Der Junge Deutsche Jazzpreis Osnabrück kann trotz der Corona-Krise auch in diesem Jahr ausgeschrieben werden. Für die Gewinner winkt ein Preisgeld von 3.000 Euro für Ensembles und 1.000 Euro für den besten Solisten.

Mit dem Wettbewerb des Instituts für Musik der Hochschule Osnabrück (IfM) werden vielversprechende Jazz-Studierende auf ihrem Weg in die Professionalität unterstützt. Er richtet sich an junge Ensembles, die aus drei bis sieben Mitgliedern bestehen und von denen mindestens die Hälfte an einer deutschen Musikhochschule studiert. Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich an Studierende aller Nationen, die Altersgrenze liegt jedoch bei 30 Jahren.

Der Wettbewerb um den Jungen Deutschen Jazzpreis wurde von Lehrenden der Studienrichtung Jazz des IfM initiiert und geht mittlerweile in die siebte Runde. Realisiert werden kann er dank der finanziellen Unterstützung der Felicitas und Werner Egerland-Stiftung. Nach Sichtung der Wettbewerbsunterlagen durch eine hochkarätig besetzte Jury werden drei Ensembles zur Finalrunde nach Osnabrück eingeladen, die am 2. Dezember 2020 stattfindet.

Im renommierten Jazzclub BlueNote präsentieren sich die Bands vor Publikum und Jury mit einem jeweils vierzigminütigen Konzert. Die Preisverleihung findet am selben Abend statt. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro für den Ensemblepreis und 1.000 Euro für den besten Solisten. Um den kreativen Austausch mit jungen Akteuren der Jazz-Szene am Wettbewerbsstandort Osnabrück über das Finale hinaus zu stärken, verpflichten sich die Gewinner des Ensemblepreises zu einem eintägigen offenen Jazz-Workshop am IfM. Dabei vermitteln sie ihr Know-How interessierten jungen Musikern. Der Tag endet mit einer gemeinsamen Konzert-Session aller Beteiligten. Mehr Informationen zum Jungen Deutschen Jazzpreis Osnabrück finden sich hier.

ps Dem Auftritt der Preisträger in Osnabrück könnte doch auch ein weiterer am Campus Lingen folgen, oder?