Rudern gegen Krebs

19. Oktober 2019

„Rudern gegen Krebs“ – unter diesem Motto gehen in Lingen (Ems) am heutigen Samstag ab 9 Uhr rund 90 Ruder-Mannschaften auf dem Dortmund-Ems Kanal an den Start: Freundesgruppen, Teams von Firmen, Verwaltungen, Stadtwerken, Krankenhäusern und Arztpraxen, Physiotherapie-Praxen, Servicevereinen, Patientengruppen usw. haben sich für den guten Zweck zu 4-er Teams zusammengeschlossen.

Die meisten Teilnehmenden haben vorher nie gerudert. Aber in den letzten Wochen haben sie fleißig trainiert; für viele ist dieser Samstag auch eine persönliche Premiere. Neben spannenden Wettkämpfen auf dem Wasser wird ein ein unterhaltsames Programm für Klein und Groß geboten – mit Musik, Tanz, Kaffee und Kuchen, Getränkewagen und Grillstand auf dem und um das Gelände der ausrichtenden  Lingener Rudergesellschaft.

Die Hoffnung der Veranstalter und Teilnehmer auf gutes Wetter wird sich nicht ganz erfüllen Aber zahlreiche Besucher werden trotzdem an der Wettkampfstrecke zuschauen. Bei dieser Regatta steht neben Spaß und Sport der Einsatz für die gute Sache im Mittelpunkt. Denn die Erlöse der Regatta kommen dem Fonds für Krebskranke, Lingen e.V. zugute. Finanziert werden damit Bewegungs-, Yoga- und Entspannungsprojekte für betroffene Personen während des Klinikaufenthaltes oder in einer ambulanten Chemotherapie-Phase.

Die Idee, diese bundesweit organisierte Regatta auch nach Lingen zu bringen, hatte Dr. Hartmut Görtz, Chefarzt im Bonifatius Hospital, der bereits mehrfach an dieser Veranstaltung in Hamburg teilgenommen hat. Die Benefizregatta selbst ist eine Initiative und Aushängeschild der Stiftung Leben mit Krebs, die seit 2005 bundesweit jährlich bis zu 10 Regatten veranstaltet. „Sport ist eine wirksame Unterstützung bei der Behandlung von Krebs“, betont Klaus Schrott, Vorstandsvorsitzender der Stiftung., „Deshalb freuen wir uns, dass wir mit den Erlösen in Lingen ein spezielles Bewegungsangebot für onkologische Patienten finanzieren können“, fügt Schrott hinzu.

Im „Orga-Boot“ der Lingener Benefizregatta sind die Stiftung „Leben mit Krebs“, die Lingener Rudergesellschaft LRG, der Fonds für Krebskranke Lingen und das Bonifatius Hospital.

Mit über 100 Regatten in 23 Städten und mehr als 30.000 Teilnehmern in den letzten 14 Jahren ist „Rudern gegen Krebs“ die größte Breitensportveranstaltung dieser Art in Deutschland – in diesem Jahr mit einer Premiere in Lingen.

Nähere Informationen findet man unter www.rudern-gegen-krebs.de/10987.htm und hier.
(Quelle; Video: Ems tv)

Stammbaum

19. Oktober 2019

Nach der NS-Zeit stand Ahnenforschung nicht mehr auf der Agenda. Zu viel hatte der Rassismus des Naziu.-Systems die Beschöäftigung mit der eigenen Herkunft diskreditiert. Das hat sich in den letzten Jahren verändert, wie auch an dieser Veranstaltung der Emsländischen Landschaft festzumachen ist:

Zu ihrer nächsten und mittlerweile 5. Ahnen- und Bücherbörse lädt nämlich die regionale Kultur-Körperschaft gemeinsam mit ihrem Arbeitskreis Familienforschung nach Lingen (Ems) ein. Sie findet in diesem Jahr am Freitag, den 25. Oktober 2019 statt. Interessierte erhalten dann von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr in Halle IV Kaiserstraße 10a, Hilfe für die Suche nach ihren Vorfahren und können sich über regionalgeschichtliche Forschungen informieren. Der Eintritt ist frei.

Die Ahnen- und Bücherbörse will diejenigen unterstützen, die sich für Familienforschung und Heimatgeschichte interessieren oder hier bereits aktiv sind. Neben dem gegenseitigen Austausch erhalten Anfänger Tipps, wie sie sich am besten auf die Suche nach Vorfahren machen können. Familienforschung erfreut sich in jüngerer Zeit zunehmenden Interesse und ist dabei längst zu einem generationenübergreifenden Projekt geworden.

Viele haben sich gefragt: „Wo komme ich her? Wer waren meine Vorfahren?“. Aber sie sind mit den Forschungsmethoden der Genealogie noch nicht unbedingt vertraut. Trotz moderner Medien, Datenbanken und Recherchemöglichkeiten bedarf es zunächst häufig einiger Tipps von Experten, um sich in die Thematik einzuarbeiten. Diese Gelegenheit bietet sich am kommenden Freitag in der Halle IV.

Auf der gleichzeitig stattfindenden Bücherbörse stehen neben dem Arbeitskreis Familienforschung verschiedene Institutionen und Vereine den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. Zudem präsentieren Heimatvereine aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland ihre Arbeit und sorgen mit regionalgeschichtlicher Literatur für genügend Stoff zum Stöbern, Tauschen und Kaufen.

Weitere Infos gibt es unter Tel. 05931/496420; E-Mail: info(at)emslaendische-landschaft.de.

(Quelle: pm; Stamnmbaum der Familie Buntschlie, gemeinfreio)