Ortsbürgermeister

28. September 2017

Der Bramscher Ortsbürgermeister Koopmann (CDU) hat letzte Woche im Finanzausschuss der Stadt gefordert, wegen des „Zustands der Wirtschaftswege“ mehr Geld dafür auszugeben. Dafür gab es einen eigenen Foto-Artikel in der „Lingener Tagespost“. Doch Koopmann setzt leider falsche Prioritäten; denn er sagt nichts zum jämmerlichen Zustand vieler Wohn- und Anliegerstraßen in den zentralen Lingener Stadtteilen. Deren Instandsetzung lässt auf sich warten,  ist aber notwendiger denn je. Wirtschaftswege hingegen, auf denen beispielsweise Landwirte treckerweise zu Äckern und Wiesen fahren, sind nicht annähernd so wichtig wie Schulwege und Anwohnerstraßen in den in die Jahre gekommenen Wohnbereichen rund um das Stadtzentrum.

Angesichts des schlechten Zustandes vieler Lingener Wohn- und Anliegerstraßen in unserer Stadt ist es unverständlich, dass Ortsbürgermeister Koopmann sein Hauptaugenmerk auf Wirtschaftswege im landwirtschaftlichen Außenbereich legt.

Erinnern Sie sich übrigens noch an die letzten Lingener Haushaltsberatungen vor  genau einem halben Jahr? Da sind mit den Stimmen von Koopmanns CDU am 28. März im städtischen Finanzausschuss dringend notwendige Gelder für den Ausbau und die Renovierung von Anlieger- und Wohnstraßen in den Lingener Innenstadtteilen abgelehnt worden, zum Beispiel für die Bäumerstraße, die Kolkstraße und weitere Straßen etwa in Heukamps-Tannen.

Weil Ortsbürgermeister Koopmann also offenbar nicht genug um den Zustand der Wohnstraßen in Lingens Innenstadt weiß, will ich gern helfen und lade ihn zu einer Radtour „über die Sanierungsfälle der Straßen“ im Stadtzentrum ein. Wer fährt mit?

 

2 Antworten to “Ortsbürgermeister”

  1. Matthis said

    Wirtschaft,Wirtschaft,Wirtschaft. Ein wichtiges Thema, aber bei der derzeitigen Lage, wäre es schön, wenn etwas zurück zu den Bürgern kommen würde. Ich rede nicht von Steuerentlastung, sondern von Infrastruktur für die Bewohner dieser Region. Vielleicht die ein oder andere Turnhalle die saniert wird, Erneuerung von Toiletten in Schulen/Kitas, Spielplätze die überholt werden müssten. Oder Geld für Kultureinrichtungen. Ein geringes Eintrittsentgeld z.B. fürs Linus für alle Bevölkerungsgruppen. Möglichkeiten gibt es viele. Solange Bauland „verschenkt“ wird und kaum Geld für kommunale Bauvorhaben da ist, sind mir die Pläne der Ortsbürgermeisters eher Nebelkerzen im Landtagswahlkampf.

  2. b.f. said

    Bitte vergessen Sie nicht die Birkenallee und den Finkenweg!!
    Da kommen zum Teil schon dicke Steine aus den Löchern in der Straße, die ich dann immer zur Seite kicke.
    Und der nächste Winter kommt bestimmt!!

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