Köttbullar, Plantbullar

1. August 2020

Ein IKEA-Besuch ohne Köttbullar ist für Viele undenkbar. Die kleinen Hackfleischbällchen -(Aussprache im Schwedischen: [ˈɕœtˌbɵlːar])- sind das beliebteste Gericht in den IKEA Restaurants. Jedes Jahr werden weltweit über eine Milliarde des Klassikers verkauft. Aber ab heute serviert IKEA jetzt mit dem Plantbullar aber eine komplett pflanzenbasierte Variante der Produkt-Ikone. Köttbullar vegan sozusagen, doch vorerst in Deutschland nur in fünf Restaurants – die anderen sind nämlich noch geschlossen.

„Inspiriert durch die Vision, einen besseren Alltag für die vielen Menschen zu schaffen“ (Pressetext), möchte IKEA weltweit bis zum Jahr 2030 eine Milliarde Menschen zu einem nachhaltigeren Leben motivieren. Eine der Maßnahmen auf dem Weg dahin ist die Erweiterung des Food-Angebots um den neuen Plantbullar, der mit seiner Klimabilanz punktet: Diese liegt bei nur vier Prozent gegenüber dem herkömmlichen Fleischbällchen.

„Mit der Entwicklung einer pflanzenbasierten Alternative zum klassischen Fleischbällchen unterstreichen wir einmal mehr unsere Bemühungen, auch als Anbieter von Lebensmitteln nachhaltiger zu werden. Gleichzeitig bieten wir unseren Kunden mit dem neuen pflanzlichen Bällchen ein Produkt, das geschmacklich selbst überzeugte Fleischesser ansprechen wird“, so Dennis Balslev, Geschäftsführer von IKEA Deutschland.

Das erklärte Ziel von IKEA ist es, durch die Einführung des pflanzlichen Bällchens die Menge der verkauften Köttbullar in Zukunft zu reduzieren.“Gleichzeitig muss dabei niemand auf das „Fleischbällchen-Erlebnis“ verzichten, das viele unserer Kunden kennen und mögen“, wird Dennis Balslev zitiert.

Das pflanzliche Bällchen bietet sich als leckere, nachhaltigere Alternative für Fleischesser an, eignet sich aber ebenfalls für Vegetarier oder Veganer – denn es kommt komplett ohne tierische Inhaltsstoffe aus und setzt stattdessen auf eine Kombination aus Erbsenprotein, Hafer, Äpfeln sowie Kartoffeln.

„In der Entwicklungsphase war unser Ziel, den fleischigen Geschmack und die Konsistenz des Originals nachzubilden, jedoch komplett auf pflanzlicher Basis. Wir haben verschiedene Inhaltsstoffe getestet und es schließlich geschafft, eine Variante für Fleischbällchenfans zu entwickeln, bei der wir keine Kompromisse in Sachen Geschmack und Konsistenz eingehen“, erläutert Alexander Magnusson, Koch und Projektleiter bei IKEA Food die Entwicklung des Produkts.

Das neue Plantbullar-Gericht ist ab heute, 1. August  im sog. Schwedenshop aller IKEA Einrichtungshäuser zum Mitnehmen für die Zubereitung zu Hause erhältlich. Und in fünf IKEA-Filialen deutschlandweit, nämlich in Augsburg, Berlin-Tempelhof, Kamen, Rostock sowie Wallau „mit eingeschränkten Öffnungszeiten im Testbetrieb“ (PM). Sobald auch andere IKEA Restaurants geöffnet haben, werden die pflanzlichen Bällchen dort mit Kartoffelpüree, Erbsen, Preiselbeeren und Rahmsoße angeboten, genau wie das traditionelle Köttbullar-Gericht – allerdings zu einem niedrigeren Preis als die Variante mit Fleisch.


Foto: Plantbullar © Inter IKEA Systems B.V/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/

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