Butterfahrt 5

16. November 2019

Butterfahrt 5
Musikcomedy für Fortgeschrittene
Freren  – Alte Molkerei, Bahnhofstr. 79
Samstag, 16.11. – 20 Uhr
Karten: 15,-€ / erm.: 12,-€

butterfahrt5 pressefoto4Die Jungs von Butterfahrt 5 bieten Music-Comedy für Fortgeschrittene.
Sie schreddern Popsongs, hexeln Rock und streuen eine Prise Wahnsinn darüber. Bestens vertraute Hits aus 50 Jahren Musikgeschichte zerlegen die fünf Musiker in ihre Einzelteile und fügen sie auf aberwitzige Weise neu zusammen. Meistens bekloppt, meistens verblüffend, immer komisch.
Ihr Motto: MusikComedy für Fortgeschrittene. Denn wer die auf links gezogenen Klassiker wieder erkennt, hat doppelt Spaß: Die Glam-Rocker von Kiss schicken sie als peruanische Folklore-Kombo in die Fußgängerzone, Wolle Petrys „Wahnsinn“ landet als höllischer Mönchsgesang im Kloster, Barclay James Harvest verheiraten sie mit Nicoles „Ein bisschen Frieden“. Das alles verpacken sie in schräge Geschichten und Szenarien, angefangen bei der Selbsthilfegruppe bis zum Besuch beim Metal-Festival. Wenn dann auch noch die schnurrbärtige Tuba-Verwandtschaft aus Bukapest anrückt und zu Stadionrockmelodien eine Balkanorgie abreißt, bleibt kein Auge trocken – Umarmungsszenen mit Publikum inklusive.

Der Irrsinn hat System. Denn nichts bei Butterfahrt 5 verläuft so wie erwartet. Kaum hat Liedermacher Reinhard Mey begonnen, sich auf der Bühne wohl zu fühlen, schon überrollt ihn eine Techno-Lawine. Selbst Liebeslieder der Münchener Freiheit enden in einer Therapie-Sitzung mit Chi-Gong-Finale. Zur Freude des feixenden Publikums.

Das alles präsentieren Butterfahrt 5 mit Leichtigkeit und virtuoser Spielfreude. Ihr Geheimnis: der gemeinsame Humor. Der ist gerne leise, sogar charmant, oft aber auch skurril und manchmal zum Brüllen.

So wandlungsfähig die fünf Musiker sich in ihren Figuren zeigen, so vielfältig sind
sie in ihrem musikalischen Können. Rund 30 Instrumente kommen auf der Bühne zum Einsatz, immer passend zum neuen Gewand des Titels. Mit dabei sind Klassiker wie Gitarre, Schlagzeug und Akkordeon, aber eben auch Panflöte, Tuba, Kuhglocken, Ukulele, Charango oder Kalimba.

Herbert Knebel

16. November 2019

Herbert Knebel
Solo „Im Liegen geht’s!“
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Samstag, 16.11.2019 – 20 Uhr
Karten 26,90 € / 28,90 € / 31,50 €

„Wer kennt dat nich, dat viele Tätigkeiten, die man im Stehen verrichten muss, einem zunehmend schwerer fallen, gerade im Alter! Und da kommt auch mein Motto ins Spiel, wat auch der Titel von mein neues Programm is: Im Liegen geht’s!
Wat weiß ich, Spülen, Abtrocknen, Saugen, Fensterputzen, dat sind doch alles
Tätigkeiten, die man sich im Liegen viel besser ankucken kann, als dat man einfach nur doof dabeisteht. Ja, manchmal muss man ers en gewisses Alter erreichen, um zu Reife und Weisheit zu gelangen. Und davon handelt auch mein neues Programm, wo ich wieder Geschichten erzähl, die sich gewaschen haben, und die es wahrlich in sich haben, wo ich manchma selber denk, wat, dat solls du alles erlebt haben?! Na ja, aber im Liegen ging’s.
Mit dabei is auch wieder Ozzy Ostermann, der auch diesma wieder einen bunten Strauß
von Melodien parat hat, die man so vielleicht auch noch nich gehört hat!  Ich freu mich schon auf euch!
Euern Herbert Knebel“

Herbert Knebel ist eine Kunstfigur des Kabarettisten und Komikers Uwe Lyko.

Willkommen bei den Machern!

16. November 2019

Da konnte vor ein paar Tagen Abends der Zug nicht weiter fahren. In Lingen ging es nicht weiter. Eine vierköpfige Reisegruppe aus Papenburg strandete am Lingener Bahnhof, weil ein vorheriger Zug die Bahnstrecke blockierte. Die Gruppe übt Kritik am Umgang mit den Reisenden. Die Zuggesellschaft Westfalenbahn gestand inzwischen gegenüber der „Emszeitung“ schwerwiegende Probleme ein. Es seien, sagte dazu gestern die Pressestelle der Westfalenbahn, „mehrere unglückliche Umstände zusammen gekommen“: „Wir haben nah dem Ausfall des Zuges zwischen Meppen und Lingen bei insgesamt 23 Fahrdienstanbietern  anfragen müssen, ob Busse oder Großraumtaxen zur Verfügung stehen. Fast alle mussten aber absagen, weil keine Fahrer oder Fahrzeuge zur Verfügung standen.“

Und mein Kommentar? „Willkommen bei den Machern! “

(Quelle: EZ; Foto Screenshot Fernsehserien.de)