Paul Panzer

8. Februar 2020

Paul Panzer
„Midlife Crisis… willkommen auf der dunklen Seite“
Lingen (Ems) – EmslandArena
Heute 20 Uhr – Noch Karten ab 37,35 €

Paul Panzer präsentiert Comedian Paul Panzer sein neues Live-Programm „Midlife Crisis… willkommen auf der dunklen Seite“ in der EmslandArena Lingen.

Dass das Leben kein Ponyhof ist, ist allgemein bekannt. Doch was die „goldene Mitte“ für uns alle bereithält, damit konnte selbst Paul Panzer nicht rechnen. Denn sind die Kinder erst erwachsen und die Frau auf Weltreise, heisst’s auch für Paul – Kleiner Mann was nun?

Begleiten Sie Paul Panzer auf seiner emotionalen Geisterbahn-Fahrt durch das Tal der Tränen, durch das wir alle einmal müssen. Paul Panzer in der Krise seines Lebens … Lachen ohne Ende für jeden der nicht drinsteckt! Und für jede auch.

 

Lehrhausgespräch

8. Februar 2020

5. Lehrhausgespräch des Forum
Juden Christen im Altkreis Lingen
Manfred Rockel
„Geschichte und Schicksal der Kivelinge im Nationalsozialismus“.
Lingen (Ems) – Gedenkort Jüdische Schule, Synagogenplatz
neu: Kunst-Halle IV/ Kaiserstr. 10a
Mittwoch 12. Februar – 19.30 Uhr

Es geht bei diesem Lehrhausgespräch ein weiteres Mal um ein zeitgeschichtliches Thema. Auch die Stadt Lingen (Ems) und ihre Bürger*innnen waren wie jeder andere Flecken im damaligen Deutschen Reich vom totalitären System der Nationalsozialisten, ihrer vergifteten Gesellschaftslehre und Rassenideologie sowie von den sehr wirkungsvollen Repressionen betroffen, mit denen die  Nazis ihre gesellschaftlichen Ziele durchsetzten.

Manfred Rockel, pensionierter und früher in Lingen (Ems) tätiger Gymnasiallehrer, hat sich bereits vor 40 Jahren mit einzelnen Teilen und Abschnitten der Geschichte Lingens im Nationalsozialismus beschäftigt und darüber mit seinen Schülern im Geschichtsunterricht gearbeitet. Eines seiner Themen war damals das Thema dieses Lehrhausgespächs „Geschichte und Schicksal der Kivelinge im Nationalsozialismus“. Manfred Rockel wird über die Ergebnisse seiner Recherchen berichten. Er sagt vorab:

Die Kivelinge sind heute zurecht ein Aushängeschild der Stadt Lingen – die ‚Stadt der Kivelinge‘. In meinem Beitrag der Lehrhausgespräche in der Jüdischen Schule will ich untersuchen, wie es den Kivelingen in der Zeit des Nationalsozialismus ergangen ist: ob sie sich widersetzt haben, gleichgeschaltet wurden, womöglich gar überzeugt waren oder sich bis verleugnung angepaßt haben. Wesentliche Quellen bilden die Kivelingszeitungen der NS-Zeit und die Frage wie der Versuch einer Antwort auf die Frage, wie die Kivelinge nach 1945 mit der NS-Vergangenheit umgegangen sind.

Angesichts des seit Jahrzehnten überfälligen, aber immer noch fehlenden und seit langem vergeblich vom Forum Juden Christen geforderten Erstellen einer umfassenden, wissenschaftlich fundierten Geschichte Lingens in der Zeit des Nationalsozialismus durch unabhängige, externe und mit der Materie vertraute Autoren dürfte es spannend und für die Verantwortlichen unserer Stadt anregend sein, anhand eines dieses Abschnitts der Zeitgeschichte Lingens in jüngerer Zeit Einblick in das Geschehen und die Realität des Lebens unserer Stadt im NS-Staat zu gewinnen.

ps Ich habe Zweifel, ob der Raum der kleinen Jüdischen Schule am nächsten Mittwoch ausreicht…

Guardians of Life

8. Februar 2020

Morgen werden in Los Angeles die Oscars verliehen. Für seine Darstellung als „Joker“ ist Joaquin Phoenix dabei für die beste Hauptrolle nominiert. Im Vorfeld des wichtigsten Filmpreises der Welt nutzen die Umweltschutzbewegung Extinction Rebellion und Amazon Watch die Prominenz des 45-jährigen Schauspielers für einen Werbefilm, der auf dramatische Weise auf die Folgen der Waldbrände im Amazonas-Regenwald und in Australien aufmerksam macht.

„Guardians of Life“ heißt der rund dreiminütige Kurzfilm und der komplett in der Notaufnahme spielt. In dramatischen Szenen versuchen Ärzte und OP-Personal einen Menschen zu retten. Doch es kommt zu Komplikationen, das Herz hört auf zu schlagen, die Wiederbelebungsversuche scheitern und schließlich finden sich die Ärzte mit dem Tod des Patienten ab – bis auf eine Protagonistin, die zu einem letzten Rettungsversuch ansetzt. Am Ende des Films entpuppt sich der Patient als Mutter Erde, der aufgrund seiner brennenden Lungen nicht mehr zu retten war – und die mutige Ärztin als indigene Frau dargestellt von Q’orianka Kilcher.

Neben dem Hollywoodstar spielen auch die Schauspieler Rosario Dawson, Matthew Modine und Oona Chaplin in „Guardians of Life“ mit. Entwickelt wurde der Film von Extinction Rebellion in Zusammenarbeit mit der Organisation Amazon Watch. Regie führte Shaun Monson, der für seine Tierrechtsdokumentation „Earthlings“ aus dem Jahr 2005 vielfach ausgezeichnet wurde. Der Clip soll laut Extinction Rebellion der Auftakt einer Reihe von zwölf Filmen sein, in denen allen bekannte Hollywood-Schauspieler mitwirken sollen.

ps Dass Äußerungen des Extinction Rebellion und damit die ganze NGO alles andere als unumstritten sind, weil, offen gesagt, führende Leute von ER ausgesprochen unerträglichen Sch… absondern, will ich hier ausdrücklich wiederholen und unterstreichen. Die Videobotschaft zur Klimakrise finde ich gleichwohl eindrucksvoll, auch wenn The Guardian kritisch kommentiert, der kurze Film mache konzeptionell keinen Sinn:

Phoenix is not the star. That is Kilcher, and she is a dramatic presence. But for this film to burden itself with such a messy and ineffective conceit in such a short film was a misstep.

(Quelle: horizont.net)