Liesen, auch noch in jüngster Zeit. Nein, das kritisieren Sie nicht!
          Unverständlich ist es für mich immer noch, wie Sie als früherer glühender Verfechter für Rosemeyer (ich denke als Rennfahrer und berühmter Sohn der Stadt) für die Straße, das war nicht genug, sogar für ein Denkmal eingetreten sein sollen und so eine Kehrtwendung gemacht haben.
          Sie können Ihren eigenen Blog selbst gestalten, ich bin froh, dass ich daran teilhaben darf.
          Aber muss das Feuer immer von Ihnen entfacht werden?
          Ist das auch fair?

          • Günther Möller said

            Wo bleiben die Antworten?

          • Kib said

            Lieber Herr Möller, wie kommen Sie auf das schmale Brett, dass Ihnen (automatisch) eine Antwort zusteht? Für jemanden, der gern & oft steile Thesen aufstellt, überrascht das sehr. Lassen Sie sich es gutgehen. Besten Gruss kib

    • Lieber Heinrich, in der Sache habe ich dich schon zu Beginn deiner Pläne nicht verstanden, die unsere Stadt spalten und dem Ansehen schaden. Aber jetzt verstehe ich deine Zeilen auch sonst nicht: „Deutschlandhaus Berlin oder Documenta Kassel – Erinnerungskultur“ – Was hat das mit der Verbrecherorganisation der SS oder der Glorifizierung eines ihrer Mitglieder zu tun? Dass die frühen Documenta-Ausstellungen in den 50er Jahren die Nazi-Geschichte nicht aufarbeiteten, ist zur Genüge bekannt. Doch abgesehen davon, dass dies längst anders geworden ist, was hat das mit der Glorifizierung eines SS-Hauptsturmführers zu tun?

    • hans1550 said

      Dem Wunsch unseres Geschichtsrevisors Heinrich Liesen entsprechend, erlaube mir den, durchaus als geschmacklos zu wertenden, Hinweis, dass die Ereignisse vom 28. Januar 1938 eigentlich Beleg genug dafür sein sollten, wie „gut“ Rosemeyer darin war schnell geradeaus zu fahren.

      Bernd Rosemeyers „Geradeausfahr-Rekord“ scheint mir zudem der wohl am meisten glorifizierte Rekord mit einem nur 3 monatigen Bestand in der deutschen Sportgeschichte zu sein.

      Ich hoffe daher, dass dem Fahrer dieses Autos auch einmal ein Denkmal geschaffen wird. Oder fehlt hier etwa eine „gefallene Helden“-Veehrungsmaschinerie, wie bei den Nazis?

  5. Heinrich Liesen said

    KIB – wieder ein anonymer User mehr,
    Also Vor und Zuname, sachliche Debatte, ansonsten wuerde ich sagen –
    Anonyme user verkörpern
    die niedrigste Form des Intellektualismus.

    deshalb no comment. needed.

    • Kib said

      Herr Liesen, wenn „no comment unneeded (so heißt es)“ ist , erübrigt sich Ihrer komplett, oder?
      Es mag Ihrem höheren Alter geschuldet sein, dass Ihnen nicht bewusst ist, wie man sich heute im Netz verhält. Weniger ist manchmal mehr (auch bei WhatsApp). Wenn es Ihnen wirklich wichtig ist, darf der BlogBetreiber gern einen Kontakt herstellen. Ich werde Ihnen dann persönlich meine Meinung mitteilen. Übrigens sehr deutlich!

  6. Kib said

    Ich wünsch den älteren Kommentatoren in diesem Blog ein langes und gesundes Leben. Gleichwohl ist es allerdings völlig klar, dass ihre Attitüde ausstirbt. Denken Sie vlt einfach mal darüber nach. Auch darüber, welch fürchterliches Grauen die SS gebracht hat-daran ist nichts zu vernietlichen. Auch ein Lingener Junge nicht, der ganz toll Auto fahren konnte und stehend auf seinem Moped durch Lingen fuhr!

  7. Heinrich Liesen said

    no answer, da anonymer User. Damit beende ich die Konversation mit Ihnen.

    • Kib said

      Was glauben Sie, wie lange wird Ihr Museum Bestand haben? Ich an Ihrer Stelle würde den Ball flacher halten. Sie mögen von Ihrer Meinung heftigst überzeugt sein- andere sind es nicht. Sprechen Sie den Blogbetreiber gern an, um einen Kontakt zu mir herzustellen. Es mag Ihnen fremd sein, dass Ihnen jemand die Meinung sagt: Ich bin gern dazu bereit!

  8. Kib said

    Herr Liesen, ich gab Ihnen die Möglichkeit persönlich mit mir zu sprechen. Dazu fehlt Ihnen offensichtlich der Schneid! Sie sollten einfach konzentrierter lesen.

  9. Heinrich Liesen said

    – Roko sagt: “ Lieber Heinrich, in der Sache habe ich dich schon zu Beginn deiner Pläne nicht verstanden, die unsere Stadt spalten und dem Ansehen schaden.“
    Antwort: aus Roberts Blog am 16. März 2008 – ich zitiere Roko:
    „Nachdem die Diskussion jetzt wochenlang verstummt ist, möchte ich sie wieder aufgreifen. Noch einmal plädiere ich für ein Denkmal, das sich mit Bernd Rosemeyer befasst und das den Zwiespalt erarbeitet und darstellt, den seine Person symbolisiert. Das bisherige Lingener Erinnern an den Sportler Rosemeyer, Die „Bernd Rosemeyer-Strasse“, reicht nicht.
    Roko, wie darf ich das dann nun verstehen? nur ein kleines oder ein grosses Denkmal und natürlich die Beibehaltung der Bernd Rosemeyer Strasse??
    Robert, wollen wir so miteinander umgehen?

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