Fremd und befremdlich

26. Januar 2019

Die Hanburger Schriftstellerin Katrin Seddig schreibt heute in der taz die Kolumne „Feemd und befremdlich“. Sie fragt darin: „Ich erlebe eine große Feindlichkeit in der Bevölkerung gegenüber Kunstwerken, die die Leute nicht verstehen. Woher kommt der ganze Hass?“

„Mittlerweile erlebe ich eine große Feindlichkeit in der Bevölkerung gegenüber der Kunst. Vielleicht gab es die auch früher schon und sie ist nicht aufgefallen, weil es keine Kommentarfunktionen gab. Was sie nicht verstehen, was sie nicht unterhält, das lehnen sie nicht nur ab, das beschimpfen sie, das hassen sie. Das hat nicht die Qualität des: „Kann schon sein, dasset irgendwie jut is’.“ Es wird den Künstlern eine Überheblichkeit unterstellt, eine Arroganz, die direkt die trifft, die sich getroffen fühlen.“

Also: „Woher kommt der Hass auf die Kunst, die die Leute nicht verstehen?“

Hat hier, wo es bei dem Thema genauso ist wie in Berlin oder Hamburg und gerade der Versuch scheiterte, nach 30 Jahren den städtischen Etat für moderne Kunst von fast Nichts auf ein kleines Bisschen mehr als fast Nichts zu erhöhen, jemand eine Idee?

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