Olga Chelova

13. Dezember 2019

Beethoven bei Familie Löning
Olga Chelova
Klavier
Lingen (Ems) – Falkenstraße 17
42. Hauskonzert
Sa, 14.2.19 – 19 -20.30 Uhr

An diesem Wochenende gibt es europaweit eine Vielzahl an Hauskonzerten, die sich der Musik Ludwig van Beethovens widmen, um damit das anstehende Beethovenjahr schon einmal einzuläuten.
Also: Beethoven bei dir, bei mir und bei uns. Aucht ganz Deutschland feiert Beethoven mit mehr als 800 Hauskonzerten. Damit läutet „Beethoven bei uns“das große Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 dort ein, wo Beethoven einst selbst begann: In den eigenen vier Wänden (mehr…). Beteiligt sind musikbegeisterte Privatpersonen und Institutionen, Hobby- und Profimusiker/innen in Dörfern und Metropolen. Auch renommierte Künstler wie Friedrich Liechtenstein, Igor Levit, das Boulanger Trio und Axel Milberg machen bei „Beethoven bei uns“ mit und in Lingen (Ems) natürlich Stefanie und Peter Löning, die das Hauskonzert der Pianistin Olga Chelova präsentieren. Die Künstlerin kommt mit diesem Beethoven-Programm nach Lingen in die Emsphilharmonie in der Falkenstraße:

Programm
– Klaviersonate Nr. 7 op.10 Nr. 3 in D-Dur
Presto
Largo e mesto
Menuetto/Trio: Allegro
Rondo: Allegro
– Klaviersonate Nr. 24 op.78 in Fis -Dur
Der Grafin Therese von Brunswick gewidmet
Adagio cantabile – Allegro ma non troppo
Allegro vivace
– Klaviersonate Nr. 25 op.79 in G-Dur
Presto alla tedesca
Andante
Vivace
– Klaviersonate Nr. 31 op.110 in As-Dur
Moderato cantabile, molto espressivo
Allegro molto
Adagio, ma non troppo
Fuga: Allegro, ma non troppo

[Diese Beethovensonate spielt Olga Chelova morgen nicht, aber das Stück macht Lust auf mehr…]

 

Zwei niedersächsische Städte, nur gut 30 km auseinander, stehen auf der Shortlist für Europas Kulturhauptstadt 2025: Hannover und Hildesheim. Außerdem dabei sind Magdeburg, Nürnberg und Chemnitz. Wie haben es die beiden Städte aus Niedersachsen unter die letzten fünf deutschen Städte geschafft, fragt die taz-Nord und versucht eine Antwort:

„Die Spannung war fast ein wenig wie bei der Oskar-Verleihung: Gestern, am 12. 12. um 13.30 Uhr startete die Verkündung des engeren Bewerbungsfeldes für die Europäische Kulturhauptstadt 2025 in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg in Berlin. Nach den strengen Regularien wird es turnusmäßig wieder eine Stadt in Deutschland sein (neben einer slowenischen).

Erst ein paar schöne Reden, in denen aber immerhin das bisherige Procedere und die Kriterien rekapituliert wurden, die alle Bewerber zu erfüllen hatten. In diesem Fall waren es ja acht Städte: Chemnitz, Dresden, Gera, Hannover, Hildesheim, Magdeburg, Nürnberg und Zittau.

Also: Seit 1985 wird der Titel Europäische Kulturhauptstadt von der EU verliehen, in Deutschland hatten 1988 Berlin, 1999 Weimar und 2010 Essen mit der Region Rhein-Ruhr bereits die Ehre. Mit sechs Jahren Vorlaufzeit muss der ausrichtende Staat ein nationales Auswahlverfahren durchführen. Das Ergebnis wird in mehreren Runden juriert, vier Jahre vor Beginn soll der Europäische Rat seine Nominierung treffen.

Im September 2018 eröffnete die Kulturstiftung der Länder, die im Auftrag der Kultusministerkonferenz die Auswahl durchführt, mit einem Call for Submission das Rennen, im Oktober folgte ein Workshop der ernsthafteren Aspiranten. Am 30. September dieses Jahres mussten dann die Bewerbungsschriften, die sogenannten Bid Books, in Berlin eingereicht werden, die auf 60 Seiten ein detailliertes und begutachtungsfähiges Kulturkonzept, explizit also kein „buntes Festival“, umreißen mussten.

Die Bewerbungen wurden von einer 12-köpfigen europäischen Jury, die am 10. und 11. Dezember in Berlin beriet, intern geprüft. Den Delegationen der Städte wurde nochmals die Möglichkeit der Präsentation geboten, sie mussten sich aber auch kritischen Fragen stellten.

Die Konzepte müssen detailliert sein, also explizit kein „buntes Festival“

Abgeklopft wurden sechs Punkte: Ist die Bewerbung ein Beitrag zu einer langfristigen Kulturentwicklungsplanung der Stadt? Wie steht es um die europäische Dimension des geplanten Kulturhauptstadt-Programms, ihre Stimmigkeit und künstlerische Qualität? Wie um die Umsetzungsfähigkeit eines ganzjährigen Programms in der Bewerberstadt, ihre Strukturen zur Durchführung und last but not least: die Erreichung und Einbindung der Bürger?

Die Österreicherin…

[weiter bei der taz]