Eintopf- und Suppentage

23. November 2019

Endlich kann ich mal wieder Chrissis Tortenkarte ein wenig Konkurrenz machen. Denn im Blog des Tourismusverband Osnabrücker Land e.V. habe ich einen Beitrag über die 16. Eintopf- und Suppentage in der benachbarten Region gefunden, der heiß macht. Er ist zwar schon vier Wochen alt, aber angesichts der aktuellen Temperaturen unverzichtbar und außerdem noch bis zum 6. Dezember aktuell:

„Es ist kalt. Es ist sogar richtig kalt. Vom schönen goldenen Laub und dem Herbst brauchen wir gerade gar nicht erst anzufangen. Von jetzt auf gleich ist der Winter eingebrochen und ich friere unfassbar, egal wie viele Schichten ich im Zwiebel-Look übereinander ziehe. Heute früh vor der Arbeit musste ich Eis kratzen und bis im Innenraum meines kleinen Polos mal endlich eine akzeptable Temperatur herrschte, war es auch schon wieder zu spät. Ich muss also selber „innerlich“ nachhelfen und weil da warme Gedanken alleine nicht ausreichen, kommen mir unsere Eintopf- und Suppentage in den Sinn!

Wenn eine heiße Suppe nicht hilft bei der Kälte, dann weiß ich es auch nicht. Perfekt also, dass es die Eintopf- und Suppentage im November gibt und die teilnehmenden Gastronomen in der Varus-Region [mehr…] im Osnabrücker Land mir heute mal mit leckeren Suppen-Kreationen das Kochen ersparen. Schließlich sagt eine alte vietnamesische Weisheit, dass das Leben zu kurz sei, um schlechte Suppe zu essen. Da verlass ich mich doch mal auf die Profis. Die diesjährige Speisekarte klingt auf jeden Fall schon mal vielversprechend: Apfel-Wirsing Eintopf aus dem Kessel mit Erdknollen, pikanter Chorizo und Streifen vom Chili Hähnchen, Kürbis-Lachssuppe, passierte Kartoffelsuppe aus der „Bohmter Mitte“ mit Streifen vom Nordmeerlachs, Exotische Kürbissuppe, Wildconsommé mit Bergkäsknödel …

Das Leben ist zu kurz, um schlechte Suppe zu essen.

Ich bin jetzt schon begeistert und weil heute „Schwesternabend“ angesagt ist, schlage ich Angelina und Cecilia – natürlich nicht ganz uneigennützig – einen Besuch in der Kaffeemühle in Bad Essen vor. Da die beiden mindestens genau solche Frostbeulen sind wie ich, stimmen sie einem warmen Süppchen sofort zu. Unsere Abendplanung steht also.

In der Kaffeemühle angekommen sind wir glücklich, dass auch für uns Kurzentschlossene noch ein gemütliches Plätzchen frei ist. Im liebevoll dekorierten Jagdzimmer mit Hirschgeweih-Kronleuchter studieren wir die Karte. Für mich wird es am Ende die Maronensuppe verfeinert mit Sahne und Speck-Pflaumen-Croutons. Meine Schwestern entscheiden sich für das Maultaschensüppchen und die Blumenkohl-Cremesuppe. Vollkommen entspannt löffeln wir unsere Süppchen und genießen die schöne Atmosphäre in dem urigen Fachwerk-Restaurant. Glücklich und vor allem völlig durchgewärmt lassen wir den Abend ausklingen. Dabei diskutieren wir angeregt, welches Restaurant und welche Suppenkreation für unser nächstes Treffen auf der Liste steht. Der November ist ja noch lang …

Habt ihr auch Lust auf ein warmes Süppchen bekommen?

Die Eintopf- und Suppentage in Bad Essen, Bramsche, Bohmte, Belm, Ostercappeln und Wallenhorst finden jährlich im November statt und bieten wirklich allerlei leckere Eintöpfe und Suppen! Hier könnt ihr einen Blick auf die aktuelle Speisekarte werfen.
Guten Appetit!“


Ein Beitrag von Luisa Korte im Blog des Touristikverbands Osnabrücker Land. Wenn übrigens zwei Eintopf-und-Suppen-Gastronomen ein Essen abstempeln, können Besucher sogar einen Genussgutschein gewinnen.

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Foto: Kartoffelsuppe, via pixabay.

immer mehr

23. November 2019

Die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit (BA) gibt seit einigen Monaten regelmäßig ein Fact-sheet zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter in Niedersachsen heraus, das u.a. an die örtlichen Arbeitsagenturen und Jobcenter versendet wird. Nun ist das Fact-Sheet für den Monat November erschienen (hier mehr ).

Die Regionaldirektion stellt dabei eine grundsätzlich positive Tendenz beim Zugang zum Arbeitsmarkt fest (wie das auch bereits mehrfach das IAB, Institut für Berufs- und Arbeitsmarktforschung der BA getan hat (hier mehr).

Sehr erfreulich ist auch de Information der Regionaldirektion der Bundesagentur, dass die IvAF-Netzwerke in Niedersachsen (in allen vier arbeitet auch der Nieders. Flüchtlingsrat mit bzw. koordiniert eines) alle auch im kommenden Jahr weitermachen werden können.

Die Regionaldirektion hebt als wichtigste Erkenntnisse hervor:

  • „Bei der Integration geflüchteter Menschen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt wurden in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt. Fehlende berufliche Bildungsab-schlüsse und mangelnde sprachliche Kompetenzen sind weiterhin die größten Hürden bei der Aufnahme einer Berufsausbildung oder einer nachhaltigen Beschäftigung.
  • Die Förderung geflüchteter Menschen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen bzw. Sprach- und Integrationskursen wird daher noch längerfristig notwendig sein.
  • Die Beschäftigung von Menschen aus Asylherkunftsländern wächst stetig, relativ betrachtet sogar deutlich stärker als die Beschäftigung insgesamt.“

Immer mehr Geflüchteten gelingt es -so der Monatsbericht-, es auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. So haben in den vergangenen zwölf Monaten (bis inkl. Oktober) 12.202 Frauen und Männer eine Arbeit aufgenommen. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber den zwölf Monaten davor, als  es 9.573 Geflüchtete waren. Auch bei der Aufnahme einer Ausbildung gab es eine kleine Steigerung: Eine Ausbildung haben 1.583 Geflüchtete  beginnen können, im Vorjahr waren es 1.514.

Allerdings stellt die BA-Regionaldirektion auch fest, dass mehr als ein Drittel der Geflüchteten über keinen Schulabschluss verfügt und ein weiteres Viertel kann keine Angaben zu einem Schulabschluss machen kann. Auf der anderen Seite verfügt knapp jeder Fünfte über einen Abschluss, der dem Abitur entspricht.

Unabhängig vom Schulabschluss würden sprachliche Defizite die Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt erschweren. Dazu passt auch diese Meldung der Süddeutschen Zeitung, die berichtet, dass die Integrationskurse ihr Ziel deutlich verfehlen. Das Leibniz-Institut für deutsche Sprache (IDS) hat dazu untersucht, wie erfolgreich der Besuch der Integrationskurse verläuft: Laut der Studie erreichten nur 5,5 Prozent das erwünschte Sprachniveau B1, während etwa ein Drittel bei A2 landete – und 62 Prozent nochmals darunter. Der Chef des IDS, Henning Lobin fordert daher: „Deshalb muss ein neues, realistischeres Konzept her, das Absolventen und Lehrern die Frusterfahrung des Scheiterns erspart.“

(Quelle: Nieders. Flüchtlingsrat)

PAN-Duo

23. November 2019

Reihe Junge Virtuosen
PAN-Duo
Tour de Force – Außer Atem
Lingen (Ems) – Kunsthalle, Kaiserstraße 10 a

Sonntag, 24.11. – 18 Uhr
Karte: 17 Euro, ermäßigt: 15 Euro (für Kunstvereinsmitglieder) sowie siehe unten

Eine richtige “Tour de force“ auf Barockinstrumenten – ist das überhaupt möglich? Die Antwort ist: Ja! Mitten in Werke von Johann Sebastian Bach schmuggelt das PAN-Duo -Anna Kiskachi, Cembalo, und Paula Pinn, Blockflöte- zwei verrückte zeitgenössische Werke: Moritz Eggerts “Außer Atem“ für drei Blockflöten und einen Spieler, das nicht nur der Interpretin beinahe den Atem raubt, sowie Petr Wajsars “Harpsycho“ für Cembalo solo, bei dem die Spielerin das Cembalo zum Instrument der Verrücktheit werden lässt.

Doch Kuriositäten sind nicht nur hier zu finden – auch Bach hat in seinen Werken so manche Fantasie walten lassen und es scheint, als bewege sich seine Musik an der Grenze zwischen Irdischem und Überirdischem – manch ein Stück ist so außergewöhnlich, dass man im ersten Moment gar keine Komposition Bachs vermutet!

Das letzte Werk des Programms, die Flötensonate in A-Dur, ähnelt einem spannenden Kriminalfall:
Ein Teil der Partitur des ersten Satzes wurde abgeschnitten – wer war das? Was verbindet Bachs Musik mit so spannender Neuer Musik? Die Antwort liegt in dem Programm “Tour de force“ – eine non-stopping music, die außer Atem kommen lässt!

Musikerinnen und Musiker sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und Förderpreisträger der GWK, Münster. In Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Lingen hat die GWK auch in diesem Jahr die Konzertreihe konzipiert und finanziell mit ermöglicht. Als Hauptsponsor unterstützt die MV Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG die „Jungen Virtuosen“. Weiterhin werden die Konzerte von der Designagentur Schön! Gestalten unterstützt.

Versprochen ist erstklassiger Musikgenuss und der Wunsch der Macher der Kunsthalle, „dass die Musik Ihnen auch die Kunstwerke in neuer Weise erschließe.“

U.a. Studierende der Hochschule Osnabrück sowie Schülerinnen und Schüler der Musikschule des Emslandes haben freien Eintritt!

(Quelle/Foto PM Kunstverein)