regional gewachsen

14. Februar 2021

Das kann man sich nicht ausdenken: Die Landwirtschaftsministerin mit regional Gewachsenem auf dem Tisch. Da frage ich mich, was @BlogAgrar dazu sagt.

Eine Antwort zu “regional gewachsen”

  1. Dieses Bild ist anscheinend ein Auszug aus einer Broschüre des Bundeslandwirtschaftsministeriums.
    Und es irritiert auf dem ersten Blick. Aus Saisonalität und Regionalität zu achten ist ein aus guten gründen guter Ansatz.
    Diese Prämisse hat aber ihre Grenzen. Kaffe und O-Saft sind eher exotisch und nicht von regionalen Anbauern herzustellen. Insgesamt liegt der Selbstversorgungsgrad in Deutschland von Obst und Gemüse bei 30%. Bei Kartoffeln sind es 138%, Zucker sogar 160%. Auch Milch und Fleisch liegen bei 111% bzw. 115%.
    Wobei gerade beim Fleisch auch noch viele Edelteile importiert werden müssen, um den Bedarf in Deutschland zu decken. Die nicht so edlen Teile müssen ihre Abnehmer auf den Exportmärkten finden.
    Es ist zugegeben kompliziert.
    Frau Klöckner inszeniert sich hier in der Broschüre in einer realistischen Umgebung, denn Kaffe und O-Saft gehören zur Lebenswirklichkeit vieler Deutschen dazu. Natürlich hätte sie auch Apfel- oder Traubensaft nehmen können. Nur auch hier ist es lange nicht sicher, dass es sich um ein heimisches Erzeugnis handelt.
    Zu diesem Thema habe ich in meinem Blog etwas geschrieben und auch einen kleinen O-Ton lässt sich hier von mir finden:
    https://blogagrar.de/landwirtschaft/thema-landwirtschaft-in-der-wochendaemmerung/

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