Susa Templin

8. September 2020

Susa Templin
Grundrisse
Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10a
Sa 12. Sept. – 22. Nov. 2020
Eintritt und mehr…

Zur Eröffnung der Ausstellung von Susa Templin mit dem Titel „Grundrisse“ lädt die Kunsthalle Lingen an diesem Freitag, 11. September 2020, zwischen 10 und 22 Uhr herzlich ein. Aus aktuellen Anlass bietet die Kunsthalle an diesem Tag „statt Reden die Möglichkeit zu einem durch Meike Behm moderierten Gespräch mit der Künstlerin Susa Templin“ –  um 12 Uhr, um 15 Uhr und um 19 Uhr – unter Einhaltung der Corona Auflagen. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Faltblatt.  In der Zeit von 10 bis 22 Uhr bietet die Kunsthalle Lingen an der Bar Getränke und einen Imbiss.

The Kunsthalle Lingen cordially invites to the opening of the exhibition by Susa Templin entitled „Floor Plans“ on Friday, 11 September 2020 from 10 a.m. to 10 p.m. On this day, instead of speeches, the Kunsthalle Lingen is offering the opportunity for a discussion with the artist Susa Templin, moderated by Meike Behm, at 12 noon, 3 p.m. and 7 p.m. in accordance with the Corona conditions. A leaflet will be published to accompany the exhibition.  From 10 a.m. to 10 p.m. the Kunsthalle Lingen offers drinks and a snack at the bar.


Wer ist Susa Templin?

Die 1965 in Hamburg geborene Künstlerin lebt in Berlin. Sie absolvierte ihr Studium der freien Kunst an der Hochschule der Künste in Berlin und der Staatlichen Hochschule für bildende Künste, Städelschule in Frankfurt am Main in der Zeit von 1987 bis 1993. Sie präsentierte ihre künstlerische Arbeit unter anderem in der Fotogalleriet Malmö, in der Kunsthalle Mannheim, der Berlinischen Galerie, im Museo de Arte in Lima und dem Museum Folkwang Essen in Einzelausstellungen und nahm an Gruppenausstellungen unter anderem in der Kunsthalle in Nürnberg und der DZ Bank Kunstsammlung in Frankfurt am Main teil. Viele Museen und Institutionen besitzen Werke von Susa Templin, beispielsweise das Museum Folkwang in Essen, die Kunsthalle Mannheim und die Berlinische Galerie, Museum für Moderne Kunst, Berlin.

Susa Templin arbeitet in den Medien analoge Fotografie und Fotografie-Installation. In ihrer künstlerischen Arbeit setzt sie sich mit urbanen Strukturen auseinander: In Städten wie beispielsweise New York oder Berlin entstehen Fotografien, die jene Orte festhalten, deren „Gebautheit“ die Künstlerin faszinieren und fertige Zeichnungen, in denen vom Raum abstrahiert wird. Bei der Beschäftigung mit den Begrenzungen, die die Architektur vorgibt, sind auch Gärten und Parks Teil ihres Interesses. Für Susa Templin sind sie wie „Phantasieraum“ in der Stadt, künstliche Landschaft, konstruierte Natur. Aus fotografischem Bildmaterial entstehen plastische Modelle, in denen sie schließlich wieder fotografiert, so dass Vorschläge für die Gestaltung von Städten entstehen und Susa Templin setzt ihre imaginären Entwürfe zur Umgestaltung des Stadtraums um. Technisch betrachtet, handelt es sich bei den Fotografien von Susa Templin bis heute um analoge Fotografie, die nicht im Computer nachbearbeitet wird.

Eigens für die Kunsthalle Lingen entsteht eine raumgreifende Installation, so dass die eigentliche Zweidimensionalität des Mediums in eine dreidimensionale Erfahrung zwischen Fotografien erweitert wird. Das Phänomen „Raum“ wird inhaltlich auch in diesen eigens für die Ausstellung entstehenden Bildern vermittelt und eine Irritation, die an ein Labyrinth erinnert, wird evoziert. Vor dem Hintergrund unseres heutigen sich oft diffus entwickelndem Raum, innerhalb dessen Grenzen nicht mehr klar verlaufen, vermittelt diese Arbeit einen aktuellen Aspekt.

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