WM-Werbesendung

17. Juli 2018

Noch mal eine WM-Werbesendung für die Fußballfans dieses kleinen Blogs. Nike gönnt sich doch noch zwei große Werbeauftritte für die Zu Ende gegangene Fußball-WM. „We won it in France“ bejubelt den neuen Weltmeister Frankreich und erzählt von den Wurzeln des zweiten französischen Titelgewinns nach 1998: Pogba, Mbappé und Co. haben die WM nicht in Russland gewonnen, sondern auf den Bolzplätzen von Marseille, im Schatten der Hochhäuser des Pariser Stadtteils Bondy, auf dem Asphalt von La Madeleine. Dort haben sich die neuen Weltmeister das Können und die Härte erarbeitet, die es braucht, um den Thron der Fußballwelt zu besteigen, so die Botschaft.

Auch ein weiteres Team aus dem Nike-Stall hat für Aufmerksamkeit gesorgt: England unterlag im Spiel um Platz drei zwar Belgien, doch viele sehen für das junge Team der „Three Lions“ eine große Zukunft. Ausrüster Nike teilt diese Ansicht. In dem Video „Believe as One“ geht es darum, nicht nur an sich selbst zu glauben, sondern auch an sein Team. Eine Botschaft, die sich nicht nur an den Überraschungs-Vierten des Turniers richtet, sondern auch an dessen Fans.

Und adidas? Der große Rivale von Nike war nicht im WM-Finale vertreten und muss sich mit dem dritten Platz des tapferen belgischen Teams begnügen. Knapp zwei Wochen vor dem WM-Start Anfang Juni hatten die Herzogenauracher nohc den ganz großen Werbeaufschlag gewagt. Immerhin 56 prominente Markenbotschafter, darunter unter anderem Lionel Messi, Zinedine Zidane, Mesut Özil, Pharrell Williams und David Beckham ließ die Marke in dem Film „Creativity Is The Answer“ auflaufen. Die Botschaft: Profisportler können mit ihren Höchstleistungen etwas eigenes erschaffen, das kein Drehbuch der Welt vorgeben kann.

Adidas forderte Athleten, Musiker, Künstler und Filmemacher aus der ganzen Welt dazu auf, unter dem Hashtag #heretocreate ihren eigenen Content zu erstellen und so die Geschichte der Markenkampagne fortzuschreiben. Das Ziel: die erste Crowdsourcing-Kampagne zur Fußball-Weltmeisterschaft zu erschaffen. Jetzt wird das Ergebnis sichtbar – und auch der neue Spot kann sich sehen lassen.

Eichenprozessionsspinner

17. Juli 2018

DEK Lingen Eichenprozessionsspinner Rund an der Hälfte der Zugänge zum Leinpfad am Dortmund-Ems-Kanal in Lingen (Ems) wurden offenbar irgendwann die üblichen Schilder mit Warnschildern wegen des Eichenprozessionsspinners ergänzt. Den Nutzern des Leinpfads sind sie wegen ihrer unauffälligen Anordnung oft eher zufällig  und vor allem erst später aufgefallen.

Die direkten Anwohner des Dortmund-Ems-Kanals zB im Stadtteil Bögen haben erst gar keine Information bekommen. Dabei stand explizit in jeder Meldung über den Eichenprozessionsspinner, die man lesen konnte, dass die Allergiereaktionen auslösenden Härchen auch durch die Luft fliegen.

Also darf man fragen, wer informiert darüber so bescheiden-unzulänglich und vor allem so halbherzig?