denunzieren

3. Dezember 2018

Das von mir durchaus geschätzte Zentrum für politische Schönheit ruft mit seiner Aktion „SOKO Chemnitz“ zum Denunzieren auf.

Fefe schreibt:  „Die haben sich auch ihre Gerechtigkeit mit ‚aber das trifft doch bloß Nazis, die kann ich eh nicht leiden‘ weggeballert. Und werden sich noch umdrehen, wenn die Identitären das jetzt gegen linke Demonstranten anwenden, und keiner kann dagegen was sagen, weil wir das ja auch beim ZPS geduldet haben.

Die rufen zum Denunzieren von Leuten auf, die auf Nazi-Demos mitdemonstriert haben. Die soll man bitte bei ihren Chefs anschwärzen, damit sie den Job verlieren. Und das ZPS hat ein Büro in Chemnitz eröffnet, von dem sie sagen, dass man da Geld kriegt, wenn man Leute denunziert. Von dem Teil nehmen ich an, das das Getrolle ist. Und ich vermute auch, dass sie eventuell reinkommende Denunziationen vernichten und nicht weiterleiten würden, weil das sonst sehr teuer werden könnte mit der DSGVO und so. Die Ausrede wird wieder „Kunst“ sein. Und wenn sie damit durchkommen, erwarte ich von den Nazis Gegen-„Kunst“. Das wird bestimmt ganz furchtbar. Wie bei „Auge um Auge“. Am Ende sind alle blind.

Inzwischen droht das Jüdische Forum mit rechtlichen Schritten, weil es seine Zustimmung für die Nutzung seiner Bilder explizit nicht erteilt hatten. Ein anderer Leser sieht Parallelen zum Internetpranger der Hamburger Polizei zu G20 und findet es nicht in Ordnung, wie die Bevölkerung andere Maßstäbe anlegt.“

Update vom 5. Dezember

So ist es.😣

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