Bewerbung

16. April 2019

Max meinte, ich solle diese FB-Steleanzeige ruhig in’s Blog setzen. Also bitte:
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6 Antworten to “Bewerbung”

  1. Pino Pilotto said

    Als Stele (altgr. στήλη stélē = „Säule“ oder „Grabstein“) wird seit der griechischen Antike primär ein hoher, freistehender, monolithischer Pfeiler bezeichnet. Stelen dienten oft als Grabmal oder auch als Inschriften- oder Grenzstein; bei den Maya dienten sie meist der Herrscherapotheose.

    Oder fehlte gar h?

    Vorsicht Robert! Da könnte sich ein Bartleby melden…

    „I would prefere not to“ – Pino

    • CTS said

      US-Wissenschaftler haben in einem Experiment das Sozialverhalten von Leuten erforscht, die bei anderen kritisch auf Rechtschreibfehler hinweisen. Und sie wollen damit bewiesen haben: Rechtschreib-Gemeckere hängt direkt mit sozialer Inkompetenz zusammen.

      Die Psychologen der Universität Michigan legten 83 Teilnehmern Texte vor, in denen sich potentielle Mitbewohner bei ihnen bewerben. Einige der Anfragen waren korrekt formuliert. Andere wiederum enthielten Tippfehler oder klassische Rechtschreibdreher. Im Englischen etwa das Vertauschen von „it’s“ und „its“. Im Deutschen wäre das zum Beispiel der berühmte Fall von „seid“ und „seit“.

      Anschließend fragten die Wissenschaftler ihre Probanden, welche Fehler sie in den Texten bemerkt hätten. Außerdem mussten sie einschätzen, wie störend sie solche Fehler finden.

      Die Teilnehmer wurden danach einem sogenannten Fünf-Faktoren-Modell-Test unterzogen. Mit diesem Modell ermitteln Psychologen schon seit Jahren grundlegende Charakterzüge eines Menschen. Sie teilen das Verhalten in die Faktoren „Neurotizismus, Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit“ ein und bewerten den Charakter, je nachdem, wie ausgeprägt er die einzelnen Eigenschaften erfüllt. Am Ende soll herauskommen, ob Leute eher offen, neugierig und mitfühlend oder eben eher misstrauisch, nervös und ablehnend auf ihre Mitmenschen reagieren.

      Das Ergebnis: Jeder, der die Fehler bemerkte, hätte eher zu den Korrekt-Schreibern als Mitbewohner gegriffen. Aber nur ganz bestimmte Personentypen fühlten sich durch die Typos richtig gestört. Genau genommen waren es grundsätzlich die Persönlichkeiten, mit denen sich ihre Mitmenschen im Alltag ohnehin schwerer tun.

      Solche etwa, die weniger dazu neigen, die eigene Persönlichkeit zu öffnen. Oder die sich schwer tun, anderen mit Empathie und Rücksicht zu begegnen. Sogar die Menge änderte daran nichts: Egal wie viele oder wenig Fehler sie entdeckten, sie ärgerten sich mehr als ihre entspannten Mitteilnehmer, selbst wenn diese auf jeden Wortdreher gestoßen waren.

  2. Beatrix Falkenberg said

    Da fehlt kein h, sondern ein l und ein n.

  3. pino pilotto said

    auch suche ich, was zwischen in und s fehlt….
    …Ines?

  4. pino pilotto said

    …R. hat auch einen Gerechten aus dem Lande Uz gepostet…eine ‚botschaft?

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