80. Geburtstag

3. Februar 2020

Heute, am 3. Februar 2020, wäre die Lingenerin Helga Hanauer 80 Jahre alt geworden. Helga Hanauer war Jüdin und die älteste Tochter des Lingener Textilkaufmanns Gustav Hanauer, der 1938 nach der Reichspogromnacht vor den NS-Verbrechen in seiner Heimatstadt in die niederländische Provinz Overijssel flüchtete. Dort heiratete er die aus der, westlich Hengelo gelegenen Stadt Delden stammende Theresa Groenhijm, Tochter eines Metzgers. Das jüdische Ehepaar bekam vier Kinder, den Sohn Hermann, die Töchter Mieke, Caroline. und die 1940 geborene Helga, die älteste. Während der Judenverfolgung in den besetzten  Niederlanden wurden Helga und Caroline im Krankenhaus in Delden versteckt. 1950 kehrte Hanauer mit ihnen nach Lingen zurück, baute sich eine neue Existenz auf, bis er hier 1972 im Alter von 67 Jahren starb. Seine Tochter Caroline wanderte in die USA aus, Helga blieb in Lingen. Sie war Mitte der 1970er Jahren die einzige Jüdin in der Stadt.

Als 1975 dann die Stadt Lingen (Ems) stolz ihre 1000jährige Geschichte feierte, wurde dabei das schreckliche Schicksal der jüdischen Lingener und Lingenerinnen in der NS-Zeit komplett verschwiegen. Helga Hanauer schrieb daraufhin einen Leserbrief, der am 22. Mai 1975 in der „Lingener Tagespost“ veröffentlicht wurde; schon diese Veröffentlichung war damals eine Besonderheit, weil LT-„Chefredakteur“ Alois Dickopp stets peinlichst darauf achtete, nicht zu viel Kritisches zu veröffentlichen. Helga Hanauer drückte in ihrer Zuschrift ihre Empörung darüber aus, dass die Stadt die Geschichte ihrer Juden totschwieg. Sie schrieb:

Alle Worte von nationaler Würde, von Selbsteinschätzung bleiben hohl, wenn wir nicht das ganze, oft genug drückende Gewicht unserer Geschichte auf uns nehmen. es geht um das Verhältnis zu uns selbst. Es genügt nicht, gute Beziehungen zum Staats Israel zu unterhalten. Das ist sicherlich sehr wichtig. Wichtig ist aber auch, dass wir ein richtiges Verhältnis zu unseren jüdischen Mitbürgern finden.“ (Bundespräsident Scheel anläßlich einer Gedenkstunde in der Schloßkirche der Bonner Universität im Mai 1975)
Wenn Lingen jetzt die Tausendjahrfeier zum Anlaß nimm, rückblickend die bewegte Geschichte der Stadt fü die heutigen Bürger lebendig werden zu lassen, so berührt es mich schmerzlich, daß ein Gesichtspunkt aus diesem Stadtleben überhaupt nicht gewürdigt wurde. Wenn gerade in diesem Monat die Bedeutung des 8. Mai gewürdigt und der Verführung und Unterjochung des deutschen Volkes durch Hitler und seine Getreuen gedacht wird, so werden sich besonders die Opfer und die Betroffenen erinnern. – Offenbar identifiziert sich in Lingen niemand als Opfer der Gewaltherrschaft.
Auch wenn es vom Jahrgang her nicht möglich war, „aktiv oder passuv gewesen zu sein“, enthebt dies keineswegs der Verantwortung. Geschichte ist ein Geschehen, welches sich nicht totschweigen läßt. Stockholm feiert dieser Tage das 200jährige Bestehen jüdischen Lebens in seiner Stadt.
Sollte es wirklich so sein, dass die Stadtväter Lingens nicht wissen, daß hier seit ca. 250 Jahren jüdische Menschen ansässig waren und mit zum Gepräge der Stadt beigetragen haben? Ist es nur Unkenntnis, daß in der Festschrift zur Tausendjahrfeier mit keinem Wort das Schicksal der einst so lebendigen jüdischen Gemeinschaft in Lingen erwähnt wir?
Sollte es keinem der Verantwortlichen eingefallen sein, daß zu Lingen auch eine Synagoge gehörte?
Es stimmt so schmerzlich, daß die Stadt Lingen in den dreißig Jahren nach dem Niedergang des Dritten Reiches auch keine Geste des Bedauerns über das auch in dieser Stadt Geschehene gefuden hat.
Wäre nicht jetzt Gelegenheit gewesen, wenigstens mit ein paar Worten der Opfer zu gdenken, die damals auch durch das große Schweigen ihr Leben lassen mußten?
Helga Hanauer, Lingen
Lengericher Str. 23

Knapp sechs Wochen und einige hilflose Antwortversuche aus den Reihen der Stadtoberen später präzisierte Helga Hanauer noch einmal:

„Zu einem richtigen Geschichtsverständnis kann man nur gelangen, wenn die Wahrheitsfindung der wesentlichen Punkt in dem Radius des Erlebten – Emotionellen wird. Objektivität verlangt meist ein wenig Abstand – zu viel Zeitvergehen birgt sber die Gefahr der Verflachung und Verfälschung in sich.
Es ist so wichtig, daß die Zeugnisse des unendlichen Leidens faßbar gemacht werden in dem Konkreten, welches sich in unmittelbarer Nähe zugetragen hat, damit einer Geschichstverfälschung und Verdrängung, die nur unser aller Schaden sein kann, vorgebeugt wird. Wäre hier ein Gedenkstein an der Stelle der ehem. Lingener Synagoge nicht angebracht?
In einem demokratischen Staat mit seinem freiheitlichen Ideal ist es von großer Bedeutung, Menschen am Schalthebel unserer Gesellschaft zu wissen, die die Ehrlichkeit und die politische Klugheit besitzen, unser Land nach den Maßstäben des Rechts und der Moral zu führen, und nicht nur mit Worten zu zahlen, wenn es um die immer noch unbewältigte Vergangenheit geht.
Herrn Stadtdirektor Vehring waren selbst die Worte zu viel zur Erwähnung des Schicksals der jüischen gemeinde. Auch meiner Bitte, wenigstens in der Festrede einen Satz darüber zu bringen, wurde nicht stattgegeben. Bei diesem Geschichtsverständnis ist es auch nicht verwunderlich, daß er als Stadtdirektor nicht wußte, wo einst die Lingener Synagoge stand.
Ich hoffe, daß es um das Geschichtsverständnis der anderen Herren besser bestellt ist. Geschichte ist nicht jedermanns Sache – eine Lebensnotwendigkeit aber für jeden Beamten in solch wichtiger Position.
Zur Fragestunde: Ich habe auf meinen Leserbrief vom 22.5.1975 von der Stadt Lingen keine Antwort erhalten und Stadtdirektor Vehring hat mich auch nicht angerufen.
Helga Hanauer, Lingen
Lengericher Str. 23

Helga Hanauer nahm sich 20. September 1976 das Leben und wurde auf dem Jüdischen Friedhof an der Weidestraße begraben.

In der Rückschau waren die beiden Leserbriefe von Helga Hanauer wohl der wichtigste Beitrag zur Lingener Stadtgeschichte aus Anlass der 1000-Jahrfeier überhaupt.

Sie sind aber nicht nur ein lokalgeschichtliches Ereignis, auch das heutige Gedenken an Helga Hanauer ist es nicht. Ich erinnere daran heute, an ihrem 80. Geburtstag  aus einem ganz anderen Grund: Die Ereignisse sind nämlich aktueller denn je. Seit Jahren nämlich bemüht sich das Forum Juden Christen vergeblich darum, die fehlende Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Lingens und die der hier lebenden jüdischen Familien zu verwirklichen. Wie damals wird das aber auch heute von Ignoranten verhindert.

Erste Gelder stehen zwar längst im Haushalt unserer Stadt, doch der Oberbürgermeister Dieter Krone scheint mir keinen Deut besser zu sein als vor 45 Jahren die Verantwortlichen unserer Stadt. Denn er blockt ab, und mit ihm blockt die von Ortsbürgermeistern früherer Umlandgemeinden und deren dörflichen Interessen geprägte CDU-Ratsmehrheit. Das Projekt kommt -trotz Unterstützung einzelner, aber in der Minderheit befindlicher CDU-Ratsmitglieder- nicht voran und überhaupt will die CDU auch viel lieber „die ganze Geschichte Lingens im 20. Jahrhundert“ wissenschaftlich aufbereiten lassen und nicht nur den Schrecken von 1933 bis 1945. So relativiert sie, was um der Ehrlichkeit (Helga Hanauer) willen nicht relativiert werden darf.

Übrigens, wie viele der genannten Ortsbürgermeister sind je bei einer der Gedenkstunden zur Erinnerung an die jüdische Gemeinde und ihrer Menschen in dieser Stadt oder der Reichspogromnacht gewesen oder der Verlegung eines Stolpersteins? Dabei muss unzweifelhaft die 1975 wie heute fehlende Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Lingens und die der hier lebenden Jüdinnen und Juden – so der Vorsitzende des Forum Juden Christen Heribert Lange schon vor geraumer Zeit –  als „schwere gesellschaftliche, historische und moralische Unterlassungssünde angesehen werden“.

Warum also ist es trotzdem bis heute immer noch nicht gelungen, eine Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Lingens vorzulegen oder jedenfalls in Auftrag zu geben?  Ich weiß es nicht, aber ich schäme mich dafür.

(Foto: Helga Hanauer, Stadtarchiv Lingen)

4 Antworten to “80. Geburtstag”

  1. Paul Haverkamp said

    Helga Hanauer würde sich gewiss auch heute erneut „große Verdienste erwerben“!

    Seinen Kommentar überschreibt v. Bevern in der heutigen LT zu Recht mit dem Titel „Helga Hanauer hat sich große Verdienste erworben“.

    Gleichzeitig merkt er an, dass es sehr „im Sinne von Helga Hanauer wäre“, die Geschichte der Stadt Lingen in der NS-Zeit zu erforschen. Auch hier gebe ich dem Kommentator recht. Auch ich habe im letzten Jahr in einer E-Mail an OB Krone eine solche Forschungsarbeit angemahnt.

    Doch es wäre gewiss ebenfalls im Sinne von Helga Hanauer, dass der Kommentator endlich auch seine Rolle als Protegé des von Liesen gesponserten Rosemeyer-Museums überdenkt. Ich bin fest davon überzeugt, dass – würde Helga Hanauer heute noch leben – sie sich vehement gegen ein solches Museum für einen SS-Hauptsturmführer aussprechen würde.

    Ich sehe in der Errichtung des Museums für einen SS-Hauptsturmführer, der zwar nie einen Menschen getötet hat, aber sich in der Propagandamaschinerie des NS-Verbrechersystems zu sonnen wusste, als einen ersten Schritt in eine gefährliche Richtung – wehret den Anfängen!

    Alle demokratisch und rechtsstaatlich Gesinnten in Lingen, im Emsland und Deutschland sind aufgefordert, Demokratie nicht als selbstverständlich anzusehen, sondern sie muss immer wieder im Kampf verteidigt werden, um einen in ganz Europa drohenden Rückfall in Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu verhindern.

    Die Erinnerung an die Zeit zwischen 1933-45 darf nie erlischen. Die Erinnerung an Nazi-Deutschland ist eben alles andere als ein „Vogelschiss in der deutschen Geschichte“. Herrn Gauland und seinen Leuten muss immer wieder aufs Neue widersprochen werden!

    Mitläufer vom Schlage eines Herrn B. Rosemeyer sen. können nie (!) ein Vorbild für die Jugend zum Gestalten eines Rechtsstaates sein!

    Diesen zuletzt von mir formulierten Satz hätte Helga Hanauer gewiss heute ebenfalls in einem engagierten Leserbrief als Spiegel der Lingener Öffentlichkeit vorgehalten – und sich damit erneut „große Verdienste erworben“!!!!

    Posthum sollte der Rat der Stadt Lingen sie zu ihrer Ehrenbürgerin erklären.

    Paul Haverkamp, Lingen

  2. Günther Möller said

    Bei solchen Menschen, wie Herrn Haverkamp, geht es nicht um akzeptieren, respektieren oder tolerieren.
    Er sollte sich nur einmal fragen, ob und was er bezwecken will, wenn er Bernd Rosemeyer sen. (ich staune, dass er das erwähnt), vorwirft, was er angeblich getan hat, oder doch nicht. Ich lese, „er hat nie einen Menschen getötet“, „er war nur ein Mitläufer“.
    Ja was denn nun?
    Er sollte endlich mal aufhören mit den Vorwürfen und den langen Dialog eingehend lesen, da ist alles gesagt worden.
    Es ist eine Unverschämtheit, auch dem Sohn von Bernd Rosemeyer sen. gegenüber.
    An Taktgefühl und Respekt scheint es ihm auch sehr zu mangeln.

  3. Paul Haverkamp said

    Vor dem Hintergrund der gestrigen Ereignisse in Erfurt möchte ich den letzten Satz meiner Stellungnahme (Posthum sollte der Rat der Stadt Lingen sie zu ihrer Ehrenbürgerin erklären.) wie folgt begründen:

    Die Stadt Lingen würde damit ein deutliches Zeichen setzen, und zwar dafür,

    • dass eine mutige und intelligente Frau sich gegen das Vergessen gestellt hat, dass sie sich gegen eine Schlussstrichdebatte positioniert hat und dass sie dem jüdischen Sprichwort „Das Vergessen-Wollen verlängert das Exil, und das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung“ zu neuer Aktualität und Relevanz verholfen hat

    • dass die politische Führung Lingens all diejenigen unterstützt, die sich vehement gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierungen von Minderheitengruppen jeglicher Art einsetzen und

    • dass als Letztes eine solche Entscheidung den Bürgern Lingens und über die Grenzen Lingens hinaus Mut gemacht würde, im Alltag offensiv und engagiert sich für den Erhalt von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen – vor allem auch konkret in Lingen sich dafür einzusetzen, dass es für die Ewiggestrigen keinen „Wallfahrtsort“ für einen SS-Hauptsturmführer geben darf, da eine solche Person kein Anrecht haben sollte für ein durch ein Museum unterstütztes Erinnerungsgedenken

    Alle demokratisch und rechtsstaatlich Gesinnten in Lingen, im Emsland und Deutschland sind aufgefordert, Demokratie nicht als selbstverständlich anzusehen, sondern sie muss immer wieder im Kampf verteidigt werden, um einen in ganz Europa drohenden Rückfall in Nationalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu verhindern. Zu Recht heißt es im Faust 2 bei Goethe: „Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.“

    Ich fordere alle politisch Verantwortlichen innerhalb der Lingener Rathausparteien – vor allem nach den gestrigen Ereignissen in Erfurt – dazu auf, noch einmal öffentlich Position zu beziehen, wie ihre Position zum Rosemeyer-Museum sich darstellt; bisher haben nur die Grünen im letzten Jahr mit einer offiziellen Presseerklärung ihr eindeutiges Nein ausgesprochen. Die Wähler haben ein Recht darauf, in dieser für Lingen und das Emsland so wichtigen Frage eine Antwort zu bekommen.

    Paul Haverkamp, Lingen

  4. Heinrich Liesen said

    Herr Haverkamp,
    Jetzt begeben sie sich aber langsam auf das allseits bekannte Glatteis.
    Herrn v. Bevern als Protege von Heinrich Liesen zu bezeichnen ist gelinde geschrieben eine Denunzierung.

    Es bringt uns auch nicht weiter, wenn sie gebetsmühlenartig wieder und wieder ihre Texte, ohne neue Inhalte, veröffentlichen.

    Jeder interessierte Bürger hat sie nun mehrfach gelesen.
    Offensichtlich hält sich das Interesse aber in engen Grenzen.

    Bei dem Museum handelt es sich um ein privates Museum -ohne Steuergelder – welches durch bekannte Museumsarchitekten gestaltet wird.
    Es wird ein Lernmuseum, in dem wir hoffentlich auch die Jugend von heute wieder erreichen werden.

    Herr Haverkamp, sie sind offensichtlich überhaupt nicht oder nur sehr schlecht informiert.
    In Bückeburg- Niedersachsen- wird eine Erinnerungsstätte mit Steuergeldern von ca. 2 Millionen Euro errichtet.- es entseht ein öffentlicher Erinnerungsort, der von der Bevölkerung aber zum Teil abgelehnt wird.

    Ohne Erinnerungsorte, Museen usw. wird diese Zeit von den Inhalten her mittelfristig, langfristig in Vergessenheit geraten., Das merken sie unschwer an den mangelhaften Kenntnissen der heutigen Jugend zu diesem Thema.

    Text und Inhalte betr. Erinnerungsorten, Museen, Lernorten, sollten wir jedoch qualifizierten Historikern überlassen.
    Nicht sie sehr geehrter Herr Haverkamp und auch ich nicht sind in der Lage, eine wirklich fachliche Beurteilung abzugeben.. Oder sehen sie es anders?

    Meinerseits habe ich dafür einen hochqualifizierten Beirat von 5 Historikern unter der Leitung von Herrn Prof. Thamer,

    Nichts wirkt negativer als fachlich, unqualifizierte Aussagen.-
    im Sinne des volkshistorischen Blindgängers.

    Ich empfehle ihnen das Buch „Todesmarsch zur Bernsteinküste, das Massaker im ostpreußischen Palmicken im Januar 1945“ -hier Herr Major Feyerabend-

    Ausschwitz – Überlebender Karl Stojka:
    „nicht Hitler hat mich verschleppt und geschlagen,
    nicht Göring, nicht Goebbels.
    Nein, es war der Schuster, der Milchmann .
    Sie haben eine Uniorm gekriegt, eine Hakenkreuzbinde
    -und dann waren sie die Herrenrasse.

    Damit sich das nicht wiederholt,
    müssen wir die Jugend wieder erreichen.

    Dafür steht das Museum mit seinen Inhalten.

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