Lange Zeit war es still in und an der EmslandArena. Doch nun können wir endlich wieder loslegen! Mit den Open-Air-Konzerten der Topkünstler Joris, Samy Deluxe, Thees Uhlmann und Comedian Markus Krebs ist es uns gelungen ein attraktives Programm unter Corona-konformen Bedingungen auf die Beine zu stellen, mit dem wir sicherlich auch ein positives Signal für die gesamte Live-, und Entertainment-Branche setzen.
Die Konzerte werden bestuhlt mit jeweils 980 Besuchern gemäß der aktuellen Hygiene- und Sicherheitsstandards und Nachverfolgbarkeit stattfinden.

Also, wir freuen uns auf diese Vier:

Thees Uhlmann im Sommerkonzert an der EmslandArena Lingen
am Donnerstag, 3. September, 19.30 Uhr, Tickets ab 38,75 €

Vorher gehen wir noch schön Wasserskilaufen in Langenfeld. Mann, hab ich Bock, euch wiederzusehen.

Samy Deluxe im Sommerkonzert an der EmslandArena Lingen
am Freitag, 4. September, 20.00 Uhr, Tickets ab 40,95 €

 

Ende der 90er lehnte, der Sage zur Folge, ein Major Label AR das Dynamite Deluxe Demo mit der Begründung ab, dass sie noch nicht das gewisse Etwas hätten. Gut 20 Jahre, 13 Alben, unzählige Mixtapes und ca. eine Milliarde legendäre Features später hat der Wickeda MC Anfang April auf der MTV Unplugged Bühne abschließend bewiesen, dass er als Kind in einen Topf gewisses Etwas gefallen sein muss.

Joris im Sommerkonzert an der EmslandArena Lingen
am Samstag, 5. September, 20.00 Uhr. Tickets ab 39,85 €

 

„Hast du eigentlich nur die Musik im Kopf?“ Ja, hat er.
Niemals ankommen. Das war schon immer Joris` Lebensmotto. Neugierig bleiben. Offen. Sich ein kleines Bisschen von dieser kindlichen Naivität bewahren. Joris ist bisher nicht angekommen. Im Gegenteil.

Markus Krebs im Sommerkonzert an der EmslandArena Lingen
am Sonntag, 6. September, 20.00 Uhr, Tickets ab 34,85 €

Wollmütze, schwarze Sonnenbrille und ein unendliches Repertoire an Witzen – das zeichnet Markus Krebs, den Meister der schnellen Pointe aus. Bei seinen Shows versprüht er ungehemmt seinen Ruhrpott-Charme. Mit herrlich schrägen Doppeldeutigkeiten und genialem Wortwitz produziert er eine Lachsalve nach der anderen.Ein einfacher Stehtisch, ein Barhocker, eine Flasche Bier – für einen Abend mit Markus Krebs braucht es nicht mehr.


 

EmslandArena: „Die wichtigsten Fragen zum Arena Sommergarten Open Air 2020 haben wir euch hier beantwortet.“

Dunkelkammer

30. August 2020

In den forensischen Kliniken des Maßregelvollzugs soll psychisch Kranken, die straffällig geworden sind, geholfen werden. Aber in den hochgesicherten Anstalten fehlen Standards und öffentliche Kontrolle. Für die Patientinnen und Patienten ist der Alltag ein Kampf gegen Ungewissheit, Willkür und das Vergessenwerden. Wer von einem Gericht für schuldunfähig befunden wird, darf nicht bestraft werden. Deswegen sind psychisch Kranke im Maßregelvollzug Patienten und keine Häftlinge. Sie sollen Therapie und Unterstützung bekommen, bis sie als ungefährlich gelten. Aber wie genau die Tausenden Menschen in den über 70 Kliniken behandelt werden, ist kaum bekannt. Klar ist nur: Wer einmal dort ist, weiß nicht, ob er jemals wieder entlassen wird.

Was mit psychisch Kranken im Maßregelvollzug passiert, hieß es vor einigen Tagen im DLFKultur. „In der Dunkelkammer des Strafrechts – psychisch Kranke im Maßregelvollzug“ heißt der Titel des Features von Carolin Haentjes und Antonia Märzhäuser. Das DLFKultur-Feature begibt sich damit hinter die Mauern dieses abgeschotteten Systems. Menschen, die dort viele Jahre verbracht haben, berichten von Missbrauch und Willkür. Pfleger und Ärzte erzählen, wie Überforderung und schlechte Arbeitsbedingungen zu Entmenschlichung führen und was passiert, wenn die Gesellschaft wegschaut.

Die geschätzte Leserschaft sollte sich bitte das Feature anhören –  oder lesen. Und in ganzem Umfang. Ist ja Sonntag…


Carolin Haentjes, (geboren 1989) lebt als freie Journalistin in Leipzig. Sie produziert Features und Reportagen für die politischen Magazine des MDR und Sendungen des Deutschlandradios.

Antonia Märzhäuser, (geboren 1989) lebt als freie Journalistin in Berlin. Sie dreht Reportagen und Magazinbeiträge für die ARD und schreibt u.a. für die FAZ und den Tagesspiegel.

 

heimliche Kneipenmetropole

29. August 2020

Da waren selbst Michael Merscher und Andreas Eiynck vom Emslandmuseum baff: die heimliche Kneipenmetropole unter den Lingener Ortsteilen heißt: …

Hochstimmung in der Gaststube bei Schievink in Hanekenfähr

…Darme. Denn nirgendwo sonst war und ist eine solche Anzahl und Vielfalt gastronomische Betriebe zu finden wie hier. Der Ort verdankt dies nicht zuletzt seiner besonderen Lage an Ems und Kanal sowie wichtigen Fernstraßen.

Die Gaststätte Reinel an der Rheiner Straße mit der Schranke für die Wegezoll-Erhebungsstätte, um 1905

Schon vor 1830 ist an der Rheiner Straße die Gastwirtschaft Reinel belegt. Dort wurde ein Wegezoll für die Straßenbenutzung erhoben. Ein Lebensmittelgeschäft und eine Postnebenstelle kamen hinzu, später eine Kegelbahn. Seit über 200 Jahren wird an der Rheiner Straße 147 Gastronomiegeschichte geschrieben  – heute als Imbissbetrieb „Tommi’s food club“.

Die Gaststätte Schepergerdes, vormals Wehkamp, 1962

Der zweite wichtige Kneipenstandort in Darme war der Verkehrsknotenpunkt Hanekenfähr. Dort bestand schon 1845 die Gaststätte Wehkamp, aus der das heutige Hotel „Am Wasserfall“ hervorging. Zunächst in einer Scheune eröffnet, war das Lokal schon um die Jahrhundertwende ein beliebtes Ausflugsziel. Durch Einheirat übernahm Heinrich Schepergerdes 1942 die Gaststätte. Ein Campingplatz und ein Hotelbetrieb kamen hinzu und heute gehört das mehrfach ausgebaute Hotel „Am Wasserfall“ zu den gastronomischen Highlights im Emsland….

[weiter mit vielen Fotos im Blog des Emsland-Museum Lingen]


Ein Blogbeitrag des Emslandmuseums Lingen

Kneipenmetropole stimmt und Lokalgeschichte sowieso: Denn nachzutragen sind das Eiscafeé von Max Thiel an der heutigen Emsstraße, und wie hieß das Lokal gegenüber vom Kindergarten an der Bernhard-Lohmann-Straße?

Fotos: Emslandmuseum Lingen /Richard Heskamp

Anfang nächsten Jahres beginnt an der Uni Bremen ein neuer Masterstudiengang: „Arbeit-Beratung-Organisation. Prozesse partizipativ gestalten“ heißt die berufsbegleitende Weiterbildung für betriebliche Interessenvertreter*innen wie Betriebs-, Personalrät*innen, Gleichstellungs- oder Schwerbehindertenbeauftragte. „Deutschlandweit einmalig“ sei dieser, heißt es in der Mitteilung der Universität.

Träger des Studiengangs sind das Zentrum für Arbeit und Politik (ZAP) der Uni Bremen, die Akademie für Weiterbildung und die Arbeitnehmerkammer Bremen. In drei Themenblöcken, die auch einzeln absolvierbar sind, so erklärt Programmleiterin Simone Hocke vom ZAP, würden verschiedene Kompetenzen gefördert werden. „Betriebsräte beraten viel, meist aber aus dem Bauch heraus.“

Der erste Teil „Arbeitsbezogene Beratung“ soll daher zur Professionalisierung dienen. „Es geht um die Selbstreflexion der eigenen Rolle“, sagt Hocke, um die Vermittlung von Methoden in der Einzel- und Gruppenberatung. Und um die Unterscheidung: „Wann sind Betriebsräte eigentlich in der Position, für die Mitarbeitenden etwas zu regeln – und wann braucht es vielmehr die Unterstützung dieser beim Einstehen für ihre Interessen?“

Außerdem werde in einem weiteren Block vermittelt, was unter guter Arbeit verstanden wird. Expert/innen der Arbeitnehmerkammer seien eng involviert. Zuletzt geht es um „Partizipative Personal- und Organisationsentwicklung“. Betriebsrät*innen, so Hocke, bräuchten Kenntnisse über Veränderungsprozesse im Betrieb, über Organisationsmodelle, über die Beteiligung von Mitarbeitenden – „um strategisch mitzuarbeiten, und nicht nur Feuerwehr zu sein“.

Einige Unternehmen förderten dies bereits, sagt Hocke, „andere haben Interesse daran, dass Betriebsräte lieber nicht zu schlau werden“. Am Ende sei es jedoch immer besser, jemanden zu haben, der Chancen und Risiken abschätzen kann. „Sonst neigt man eher dazu, zu allem erst einmal nein zu sagen.“

Lehrende kommen aus der Wirtschaftspsychologie, Betriebswirtschaftslehre, Soziologie und Politikwissenschaft. „So interdisziplinär ist auch die Arbeit von Betriebsräten“, sagt Hocke. Und ihre Aufgaben würden aufgrund der Veränderungen in der Arbeitswelt komplexer werden. Digitalisierung, demografischer Wandel, Fachkräftemangel und neue Organisationsformen: „Die Tendenz geht stärker zur Arbeitnehmerbeteiligung, daher nehmen Betriebsräte immer mehr eine moderierende Rolle ein.“ Für diese Rolle benötige es entsprechende Fortbildungen.

Neben den strukturellen Veränderungen der Arbeitswelt gehe es schlicht auch um Mitbestimmung, sagt Annette Düring, Geschäftsführerin des DGB Bremen-Elbe-Weser. „Darum kämpfen Betriebsräte jeden Tag.“ Deswegen sei es so wichtig, einen…

[weiter hier bei der taz]

Schellack-Sextett

27. August 2020

Kleiner Lingener Sommer
Schellack-Sextett
Freitag, 28. Aug. 2020 – um 19.15 Uhr und  um 20.15 Uhr
Theater an der Wilhelmshöhe – Lingen (Ems)

Eintritt: Kostenlos – Anmeldung erforderlich

Liebhaber der Musik aus den 1920er wie der 1950er Jahren werden bei einem neuen Termin im Rahmen des „Kleinen Lingener Sommers“ auf ihre Kosten kommen. Das „Schellack-Sextett“ nimmt die Konzertbesucher mit auf eine musikalische Zeitreise in die Welt der Schlagermusik sowie der Film- und Cabaret-Songs aus dieser Zeit.

Wie immer ist der Eintritt für den „Kleinen Lingener Sommer“ kostenlos. Dennoch müssen sich Interessierte die Karten (für Gruppen bis maximal 10 Personen) im Vorfeld bei der Tourist-Info der LWT oder online unter „www.lingen.de“ sichern. Das ist ab sofort möglich. Um das notwendige Hygienekonzept nach Corona-Verordnung einzuhalten, ist die Zahl der Eintrittskarten auf 150 Stück je Konzert begrenzt.

Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen finden die im Rahmen des Kleinen Lingener Sommers am kommenden Freitag geplanten Konzerte des Schellacks Sextetts nicht wie ursprünglich geplant im Amtsgerichtshof sondern im Theater an der Wilhelmshöhe statt. Die nach Coronaverordnung vorgegeben Mindestabstände werden auch hier natürlich eingehalten.


Hinweis: In einer früheren Version dieses Beitrags war versehentlich das 19.15 Uhr-Konzert unter den Tisch gefallen. Das Schellack-Sextett triit zwei Mal auf!

 

Impfstoffe

26. August 2020

Während die Welt sich bemüht, einen Impfstoff für Covid-19 zu entwickeln, eine Erinnerung daran, was Impfstoffe bewirken können. Ganz einfach, sie können die Welt verändern …

MdB-SPD Karl Lauterbach ist ein Lieblingsziel für unsachliche Angriffe der Schwurbelgemeinde in unserem Land. Dabei ist er studierter Epidemiologe. Jetzt hat er erneut alle Trolls angezoge, als er einen Tweet des Wimmelbildners Kicotoon (기코의 숨은그림찾기) aus Südkorea twitterte. Die beiden Zuschauer würden nicht zählen, schreibt er, und fragt, wie viele menschen ohne Masken zu sehen seien. Spannend und (m)ein kontemplativer Beitrag für zahlreiche Öffentlich-Bedienstete (m/w/d), die an diesem stürmischen Mittwoch, wenngleich fast schon erschöpft, ihr wöchentliches Bergfest begehen.

Bike-In

25. August 2020

McDonald’s versucht schon seit geraumer Zeit, sein eher durchwachsenes Image in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit aufzupolieren. Nachdem der Fastfood-Riese kürzlich bei seiner Werbekampagne eine Initiative zur Vermeidung von Abfall und Plastik vorgestellt hat, folgt nun eine weitere Maßnahme, die sich vor allem an die junge urbane Zielgruppe richtet: Ein McDrive für Fahrradfahrer.

Keine Sorge, liebe Autofahrer an Ems und Vechte – ein McDrive für Radler gibt es natürlich nicht in Lingen oder anderen Mecces der Region. Der Startschuss fällt zunächst in drei Restaurants in München (Stäblistraße 16), Berlin (Wrangelstraße 35) und Köln (Koblenzer Str. 2-4). In den sogenannten Bike-Ins sollen Fahrradfahrer ab sofort ganz einfach und schnell Burger und andere McDonald’s-Gerichte kontaktlos über die McDonald’s App bestellen, bezahlen und mitnehmen können – ohne dafür das eigene Fahrrad verlassen zu müssen.

ps Ob das Angebot weiter ausgebaut wird, soll Ende Oktober entschieden werden. Bis dahin soll ausgewertet werden, ob die Bike-ins von den Konsumenten angenommen werden und eine Zukunft haben.

Outdoor Circus Renz

25. August 2020

Am kommenden Donnerstag und Freitag, 27. Und 28. August 2020 präsentiert der Circus Renz International ein großartiges Zirkuserlebnis auf  der Wilhelmshöhe Lingen.
Ohne Zirkuszelt aber dafür mit jeder Menge Show, Akrobatik, Jonglage und natürlich Clowns wird euch garantiert nicht langweilig. Jede Vorführung dauert rund eine Stunde, damit ihr euch nicht zu nahe kommt, gibt es nur 100 Sitzplätze.

Die Lingen Wirtschaft + Tourismus spendiert allen Besuchern ein alkoholfreies Getränk, Popcorn oder Zuckerwatte für das kulinarische Zirkusfeeling. Großen Dank an die Volksbank Lingen eG für die großartige Unterstützung!

Die Vorführungen finden am Donnerstag, 27. August und Freitag, 28. August um jeweils 17 Uhr und 19 Uhr statt, die Tickets gibt es für 15 Euro (12 Euro für Kinder bis 14 Jahre) in der Tourist Info im Rathaus, Neue Straße 3..

aus Hannover

24. August 2020

Moin,
’s ist Montag, und da passt es gut, kurz auf die letzte Woche und Hal Fabers WWWW zurückzublicken:

*** Was ist das für ein Land, in dem die Covidioten ohne Masken demonstrieren und davon fabulieren, am kommenden Wochenende mit Panzern vor dem Bundestag aufzufahren, eine Gedenkdemonstration für die Toten von Hanau am Abend vorher aber abgesagt wird? Das Land ist Deutschland, ein Land, das nur eine Kundgebung mit 249 Personen genehmigt und durchgeführt hat, auf der fünf Redner auftraten. Es ist ein Deutschland, das Demos gegen Rechts verbietet, in dem aber zu Forschungszwecken ein Großkonzert stattfinden kann.

*** Es ist ein Deutschland, dass lieber über den Karneval diskutiert und über mögliche False Positives bei den knappen Laborkapazitäten. Wobei die virologische Wissenschaft den Vorteil hat, die Sache nüchtern zu betrachten, ohne die seltsamen Argumente der Karnevalisten, die 11 Gründe aufzählen, warum man vor dem 11.11. einen Impfstoff braucht. Karneval ist für Menschen aus Hannover schwerer verständlich als Studien über die Verbreitung von Aerosolen in geschlossenen Räumen.

Schöne Woche!


Quelle und mehr: WWWW