Maestro Heiner & Co.

6. März 2020

Endlich gibt es zwei Michelin-Sterne auch für Lingen. Also im Vertrauen erklärt: Es gibt  „nur“ einen wesentlichen Teil von zwei Sternen. Das Gourmet-Prädikat hat nämlich das Berliner „Coda“ in der erhalten. Zum Team des in zweifachem Sinn ausgezeichneten Restaurants zählt Heiner Pingel, der jüngste Spross der Heukamps Tannener Pingel-Dynastie. Einst erlernte er ganz profan das Kochen im Hause Klaas-Schaper in Laxten, dann ließ er eine Patisserie-Ausbildung folgen und ist jetzt im Patisserie-Olymp des „Coda Dessert Dining & Bar“ angekommen.

Nach nur einem Jahr mit einem Stern hat dieses Berliner Restaurant nämlich jetzt seinen zweiten Macaron erkocht, und ich lese über das „Coda-Dessert-Dining & Bar“ auf der Michelin-Webseite:

„Die Lage ist nicht die schönste und die Fassade des mit Graffiti besprühten Hauses in der Neuköllner Friedelstraße ist nicht gerade einladend. Sterneküche würde man hier eher nicht vermuten. Das „Coda“ ist ganz puristisch gehalten und wirkt etwas schummrig, von der Bar kann man in die große Küche schauen. So speziell wie die Location ist auch das Konzept: Patisserie-Handwerk steht im Fokus. Küchenchef René Frank, zuvor sechs Jahre Chef-Patissier im [legendären] 3-Sterne-Restaurant „La Vie“ in Osnabrück, kocht ausgesprochen kreativ und zeigt klassisches Handwerk auf neue und innovative Weise. Dabei geht die Patisserie im „Coda“ weit über den letzten Gang des Menüs hinaus. Prägend ist dabei der stark reduzierte Zucker-Einsatz. Auch Milch, Sahne und Butter sind keine Hauptzutaten. „Patisserie wird also neu gedacht: Andere Zutaten, leichte und bekömmliche Kombinationen, die angenehm süß, aber niemals zuckersüß sind.“

Mittendrin im René-Frank-Team steckt neben Julia Leitner und Jan Semmelhack eben just   Heiner Pingel, Lingener und Kiveling. Die Bürgersöhne-Sektion „Die Emspiraten“ bejubelt ihn aktuell auf ihrer Facebookseite als „Maestro der Desserts“ und „Connaisseur der Süßspeise“.

Dabei verraten die Protagonisten nebenbei auch, wie unser „Zwei-Sterne-Ich-Bin-Dabei-Lingener“ in ganz besonderer Weise die Cives Lingensis an seinen kulinarischen Künsten teilhaben lassen wird: Heiner wird Eierpfannkuchen backen. An Pfingsten auf dem traditionellen Kivelingsfest bei seiner Kivelingssektion. Und das, liebe Leserschaft, ist eine Sterne-Weltpremiere in unserer Stadt der stets besonders gut gefüllten doch meist nicht wirklich feinen Essteller – eine Weltpremiere, an der wir teilhaben können und natürlich auch müssen. „CCC!“


Foto: Heiner Pingel, 2. v. lks, René Frank, 2. v. re © Facebook, Emspiraten Lingen; Texte/Quellen FB, Michelin, Coda-Website)

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