Fachkräftemangel

26. Januar 2018

Fachkräftemangel herrscht in der Region an Ems und Vechte. Dies hat seine hausgemachten Gründe, wie beispielsweise Thomas Pertz weiß. Und ich weiß, was man sonst noch dagegen tun kann. Social-Bee hat mir da vier  Bewerbungsvideos geschickt. Gucken Sie mal:

500.000 Geflüchtete in Deutschland suchen einen Job. Und das, obwohl viele von ihnen längst ihre Fähigkeiten bereits bewiesen haben. Auf der Flucht. #employrefugees

Zum Holocaust-Gedenktag
Paula Quast liest Mascha Kaléko

„… sie sprechen von mir nur leise.“
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Sa 27. Jan 19 – 20 Uhr
Eintritt: 10,- € / erm: 8,- €
Paula Quast Foto-Alfons Fries Das Zitat ist der Titel eines lyrisch-musikalischen Portraits, das die Schauspielerin Paula Quast und die Musikerin Krischa Weber als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko erschaffen haben. Es richtet sich nicht nur an Menschen jeden Alters, die Gedichte zwischen Alltag und großen Gefühlen lieben, sondern an alle, die sich vom hektischen Alltag eine Auszeit nehmen wollen.

Mit ihrem lyrisch-musikalischen Portrait haben die beiden Künstler ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Sprache und Musik verschränken sich ineinander, wechseln einander ab. Das Programm gewinnt so eine ganz eigene Dramaturgie und Dynamik. Die Musik, der kleine Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art Kammerspiel, bei dem die Zeit wie im Flug vergeht.

Paula Quast spricht die Gedichte von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich, und doch ist sie so präsent, dass sie und die Dichterin im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.

Manchmal findet man solche Perlen eher zufällig… nein, so ganz richtig ist dieser Satz nicht, natürlich kennt „man“ Mascha Kaléko, zumindest ihr „Memento“ hat man im Gedächtnis, vielleicht ist sogar  ihr Schicksal als Jüdin im 3. Reich bekannt; aber im wesentlichen teilt sie doch das Schicksal der allermeisten Emigranten, nämlich das Gefühl des Entwurzeltseins, die relative Erfolglosigkeit, den Verlust des Publikums, wenn man nicht mehr in seiner Muttersprache schreibt, – obwohl Kaléko auch auf Englisch veröffentlichte – und das Absinken in die Vergessenheit….

1907 wurde sie in Galizien geboren, die Mutter war Österreicherin, der Vater Russe. Um den Progromen zu entgehen, übersiedelte man nach Deutschland, auch hier gab es mehrere Stationen, bis die Familie in Berlin, im…“

[weiter hier im Blog aus.gelesen]

(Quelle:aus.gelesen und  Pressemitteilung)

Zum Holocaust-Gedenktag
Ufermann und Hayat Chaoui
„Salam“
Lingen (Ems) – Bonifatius-Kirche, Burgstraße 21a
Sa 27. Jan 2018 – 19 Uhr*
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten.
Weltweit wird am 27. Januar anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Mit dem Konzert „Salam“ der Wuppertaler Jazzformation Ufermann und der marokkanischen Sängerin Hayat Chaoui laden das Lingener Forum Juden-Christen, der Meppener Initiativkreis „Stolpersteine“, das Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen-Holthausen  in Kooperation mit den Kirchen und den Städten Lingen und Meppen zur Erinnerung ein und regen zur Wachsamkeit an. „Salam“ ist eine poetisch-musikalische Friedensbotschaft.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte am letzten Tag seiner Amtszeit als Außenminister:
Wir können, was geschehen ist, nicht ändern oder rückgängig machen. Es ist aber unser Auftrag und unsere Verpflichtung, die Erinnerung an den Zivilisationsbruch der Shoah, das Gedenken an die Opfer aufrecht zu erhalten und die Verantwortung, die uns heute daraus erwächst.“ In einer Welt, „die uns unsicher, ruhelos und ungeordnet vorkommen mag“, sei die Geschichte Lehre, Mahnung und Ansporn zugleich. „Das Erinnern hat kein Ende und darf es auch nicht haben.“

Die Gedenkveranstaltung mit dem Konzert „Salam“ setzt dieses Erinnern fort. Es wird mit heutigen und traditionellen, weltlichen und geistlichen Texten und Melodien aus Orient und Okzident eine Brücke zwischen Kulturen, Religionen und musikalischen Stilen geschlagen.

Wie diese Begegnungen sein können, zeigt dieses Konzert mit eigenen wunderschönen Chansons und jazzigen und poetischen Assoziationen. Die Wuppertaler Formation Ufermann um den Musiker, Kulturarbeiter und Theologen Erhard Ufermann spielt seit zwanzig Jahren poetische Konzerte im interkulturellen Kontext.

In Lingen wird das Konzert durch Gedichte und Texte aus der Anthologie des Forum Juden-Christen im Altkreis Lingen ergänzt.
Am Vorabend des Konzertes in Lingen (Ems) findet am Freitag, 26.01.2018 um 20.00 Uhr ein weiteres Konzert Ufelmann und Hayat Chaoui in der Meppener Propsteikirche St. Vitus statt.

* In einer früheren Version dieses Postings war eine andere Anfangszeit angegeben. Ich bitte, das Versehen zu entschuldigen.