Die große Leere

24. März 2020

Die New York Times veröffentlichte gestern einen Artikel The Great Empty“, den ich einfach mal flott mit „Die große Leere“ übersetzen möchte. Sie schreibt:

„DURING THE 1950S, New York’s Museum of Modern Art organized a famous photo exhibition called “The Family of Man.” In the wake of a world war, the show, chockablock with pictures of people, celebrated humanity’s cacophony, resilience and common bond.

Today a different global calamity has made scarcity the necessary condition of humanity’s survival. Cafes along the Navigli in Milan hunker behind shutters along with the Milanese who used to sip aperos beside the canal. Times Square is a ghost town, as are the City of London and the Place de la Concorde in Paris during what used to be the morning rush.

The photographs here all tell a similar story: a temple in Indonesia; Haneda Airport in Tokyo; the Americana Diner in New Jersey. Emptiness proliferates like the virus.

The Times…“

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Die Photoaufnahmen berühren und zeigen, wie viel sich gerade verändert. Mich besticht die ästhetische Ruhe der Aufnahmen, die ich aus urheberrechtlichen Gründen hier leider nicht präsentieren kann, aber Sie können sie hier ansehen.  Es lohnt. (Foto: © NYTimes)

alles um die Paradeiser

24. März 2020

Immer wenn ich, schreibt Ronny Kraak in seinem Blog, etwas Zeit übrig habe, gucke ich Artes Serie zu Tisch. Das kommt nicht allzu häufig vor und leider bleibt diese großartige Serie über das ganz alltägliche Kochen in Europa leider immer nur ein paar Wochen in der Mediathek und verschwindet dann wieder.

Trotzdem konnte ich heute drei neue Folgen sehen, die alle, wie eh immer alle sehenswert sind. Und als letzte rutscht denn da eine rein, die zwei Damen im Burgenland zeigt, die daran arbeiten, alte Tomatensorten am Leben zu halten. Und da bin ich richtig Fan von, denn ich liebe Tomaten, besonders die alten Sorten, mit denen ich mich dennoch bisher viel zu wenig beschäftigt habe.

„Zu Tisch im Burgenland“ erzählt die Geschichte zweier leidenschaftlicher Tomatenfreundinnen. Im Hochsommer dreht sich bei Margarethe Triebaumer und Annette Hoffmann alles um die Paradeiser, wie die Tomaten im Osten Österreichs genannt werden. Da wird gemeinsam Sugo eingekocht, die Samen von Tomatenraritäten vermehrt und Tomaten im Dörrapparat getrocknet.

[Hinweis: Leider ist das Video nur bis zum 7. April über youtube abrufbar|

(Beitrag von Ronny Kraan in seinem legendären Blog Das Kraftfuttermischwerk)

 

Nachtragskommentar 1:
den tomaten-alte-sorten-boom (hierzulande paradeiser genannt) in der gegend hat der bauer stekovics losgetreten, der verkauft auch stecklinge über’s netz und wenn man nett fragt auch samen… hat angeblich 800 sorten auf seinen feldern…

Nachtragskommentar 2:
Die Problematik, das alte Sorten in Vergessenheit geraten oder gar verloren gehen, ist bei Kartoffeln und Erdbeeren sehr ähnlich. Ich gehe dann mal kurz in den Garten und besorge mir ein paar Korona-Erdbeeren !11
https://www.native-plants.de/1503/erdbeere-korona
https://de.wikipedia.org/wiki/Gartenerdbeere#Sorten