„Anknüpfen: Respekt & Perspektive“

14. Mai 2018

Im Rahmen der Architekturreihe “Lingen & Denkmal” kommt der Architekt Per Pedersen vom Büro Staab-Architekten aus Berlin am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 19 Uhr in das IT-Zentrum nach Lingen. Sein Werkvortrag trägt den Titel „Anknüpfen: Respekt & Perspektive“.

Als Geschäftsführer hat Per Pedersen zahlreiche Bauprojekte des Büros Staab Architekten begleitet. Eine besondere Expertise hat das Büro in den letzten 25 Jahren im sensiblen Umgang mit denkmalgeschützten Bauten erworben. Per Pedersen beschreibt die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie die Planung auf die Eigenart der vorgefundenen Bausubstanz eingehen und auf welchen Ebenen ein neues Bauwerk Kontakt zum Bestand aufnehmen kann. Anhand realisierter Beispiele des Büros erläutert er, wie in jedem Projekt die Frage nach dem geeigneten Maß an Autonomie der neuen Bauten und der wünschenswerten Verbindung mit dem Bestand neu beantwortet wird. Anknüpfungspunkte, wie die historische Raumstruktur oder die gewohnte Raumwirkung, schlagen dabei eine Brücke zu der zeitgenössischen Formensprache und Materialwahl der modernen Ergänzungen.

Per Pedersen wurde 1963 in Thisted, Dänemark geboren. Er studierte in Aarhus und an der University at Buffalo in den USA. Seit 1996 ist er im Büro Staab Architekten und dort seit 2008 Geschäftsführer. Zudem ist er seit 2017 Mitglied im Gestaltungsbeirat der Hansestadt Lübeck.

Mit der Reihe „Lingen & Denkmal“ gibt die Stadt Lingen renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. Im Jahr 2018 steht dabei das Thema „Lingen & Denkmal – Neue Architektur in alten Mauern“ im Mittelpunkt.

„Wir möchten Lust auf Architektur und Baukultur machen“, erläutert Stadtbaurat Lothar Schreinemacher die Idee zu der Reihe. Der Austausch sei dabei besonders wichtig. „Ich wünsche mir, dass die Architekten und Bauschaffenden einmal abseits von konkreten Projekten miteinander ins Gespräch kommen“, so der Stadtbaurat. Angesprochen sind neben diesen Berufsgruppen vor allem alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.

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