Stahlgesellschaft Türkei

1. Juni 2020

Meine Bitte in die Leser:innen-Runde, weil ich mich gerade nicht um jede Kleinigkeit kümmern kann. Kann mir jemand die Antwort abnehmen und sich der Dinge Ziel führend annehmen? Danke.

Hallo lieber Robert Koop,
Ich bin Rechtsanwalt Robert Olbrich Persönlicher Anwalt des verstorbenen Ingenieurs Hans Koop, einer Nationalität Ihres Landes und Bauingenieur bei der Stahlgesellschaft Türkei. Ich freue mich, Sie zu diesem wichtigen Thema zu kontaktieren.
Mein verstorbener Klient starb am 9. März 2020 hier in Istanbul, Türkei, zusammen mit seiner Frau und seiner einzigen Tochter aufgrund des Ausbruchs des Corona-Virus. Er hat die Summe von vierzehn Millionen vierhunderttausend US-Dollar (14,4 Millionen Dollar) in einer Bank hier gelassen, und seit seinem Tod hat die Bank mich gebeten, seine nächsten Verwandten zur Verfügung zu stellen.
Ich habe das Vergnügen, Sie zu kontaktieren, damit Sie als sein Vertrauter als nächster Verwandter auftreten können, damit wir dieses Geld einfordern können, das er zurückgelassen hat, da es mir nicht gelungen ist, die wirklichen Verwandten zu finden. Wenn ich von Ihnen höre, werde ich Ihnen umfassende Informationen darüber geben, was Sie in dieser Hinsicht tun müssen.
Viele freundliche Grüße,
Rechtsanwalt Robert Olbrich.
Boulevard du 12 Rd Bp 612 Istanbul Türkei….
Also wer macht’s?

 

4 Antworten zu “Stahlgesellschaft Türkei”

  1. Hans Brinck said

    Hallo Herr Koop,

    mein Rat zu diesem Erbe ist: Lassen Sie die Finger davon!

    Das Ganze ist ein Trick von Betrügern und vergleichbar mit dem „Enkeltrick. Hier folgt ein Auszug aus dem Internet, der lesenswert ist und Sie vor Schaden schützen kann:

    Faule Millionen-Versprechen: «Kassensturz» jagt Erbschaftsgauner

    Millionen eines Syrien-Flüchtlings, Millionen dank einer Erbschaft oder eines Lotteriegewinnes – per E-Mail fischen Banditen der berüchtigte «Nigeria Connection» nach Opfern. «Kassensturz» lässt sich aufs böse Spiel ein und filmt die Banditen.

    Die E-Mail-Gauner passen ihre Betrugsversuche dem aktuellen (Welt)-Geschehen an. Sie erfinden berührende Opfer-Geschichten um Katastrophen wie zum Beispiel um das Erdbeben in Nepal, dem Flugzeugabsturz bei Germanwings oder dem Leid in Kriegsgebieten wie Syrien: «Ich schreibe Ihnen, um Ihnen privat meine Qual in Syrien mitzuteilen», heisst es im Mail eines Marwan Abadi. «Mein Vater wurde getötet und sein Unternehmen niedergebrannt, weil er Rebellen unterstützt hat.»
    Absichtlich mit Fehlern gespickt

    Nun soll man ihm helfen, 11 Millionen Franken in die Schweiz zu schaffen. Das Geld lagere bereits in einem Diplomatenkoffer am Zürcher Flughafenzoll. Als Dank gäbe es 1 Million in bar aus dem Koffer. Aber: Der müsse noch verzollt werden. Das koste 8000 Franken.

    Das Lügengerüst der Betrüger

    Wer würde nicht gerne 40 Millionen erben. Die Betrüger betreiben einen grossen Aufwand, den Schein zu wahren. Manchmal täuschend echt, manchmal wenniger geschickt. Sehen Sie selbst.

    Das Prinzip ist immer dasselbe: Zuerst gaukeln Gauner einen Gewinn vor. Dann verlangen sie im letzten Moment einen Vorschuss für frei erfundene Gebühren. Was man nicht ahnt: Hinter den Mails steckt Professionalität. So schreiben Betrüger manchmal bewusst in schlechtem Deutsch. Denn wer auf solche Mails antwortet, scheint nicht besonders kritisch zu sein. So filtern Banditen unter den zehntausenden verschickten Mails die Opfer heraus.
    «Endlich hab ich mal Glück»

    Bei der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) melden sich immer wieder Leute, die sehr viel Geld verloren haben. «Das geht von mehreren Tausend Franken bis zu unteren Millionen-Beträgen», sagt SKP-Direktor Martin Boess. «Das sind Leute, die das Gefühl gehabt haben, ‹jetzt bin endlich ich mal der, der profitiert› und dann ihr gesundes Misstrauen, über Bord geworfen und einbezahlt haben.»

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    Hinter dem Betrug steckt eine weltweit agierende Bande krimineller Kleinunternehmer. Bekannt sind die Betrügereien unter dem Stichwort «Nigeria Connection». Denn in Nigeria startete diese Art von Betrug in den Achtziger Jahren. Zuerst wurden Briefe verschickt, dann Faxe und seit Mitte der 90er-Jahren E-Mails.

    Immer geht es um gigantischer Summen: Man habe bei Euro-Millions gewonnen oder es steht unverhofft eine Millionen-Erbschaft eines fernen Verwandten in Aussicht. Dieselben Betrüger verschicken auch gefälschte E-Mails von Postfinance, Apple oder eine Gewinnmitteilung von Google. Dann ist im Mail meistens ein Virus versteckt.“

    Ich empfehle Ihnen, diese „Kleinigkeit“ schnell zu vergessen und und Ihren Papierkorb damit zu füllen.

    Liebe Pfingstgrüsse ins Emsland sendet Ihnen
    Hans Brinck

  2. Udo Deters said

    Sorry, leider keine Zeit. Habe genug mit dem Nachlass meines nigerianischen Prinzen zu tun 🙂

    • Peter G. said

      Moin ich habe im Wortlaut die gleiche E-Mail erhalten. Nur Name und Datum waren angepasst an meinen Namen. Ich habe die Mail in den Spam Ordner geschoben, und der Telekom gemeldet. Frohe Pfingsten

  3. Frank Rudolph said

    Bei mir heisst der Verstorbene noch Hans Rudolph. Vielleicht hat er ja kurz vor seinem Tod noch schnell geheiratet und den Namen seiner Frau angenommen. Die 14,4 Millionen teile ich gerne. 7,2 reichen mir zum Leben. 😂😂😂😂😂

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