Klaus Hoffmann

12. Februar 2019

Klaus Hoffmann
Aquamarin
an Flügel und Keyboard: Hawo Bleich
Lingen (Ems) – Theater an der Wilhelmshöhe, Willy-Brandt-Ring 44
Samstag, 16. Febr. 2019   20 Uhr
Karten ab 33 Euro

Leise Töne und feine Zeichen sind die Stärke des großen Chansonniers Klaus Hoffmann. Starke, neue Lieder, live auf der Bühne begleitet von seinem kongenialen Partner Hawo Bleich am Flügel. 40 Jahre Bühne – als Schauspieler, Autor und vor allem Sänger: Klaus Hoffmann. Zu Einstimmung ein zwei Jahre alter Film mit Publikumsstimmen aus der Bar jeder Vernunft, Berlin.

Reden über Kunst
Ulrich Dörrie
Bedeutung und Entwicklung von selbstorganisierten Künstlerprojekten seit 1968
Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstr 10a
Heute – 19.30 Uhr

Nach der Studentenrevolte 1968 fragten sich zahlreiche Künstler, wie eine selbstbestimmte Produktion und deren Vermittlung zu organisieren wäre, jenseits des Einflusses etablierter Institutionen und kommerzieller Galerien.

Es gründeten sich zahlreiche Initiativen, Gruppen und Projekte. Exemplarisch war die „Buch Handlung Welt“ von Hilka Nordhausen in Hamburg, nur vermeintlich ein Buchladen, vielmehr eine Schnittstelle und ein Treffpunkt internationaler agierender junger Literaten und Künstler. Der Vortrag beleuchtet die Aktivitäten jener Jahre, stellt einzelne Projekte vor und befragt auch Begriffe wie „Subkultur“, „Avantgarde“ und „Networking“ und ihre Bedeutung in der Gegenwart.

Ulrich Dörrie wurde 1958 in Thuine geboren und wuchs in Lingen auf, dort Abitur 1978. Von 1978 – 1984 Studium der Kunstgeschichte an der FU Berlin und der Universität Hamburg. 1987 – 2011 arbeitete er als Galerist in Hamburg. Diverse ehrenamtliche Tätigkeiten in Kulturvereinen. Mitherausgeber der Publikation “dagegen-dabei”, Hamburg 1999.

Seit 2011 Lehrbeauftragter, u.a. Hochschule für Bildende Künste Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und HafenCity-Universität Hamburg. Seit 2018 Leiter Kunstvermittlung Kunsthalle Lingen. Ulrich Dörrie lebt in Hamburg und Lingen (Ems).

(Foto und Text: Kunstverein Lingen)