„Hamburger Gitter“

23. Juni 2018

Gestern Abend hatte er Premiere. In Berlin im Kino International: „Hamburger Gitter“, ein Film von Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard und Luca Vogel. Das linke Filmkollektiv hat die Proteste zum G20-Gipfel aufgearbeitet. Die 76-minütige Dokumentation ist eine Abrechnung mit dem Sicherheitsstaat, wie er sich vor einem Jahr zeigte.

Bezeichnend ist: Man habe sich sehr um Gegenstimmen bemüht, sagt Regisseur Marco Heinig, etwa von am Einsatz beteiligten Polizistinnen un Polizisten – das sei aber erfolglos gewesen. Bereit erklärt hat sich einzig Hamburgs Polizeisprecher Timo Zill. Ungewollt oder nicht, verstärkt Zill dann den Eindruck, dass die Tage in Hamburg eine neue Dimension darstellten – nicht wegen der Gewalt der Demonstrierenden, sondern aufgrund von Form und Ausmaß des Einsatzes.

Die taz ergänzt: „Das staatliche Ringen um Kontrolle wird seit den Tagen im Juli fortgesetzt: Im Sonderausschuss der Hamburger Bürgerschaft argumentieren Polizei und Politik um die Meinungs- und Deutungshoheit, stets nach der Prämisse, nur das einzuräumen, was nicht mehr zu leugnen ist. In der extra für den Gipfel gebauten „Gefangenensammelstelle“ arbeiten noch immer die 170 Polizisten der Sonderkommission „Schwarzer Block“ an der anhaltenden Verfolgung von Straftätern.“

Und wir erfahren vom Bekleidungszuschuss für vermummte Polizeibeamte.

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