DER APFEL. EINE EINFÜHRUNG. (IMMER UND IMMER UND IMMER WIEDER)
ANTJE MAJEWSKI UND PAWEŁ FREISLER MIT AGNIESZKA POLSKA, JIMMIE DURHAM UND PIOTR ŻYCIEŃSKI
Sa 24. März – So 21. Mai 2018
Eröffnung: Freitag, 23. März 2018, 19.00 Uhr
Lingen (Ems) – Kunsthalle, Kaiserstraße 10a

Diese Ausstellung zum Thema Äpfel, die von den KünstlerInnen Antje Majewski und Paweł Freisler initiiert wurde, ist ein gleichermaßen künstlerisches wie auch wissenschaftlich-kulturhistorisches Projekt, das mit einer Pflanzaktion unter Beteiligung städtischer Gruppen eine Erweiterung in den Stadtraum hinein erfährt.

In der Kunsthalle Lingen sind Gemälde von alten und neuen Apfelsorten in der Tradition der Natura Morte, eine Eva mit dem Apfel und Videoarbeiten von Antje Majewski zu sehen; getrocknete und beschnitzte Äpfel von Paweł Freisler, die sowohl als Objekte, in der Form von Photographien von Piotr Życieński und als Abbildungen in Plastik mit Hilfe eines 3D-Druckers erscheinen; Agnieszka Polskas Videoarbeit „Garden“, die uns in den Garten des legendären Künstlers führt, in dem unter anderem ein perfektes Ei zu finden ist; und Jimmie Durhams Apfelsaftflaschen, die er für die dOCUMENTA (13) produzierte, bei der auch zwei Apfelbäume gepflanzt wurden.

Da eine Apfelsorte nur Sorte bleiben kann, wenn sie von Menschen auf einen neuen Wurzelstock gepropft, also geklont wird, ist der Erhalt der unglaublichen Vielfalt an Farben, Formen und Geschmäckern von möglichen Apfelsorten eine Kulturleistung.

Ein sehr wichtiger Teil der Ausstellung findet deshalb nicht im Museum selbst statt, sondern als künstlerisch-ökologisches Projekt im Stadtraum. Im März 2018 sollen bis zu 50 Bäume alter Apfelsorten an öffentlichen Orten in der Stadt Lingen gepflanzt werden. Ihre Äpfel werden allen BürgerInnen von Lingen zur Verfügung stehen.

„Die Kunsthalle Lingen dankt dem Land Niedersachsen, dem Landkreis Emsland, der Stadt Lingen (Ems) und der Kulturstiftung Heinrich Kampmann für die großzügige Unterstützung. Die Ausstellung wird großzügig unterstützt durch die Stiftung Niedersachsen.“

Läuft

23. März 2018

In Holthausen-Biene gibt’s seit einigen Wochen nichts mehr im Markant-Supermarkt zu kaufen, weil der geschlossen ist. Der dortige Nahversorgermarkt hatte vor acht Wochen zugesperrt, weil Marktbetreiber Björn Dohle lieber Edeka wollte, aber die zur Bünting-Gruppe zählenden Markant-Leute den Standort halten wollten. Büntiing hatte nämlich einen Mietvertrag mit der Familie Wintering, der das Gebäude gehört.

Jetzt ist das Problem gelöst – vielleicht schon in drei, vier Wochen steht der Vertrag mit einem neuen Betreiber und Bünting. Unser Oberbürgermeister wurde nämlich aktiv und das kam so:

Ich hatte Kontakt zur Büntinggruppe in Leer aufgenommen und wollte als wahlkämpfender Kandidat (Foto lks) dort über eine Lösung sprechen, damit im Stadtteil Holthausen-Biene der notwendige Nahversorgermarkt schnell wieder öffnet.

Das steckte ein Mitglied meines OB-Wahlkamfteams einem Geschäftsführer der Fa Wintering, der informierte seinen mitgeschäftsführenden Bruder, der rief -ganz wie geplant ;-)) – im OB-Büro an und teilte mit, „der Koop“ sei „da dran“ und wolle nach Leer zu Bünting fahren, um zu sehen, was möglich sei.  Dann ging alles markant schnell: Unser, so alarmierter OB handelte. Binnen fünf Tagen traf er sich in seinem Büro mit Winterings, Markants, Dohles und Ortsbürgermeister Uwe Dietrich  zum Schlichtungsgespräch, die Vertragspartner einigten sich, dass Bünting bleibt, und (fast) alle fuhren anschließend mit dem OB und dessen PR-Fotografen zum Fototermin an den Markantmarkt. Mich freut dieses Resultat für die Menschen in Holthausen-Biene.

Und ich brauche nicht mehr ins schöne Leer, habe allerdings als Ausgleich inzwischen mit Volker Dreizler (Bünting) verabredet, bei der Neueröffnung des Marktes in eiinigen Wochen statt Tee in Leer gemeinsam ein Kaltgetränk in Holthausen-Biene zu trinken. Läuft!

 

 

Epic

23. März 2018

Genialer Titel des Wirtschaftsmagazins  The Economist zum Facebook-Daten-Skandal.

Cambridge Analytica hat eine Facebook-Funktion genutzt, um Informationen von über 50 Millionen Nutzern zu sammeln. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Netzpolitik.org zeigt, wir die Apps ausgeschaltet werden, über die auch andere Unternehmen an die Daten der FB-Nutzer gekommen sein könnten: Endlich die bunten Apps rausschmeißen