Ein „Museum“ für

26. November 2018

Ein „Museum“ für Bernd Rosemeyer?
Ein Akademieabend im Ludwig-Windthorst-Haus
 zur Diskussion über eine Rennsport-Legende im Nationalsozialismus

Lingen (Ems) – LWH, Gerhard-Kues-Straße 16 
Dienstag, 27.11.2018 –  19:30 Uhr bis 21:30 Uhr
Eintritt frei
Es debattieren Dieter Krone, Oberbürgermeister; Dr. Heribert Lange, Vorsitzender Forum Juden Christen im Altkreis Lingen; Heinrich Liesen, Unternehmer, Lingen (Ems); Prof. Dr. Christoph Rass, Universität Osnabrück; Prof. Dr. Bernd Walter, Coesfeld
Leitung: Dr. Michael Reitemeyer
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„Der Unternehmer Heinrich Liesen plant die Einrichtung eines „Museums“ für den aus Lingen stammenden Rennfahrer Bernd Rosemeyer und seine Frau Elly Beinhorn. Diese Pläne haben über die Grenzen der Stadt Lingen hinaus für erhebliche Diskussionen gesorgt. Der Grund: Bernd Rosemeyer war Mitglied der SA und später der SS, seine sportlichen Erfolge stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der unheilvollen Verquickung von Rennsport, NS-Propaganda, Autoindustrie und Regime. Daraus ergibt sich unmittelbar die Frage: Darf man einem Profiteur des Systems ein Denkmal setzen? Ist das nicht Geschichtsklitterung?
Heinrich Liesen ist eine breite Akzeptanz des „Museums“ in der Region ein Anliegen. Er hat den langjährigen Leiter des LWL-Instituts für Westfälische Regionalgeschichte und Experten für die Zeit des Nationalsozialismus, Prof. Dr. Bernd Walter, als Kurator für diese Einrichtung benannt und damit beauftragt, ein Konzept zu entwickeln. Das Konzept war bereits im Juni von Experten diskutiert worden. Als ein zentraler Punkt wurde formuliert, dass eine solche Einrichtung nur dann Sinn mache, wenn sie neben den sportlichen Erfolgen auch die Schrecken der NS-Herrschaft darstelle, die Verquickung von Autoindustrie, Rennsport und NS-Propaganda ebenso wie die gleichzeitige Existenz der Emslandlager. An diesem Abend wird das Konzept erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Das LWH lädt zu dieser Diskussion ein, weil es sich seit jeher als Plattform für die Diskussion aktueller gesellschaftspolitischer Fragestellungen versteht. Angesichts der immer stärker werdenden rechtspopulistischen und rechtsextremen Kräfte könnte diese Diskussion auch zu einer Lernerfahrung werden, wie wir unsere Demokratie besser verteidigen können.“
(Quelle)

3 Antworten to “Ein „Museum“ für”

  1. Tiger,T said

    Zweieinhalb Stunden Akademieabend im LWH zum geplanten Museum für Bernd Rosemeyer – eine persönliche Bilanz:

    – Dr. Heribert Lange: Für mich der Fels in der Brandung! Klare Position, schlüssige Argumentation in der richtigen Fragestellung gipfelnd: „Warum dieses Museum?“ Er erhielt darauf keine Antwort und wurde auch ansonsten vom Podium und vom Plenum ziemlich allein gelassen. Man sah ihm die Enttäuschung an!
    – Prof. Dr. C. Rass: Fand keinen Zugriff auf die Gesamtproblematik! Nach einem kleinen Scharmüzel mit seinem Kollegen Prof. Dr. Walter ( „Tirolerhut“ von B.R. als Zeichen der Distanzierung vom NS-System/ Zurückweisung der These, die Rennfahrer seien aufgrund ihres dandyhaften Lebensstil quasi Widerstandskämpfer gewesen) gefiel sich der Osnabrücker Historiker als Selbstdarsteller und Charmeur in der Talkrunde. Zu Dr. Langes Frage kam nichts von ihm, neben kleinen anbiedernden Jokes stellte er auf den ominösen, d. h.nebulösen Beirat des Museums ab. Wie die Geier stürzten sich alle auf seine harmonisierende These von der tollen „Lingener Diskussionskultur“. Damit lieferte er den Zuckerguss, den Dr. Reitemeyer dankbar und bereitwillig über den Akademieabend goss! Sein Tipp: Diskutiert ihr in Lingen weiter, ich finde das super und Tschüss!

    – Dr. Reitemeyer: s. o. (Für mich der Zuckerbäcker des Abends: aber kein schlechter)

    – OB D. Krone: Als er auf die Bühne trat, bekam ich Angst: Derart abgearbeitet habe ich ihn noch nie bei öffentlichen Auftritten gesehen. Mein erster Gedanke: Er kommt direkt aus dem Urlaub!
    Er hat sich aber besser geschlagen als erwartet: Klares Statement zur Distanz der Stadt zu dem Museumsprojekt und wiederholte Forderung nach einem „museumsdidaktischen Konzept für Schüler und junge Menschen“. Damit liegt der frühere Lehrer durchaus richtig,allerdings bedeutet dies leider auch die indirekte Akzeptanz des Museums. Dr. Lange muss sich bei so viel Pragmatismus weiterhin allein gelassen gefühlt haben.

    – Prof. Dr. B. Walter: Für mich die „ärmste Sau des Abends“! Er muss als Fachmann wissen, was für einen Schwachsinn er da teilweise erzählt hat! Der Vortrag war schon irgendwie gehemmt, teilweise sprachlich an wichtigen (!) Stellen vernuschelt. Der biedere LWL-Professor wirkte gestresst: Vor ihm ein mehrheitlich kritisches Auditorium und neben sich sein Geldgeber! Keine leichte Situation für den Mann aus Coesfeld. Neben den von Prof. Rass fachmännische aufgegriffenen Schwächen (s.o.) begab er sich auf dünnes Eis (NS-Vorkriegszeit als Jahre des Konsums und der Modernisierung zu kennzeichnen, ist historisch gewagt) und musste wohl („Wes Brot ich ess, …) über die symbolhafte Bedeutung des Autos schwadronieren. In der Talkrunde wurde er besser und schwamm sich etwas frei bzw. formulierte klarer: Mechanismen der Manipulation aufzeigen, sei Teil des Konzepts, etc. Aha! Da blitzte ein angemessenes Problembewusstsein auf … Die Frage von Dr. Lange, s.o. konnte, wollte, durfte er nicht beantworten. Mein Tipp an Prof. Walter: Tun Sie sich das nicht weiter an und geben Sie den Auftrag zurück. Sie ruinieren Ihren Ruf (kenne ich allerdings nicht)!

    – Herr H. Liesen: Er ist ’ne ehrliche Haut! Er wollte Lingen ein Technikmuseum schenken, nach dem Vorbild des Porsche-Geburtshauses in der „Tschechei“! Er hat etwas gegen Stolpersteine und lässt den Nachlass von Frau Elli Beinhorn(Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am … ) von Dr. R. aufarbeiten. Er besitzt sogar den Fotoapparat von Frau Beinhorn! Was soll man dagegen/dazu sagen sagen! Das ist eine ehrliche Autogrammjäger-Mentalität!
    Die Frage wird sein, ob er die „zarten Versuche“ einer Kontrastierung der Autobegeisterung und der Rennsporterfolge von B.R., die „sein“ Professor gestern andeutete, mittragen wird.
    Er muss sich übrigens auf ein solches Konzept einlassen, nicht wegen Dr. Lange (dessen Frage, s.o., versteht er nicht! Damit steht H. Liesen nicht allein), sondern aus einem einfachen Grund: Den Rennfahrer Rosemeyer wird in absehbarer Zeit keinen mehr interessieren! Seine SS-Mitgliedschaft, seine Verstrickung in das NS-Terrorsystem, dass engmaschiche Geflecht von Karriere, Opportunismus, usw. verleiht diesem Mann eine über den Tag hinaus reichende Dimension.

  2. Paul Haverkamp said

    Die Jahre vor und nach 1933 – bis zum Ausbruch des Krieges – waren auch schon Jahre der Gewalt und des Terrors

    Nach meiner Wahrnehmung versucht der Kurator des Museums, Prof. Walter, immer wieder, die Bedeutung der SS herunterzuspielen, dieselbe sozusagen bis zum Ausbruch des Krieges 1939 zu einem ein wenig aus den Fugen geratenen Pfadfinderhaufen zu mutieren.

    So auch mit seiner nur als Geschichtsklitterung zu bezeichnenden Meinung, dass die NS-Vorgeschichte ausschließlich Jahre des Konsums und der Modernisierung gewesen seien.

    Die Verdrängungsmethode ist doch mit Händen zu greifen, wenn einem Geschichtsprofessor entgangen ist, dass der NS-Staat und besonders die SS bereits vor 1933 und besonders nach der Machtergreifung am 30. Januar 1933 eine brutal-menschenverachtende Rolle gespielt haben. Ich möchte das an mehreren Beispielen verdeutlichen:

    a) Bereits vor 1933 terrorisierten SS-Leute nazifeindliche Personen, führten Saal-Schlachten durch und waren beseelt von dem Auftrag, alle Gegner Hitlers entweder mundtot zu machen oder sie politisch zu eliminieren. Die SS überwachte mit Hilfe von Spitzeln die Bevölkerung und ging mit Verhaftungen, Folter und Mord gegen politische Gegner vor.

    b) Vor seiner SS-Mitgliedschaft war Rosemeyer bereits SA-Mitglied. Diese SA – in Verbindung mit SS-Leuten – ließ Hitler als „Ordnungsdienst“ einsetzen, als er den Reichstag am 23. März 1933 das Ermächtigungsgesetz in der Krolloper beschließen ließ. Dieser „Ordnungsdienst“, der Spalier bildete beim Einzug in die Krolloper, machte jedem noch verbliebenen Abgeordneten klar ( 81 KPD-Abgeordnete waren bereits vom Reichstag ausgeschlossen worden) , dass ein Nein bei der Abstimmung die sichere Verhaftung bedeutete. Otto Wels (SPD): „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“

    c) Im Zuge der „Röhm-Affäre“ erschoss Rosemeyers SS-Kamerad Theodor Eicke, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS, am 1. Juli 1934 Ernst Röhm in Stadelheim

    d) Im Zuge der „Röhm-Affäre wurden von Rollkommandos der SS und des SD neun weitere Personen erschossen und ermordet: Kurt v. Schleicher und seine Ehefrau, Gregor Strasser, Ferdinand von Bredow, Herbert von Bose, Edgar Jung, Erich Klausener, Eugen von Kessel und Othmar Toifl.
    Unmittelbar nach der Errichtung der ersten drei Emslandlager im Sommer 1933 verbreiteten die SS-Bewacher von Juli bis November 1933 einen derart „wilden“ Terror, dass der SS das Kommando wieder entzogen wurde. Im April 1934 wurde der SS die Verfügungsgewalt für das Lager Esterwegen zurückgegeben. Jetzt führte die SS in Esterwegen einen „geregelten“ Terror durch – nach einer „Besonderen Lagerordnung“ sowie einer speziellen „Disziplinar- und Strafordnung“. Das Konzentrationslager bestand das Lager Esterwegen bis 1936.

    e) Hat Rosemeyer auch von all den folgenden Dingen nichts gewusst, obwohl das KZ Esterwegen vor seiner „Haustür“ lag?

    f) Wie hat er sich wohl gefühlt als SS-Hauptsturmführer, dessen Kameraden in Esterwegen für die Inhaftierten die Hölle auf Erden organisierten?

    Von den barbarischen Unrechtstaten vor der Haustür von Rosemeyer hätte derselbe auch wissen können; aber er wollte sie wohl nicht wissen, um die Ehre seiner SS-Kameraden in Esterwegen nicht zu beschädigen.

    g) 1934 erfolgt die Inhaftierung Carl von Ossietzkys, der 1933 den Friedensnobelpreis erhalten hatte, vom Konzentrationslager Sonnenburg nach Esterwegen. 1935 besuchte der Abgesandte des IRK, Carl J. Burkhardt, den Redakteur der „Weltbühne“. Über die Begegnung schrieb Burghardt u.a.:

    h) „Nach 10 Minuten kamen zwei SS-Leute, die einen kleinen Mann eher schleppten und trugen als ihn heranführten. Ein zitterndes totenblasses Etwas, das gefühllos zu sein schien, ein Auge geschwollen, die Zähne anscheinend eingeschlagen. Er schleppte ein gebrochenes, schlecht ausgeheiltes Bein nach sich … Vor mir, gerade noch lebend, stand ein Mensch, der an der äußersten Grenze des Tragbaren angelangt war … Jetzt füllte sich das noch sehende Auge mit Tränen, lispelnd unter Schluchzen sagte er:

    „Danke, sagen Sie den Freunden, ich sei am Ende, es ist bald vorüber, bald aus. Das ist gut.“

    Carl von Ossietzky starb am 4. Mai 1938.

    i) Am 7.8.1935 protestierte der Berliner Domkapitular Lichtenberg in einem Brief an das Preußische Staatsministerium gegen die Misshandlungen der Gefangenen im Konzentrationslager Esterwegen; sein Gewissen lässt ihm keinen Platz mehr, Mund und Ohren zu verschließen; er ist nicht mehr bereit, den „wilden Gerüchten“ keinen Glauben zu schenken. Er beschreibt bis in alle Einzelheiten Methoden der SA-Wachmannschaften im KZ-Esterwegen, wie diese die Gefangenen schlagen, foltern, töten.

    Lichtenberg schreibt u.a.:

    „Die Vollstreckung der Prügelstrafe erfolgt zum Beispiel im Lager Esterwegen bei Papenburg in folgender Weise :

    Die Häftlinge müssen im Karree antreten. Die vierte Seite des Karrees nimmt die Wachtmannschaft ein. Von einem Führer der Wachtmannschaft wird der Strafbefehl verlesen, worin es heißt, dass der Häftling sowieso zur Prügelstrafe verurteilt ist und 25 Stockschläge bekommen soll.
    Die Strafbefehle sind in jedem einzelnen Fall von dem SS-Gruppenführer Eicke Gestapo Berlin gezeichnet, dessen Name auch stets mitverlesen wird. Der zu Bestrafende wird auf einem im Karree aufgestellten Bock mit Lederriemen festgeschnallt. Die Vollstreckung erfolgt mit einem Ochsenziemer, während der Delinquent die Hiebe selbst mitzählen muss.

    Der Schutzhaftgefangene A. aus der Gruppe der Berufsverbrecher hatte am 6.Juni Termin vor dem ordentlichen Gericht wegen Taschendiebstahls. Zu diesem Zweck wurde er am letzten Sonntag im Mai im Lager noch einmal vernommen. Dabei soll sich A. geäußert haben, er würde die Missstände in der Lagerverwaltung , die Unterschlagungen eines Kalfaktors F. und sonstige Vorgänge im Termin zur Sprache bringen. Am Tage darauf wurde A. nach den allgemeinen Regeln der Lagerverwaltung geschliffen. Dabei musste er langhingestreckt auf dem Erdboden rollen; während er sich in der rollenden Haltung auf dem Erdboden fortbewegte, sind auf ihn aus einer Maschinenpistole 30 bis 40 Schuss abgefeuert worden. Von acht Schüssen in der Brust getroffen wurde A. dann tot in die Baracke getragen.
    Der Schutzhäftling Schäfer (oder Käfer) erhielt von einem Wachtmann den Befehl, sich allen Außenposten des Lagers zu melden und jedem Posten einzeln zu sagen, ich habe einen SA-Mann erschossen. Der Befehl wurde ausgeführt. Abends um 5.15 Uhr wurde der Mann durch zwei Gewehrschüsse erledigt.“

    Lichtenberg musste seinen Widerstand mit dem Tode im Strafgefängnis Tegel im November 1943 bezahlen.

    Es gilt immer wieder eine Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu schlagen. Wer sich dieses Erinnerns versagt, überlässt den Geschichtsvergessenen und den Vertretern der Geschichtsklitterung die Bühne. Ich möchte die Aussage von Herrn Gauland hier nicht wiederholen, die er zu der Zeit von 1933-45 machte – sie ist einfach nur widerwärtig.

    Wer die Bedeutung der Aufarbeitung der Naziverstrickungen eines Herrn Rosemeyer nur mit einer Geringschätzung quittiert, sie gleichsam als quantité négligeable wahrzunehmen bereit ist, der arbeitet denjenigen in die Hände, die sich sehnlichst nach einer Zeit zurücksehnen, in der Deutschland meinte, eine geistig-politisch-rassische Überlegenheit in Europa beanspruchen zu können, um damit zugleich die Legitimation für das furchtbarste Verbrechen der Menschheit zu bewirken, den Holocaust.

    Eine Vielzahl europäischer Staaten erlebt zur Zeit eine sehr unheilvolle Entwicklung bezüglich einer Wiedererweckung der „Ewiggestrigen“, einschließlich unseres eigenen Landes, nämlich die unheilvolle Wiedererweckung des Nationalismus, des Partikularismus, des Protektionismus, des schnöden inhumanen Egoismus, des Rassismus, des Antisemitismus, der Ausgrenzung, der Abschottung, der Xenophobie, etc.

    Das Schlimme für mich ist, dass diese Gefahren mittlerweile ihre Abstraktheit verloren haben und sehr konkret für unsere Zivilgesellschaften in Europa zu einer handfesten Bedrohung geworden sind – mit allen handfesten Konsequenzen für unsere Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Freiheit und Toleranz!

    An all diejenigen, die eine solche Gefahr für unbegründet halten richte ich meine folgende Bitte:

    • Lesen Sie noch einmal den Roman von S. Lenz „Deutschstunde“. Am 14.8.2018 gab der Erfolgsregisseur Christian Schwochow, der eine Neuverfilmung zur „Deutschstunde“ gedreht hat, in der LT (Der Bericht trug den Titel: „Widerstand lernen“) zu Protokoll:

    „Das ist das, was mich interessiert in einer Zeit, in der Widerstand fehlt in Anbetracht der politischen Situation in Deutschland, in Europa, überall in der Welt“, sagt Schwochow. Er spricht von einer „rechten Revolution, die längst politischer Mainstream ist. Wir sind in einer Art Koma gefangen, es passiert ganz wenig Gegenwehr. Und deswegen hat mich diese Geschichte umso mehr interessiert, eines Jungen, der in den Widerstand geht“, sagt Schwochow.“

    • Oder lesen Sie noch einmal den im Oktober 2010 erschienenen Essay „Empört Euch“ (franz. Originaltitel „Indignez-vous !) des französischen Widerstandskämpfers und UN-Diplomaten Stéphane Hessel

    Wer all diese Zusammenhänge bei der Zustimmung zu diesem Museum nicht versteht, handelt verantwortungslos und geschichtsvergessen.

    Paul Haverkamp, Lingen

  3. Günther Möller said

    Die Kommentare, die anlässlich der Veranstaltung im Ludwig-Windthorst-Haus am 27.11.18 geschrieben wurden, können und dürfen so nicht hingenommen werden.

    Da schreibt Tiger (ist das der Künstlername oder haben Sie auch einen richtigen Namen?)
    Er hat ja die Teilnehmer einzeln bewertet.
    1. Dr. Lange: „Der Fels in der Brandung“ Was für eine Brandung?
    „Er wurde ziemlich allein gelassen; man sah ihm die Enttäuschung an“ Das stimmt. Er sah aus wie jemand, der nicht das bekommen hat, was er möchte. Meine Kinder haben früher auch so ähnlich ausgeschaut.

    2. Dr. Rass: Der wurde niedergemacht. Das hatte mit Respekt absolut nichts zu tun.

    3. Dr. Reitemeier: Als Zuckerbäcker tituliert, geht’s noch?

    4. Dr. Walter: Siehe 2, Dann noch als „ärmste“ Sau tituliert.

    5. Dieter Krone: bedauert, warum?

    Diese „Bewertungen“ hatten schon den Hauch von Rufmorden.
    Insgesamt betrachtet, sehr, sehr arme Bewertungen.

    Vergessen habe ich noch den „Geschichtsunterricht“ von Herrn Haverkamp (der wenigstens seinen Namen angibt), wo am Ende immer wieder ein Stückchen angehängt wird.

    Der Höhepunkt kommt am 2. Adventstag!!!! von Mathis (wer das auch immer ist)
    Er ist so dreist und beschimpft Herrn Liesen auf eine ganz üble Weise. Das ist die Welt heute!!

    Nicht Herr Liesen hat die Konsequenzen, die dieses Museum (für den Rennfahrer Bernd Rosemeyer) mit sich bringen könnte, durch evtl, Aufmärsche von Rechten usw. zu verantworten, sondern diejenigen, die diese unerträgliche Hetze betreiben.

    Am 24.11.18 kommt ein Eintrag:
    „Für eine demokratische Netzkultur eintreten“

    Offenbar haben das die besagten „Experten“ nicht gelesen.

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