alles

9. September 2018

Also hier noch mal (auf besonderen Wunsch eines einzelnen ASV-Fans)…alles (!) vom „Spiel des Lebens“ zwischen ASV Altenlingen III gg SV Voran Brögbern III, dem Event des vergangenen Samstags am Altenlingener Wallkamp. Fachleute haben erkannt, es gab ergebnistechnisch eine Vorwegnahme des Resultats des GERPER-Länderspiels vom Sonntag in Frankfurt, ach nee, Sinsheim.

TdoD ’18

9. September 2018

Zum 25. Mal findet heute  der Tag des offenen Denkmals statt. „Entdecken, was uns verbindet“ – lautet das Motto der diesjährigen Aktion. In ganz Deutschland werden rund 7.500 Denkmale geöffnet sein. Auch in  Lingen (Ems) gibt es drei Baudenkmale, die zu besichtigen sind und erläutert werden. Neben dem Koke-Mausoleum am Alten Friedhof sind die Leinpfadbrücke an der Wasserzufahrt zum Alten Hafens und der Wasserturm zu erfahren und zu entdecken.

Das Mausoleum der Familie Koke auf dem Alten Friedhof in Lingen entstand 1930. 2015 konnte die Friedhofskommission das im neoklassizistischen Stil der griechischen Antike erbaute Gebäude erwerben, und sanierte es umfassend. Die Särge der Familie Koke wurden, wie mit den in Südamerika lebenden Nachfahren der Lingener Kaufmannsfamilie vereinbart, in den Keller umgebettet. Das Mausoleum selbst dient künftig als Kolumbarium. Es kann heute zwischen 11 und 17 Uhr besichtigt werden; auch die Friedhofskapelle ist geöffnet. Führungen bietet die Friedhofskommission um 12, 14 und 16 Uhr an.

Frisch restauriert präsentiert sich seit Mai 2017 die denkmalgeschützte Leinpfad-Brücke über den Kanal am Alten Hafen. In einer spektakulären Aktion war sie Ende 2016 „aus den Angeln gehoben“ und über den Wasserweg im Ganzen in eine Werkstatt ins nordemsländische Fresenburg transportiert worden und nach Sanierung auch wieder über den Wasserweg zurück nach Lingen. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher lässt um 11 und 15 Uhr die Aktion anhand von Bildern noch einmal Revue passieren und gibt getreu dem TdoD-Motto „Entdecken, was uns verbindet“ auch darüber hinaus Informationen zu dieser Brücke, den Wasserwegen in Lingen und zum Alten Hafen. 

Ob Schreinemacher sich dabei auch zu den die Plänen der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung Meppen äußert? Die will nämlich  im nächsten Jahr an der Ostseite des Dortmund-Ems-Kanals von den Bootshäusern am Neuen Hafen bis zur 120 Jahre alten Leinpfad-Brücke einen kompletten Kahlschlag durchführen. Dann wird auch dieser Bereich so kahl und kühl geräumt aussehen, wie bereits das südlich anschließende Stück des Leinpfads zwischen der zu besichtigenden Brücke und der Lindenstraße. Das Vorhaben ist schon deshalb umstritten, weil der Kanaldamm schon mit der geplanten Spundwand gesichert wird.

Zwischen 11 und 15 Uhr haben interessierte Bürgerinnen und Bürger auch Zeit, den historischen Wasserturm an der Kaiserstraße zu besichtigen, wo man hoch über den Dächern der Stadt auch heiraten kann. Um 12 Uhr und um 13.30 Uhr findet zusätzlich eine kostenlose Führung durch das zum Turm gehörende Wasserwerk und die Technik statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, hatten die Stadtwerke im Vorfeld um Anmeldung per E-Mail gebeten. Doch man kann sicherlich „auch so“ vorbeischauen.

Weitere  Informationen zum Tag des offenen Denkmals finden Interessierte auch unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. In der Region an Ems und Vechte gibt es zahlreiche Baudenkmale zu entdecken.

 

)Quelle PM; Foto: Mausoleum Koke, © Friedhofskommission Lingen; Leinpfadbrücke © pipp021 Johannes Gieskenvia flickr])

Dream Crazy

9. September 2018

Kontrovers diskutiert dieser Tage die halbe USA über Nike: Grund ist eine Werbeanzeige, mit der sich der weltweit größte Sportartikler hinter den US-amerikanischen Football-Profi Colin Kaepernick stellt, der vor zwei Jahren die umstrittene Protestwelle „Take A Knee“ gegen Polizeigewalt und Rassen-Ungleichheiten startete – und seither keinen Verein mehr findet.

Manche US-Amerikaner verbrennen jetzt ihre Nike-Schuhe und posten Videos davon im Internet. Der Grund: In seiner neuen Werbekampagne wirbt der Sportartikelhersteller mit eben diesem Footballspieler Colin Kaepernick. Der Ex-Quarterback der San Francisco 49ers drückte 2016 beim obligatorischen Abspielen der Nationalhymne durch Hinknien seinen Protest gegen Rassismus in den USA aus.

Der Text zum Bild Kaepernicks in der Nike-Kampagne lautet: „Glaube an etwas. Auch wenn du alles dafür opfern musst.“ Dass Nike für die Aktion irgendetwas opfern muss, steht  nicht zu befürchten, mögen noch so viele wütende Bürger aus Protest ihre Nike-Schuhe öffentlichkeitswirksam verbrennen.

Trotz sinkender Aktienkurse, verbrannter Schuhe und der massiven Kritik von Donald Trump gibt Nike eben nicht klein bei. Im Gegenteil: Die Marke heizt die Debatte mit ihrem fulminanten Werbefilm weiter an – und beweist so Haltung in politisch und gesellschaftlich turbulenten Zeiten. Guck mal:

(Quellen Horizont, DeutschlandfunkKultur)