Der blonde Bernd

13. Juli 2018

Da gibt es seit gestern einen aktuellen Beitrag im Deutschlandfunk Kultur über unseren blonden Bernd. Lies mal:

„Bernd Rosemeyer war ein populärer Rennfahrer. Aber er war auch SS-Hauptsturmführer. Nun will seine Heimatstadt Lingen mit einem Museum an den „blonden Bernd“ erinnern – eine umstrittene Ehrung.

„Pop-Star des Dritten Reiches“, „Vollgas-Virtuose“, „Draufgänger mit 545 PS“ – hier ist die Rede ist von Bernd Rosemeyer und so lauten die Überschriften, die man zu dem verstobenen Rennfahrer im Netz findet. Sein Name ist in Lingen zum Gesprächsstoff geworden, denn dem 1909 geborenen Rosemeyer soll ein privates Museum gewidmet werden.

Der Haken daran ist das Hakenkreuz, das seine Rennautos zierte. Und das Hakenkreuz wird bis heute mit ihm in Verbindung gebracht. „Wir sehen es als sehr problematisch an, für einen ehemaligen SS-Offizier, hier ein privates Museum zu errichten“, sagt Stefan Altmeppen, Erster Stadtrat Lingens. Rosemeyer trat – spätestens 1933 – freiwillig der SS bei. Für seine Siege im Autorennen wurde der „blonde Bernd“ zum „Hauptsturmführer“ ernannt. Schon damals polarisierte er. Umstritten ist er bis heute.

Hitler, Himmler und Göring kondolierten

Als Rosemeyer dann…“

[weiter bei Deutschlandfunk Kultur]

[Hören]

6 Antworten to “Der blonde Bernd”

  1. b.f. said

    Wann hat der Letzte hier in Lingen begriffen, dass man einem ehamaligen Nazi, zumindest aber Mitläufer in der heutigen Zeit (siehe NSU-Prozess) kein Denkmal widmen kann??

  2. Ganike said

    Es reichte ja schon, wenn zumindest die Hauptakteure realisierten, dass die SS-Mtgliedschaft erkennbar und belegbar mehr war, als nur eine Mitgliedschaft im Sportclub: Siehe dazu ab Minute 17: http://www.emsvechtewelle.de/podcasts/talk-rosemeyer-classic-tour-und-museum-33674.html

  3. H Liesen said

    Deutschland Radio- Kultur: bei allen Emotionen sollte doch die Redaktion des Deutschlandfunks in der Lage sein, wenigstens das richtige Foto zu nehmen und nicht Herrn Caracciola in einem Mercedes Benz Rennwagen. ( siehe Hakenkreuz) Ansonsten auch eine Reihe von geschichtlichen Fehlern in der Sendung. Eine etwas bessere Recherche bei sensiblen Themen wäre angebracht.
    an b.f . – es schreibt sich leichter und unqualifizierter als Pseudo?

    • Hans Schmidt said

      Das ist alles, Herr Liesen, was Sie zu dem Beitrag zu sagen haben? Dass auf der DLF-Kultur-Webseite statt eines Auto-Union Rennwagen einer von Mercedes zu sehen ist?
      Ja, geht’s noch?
      Hören Sie endlich auf, zulasten des Ansehens unserer Stadt Lingen ein Museum für das Mitglied der Mörderbande SS zu bauen, das niemand braucht.

  4. H Liesen said

    Herr Schmidt, jede Radiosendung sollte vorher sorgfältig recheriert werden. Neben dem falschen Foto eine Reihe falscher Aussagen. „Ja, es geht noch“ –

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