20. Drachenfest

9. Juni 2017

Freunde des Drachensportes können sich im Juni auf ein ganz besonderes Highlight freuen: Am kommenden Samstag  von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr führt die Gemeinde Geeste in Zusammenarbeit mit dem Drachentreff Lingen und die LWT GmbH die 20. Auflage des Drachenfestes am Speichersee Geeste durch.

Rund 30 Teams mit 75 tollkühne Drachenpiloten aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland lassen an diesem Wochenende ihre kunterbunten und phantasievollen Fluggeräte am Himmel über dem Speichersee Geeste tanzen und das Firmament verzaubern. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses werden sicherlich die Großdrachen stehen, aber auch über die kleinen und wendigen Himmelstürmer darf gestaunt werden, die ebenfalls mit viel Liebe und besonderer Geschicklichkeit gebaut sind.

„Wir hoffen bei gutem Wetter und ausreichend Wind ein buntes Treiben am Himmel über dem Speichersee präsentieren zu können“, hoffen die Organisatoren Stefanie van Rheenen, Stephan Berndzen und Kai von Seggern. Zur Unterhaltung der „kleinen“ Besucher steht neben der Kinderbelustigung eine Hüpfburg zur Verfügung, die allen Kindern viel Freude bereiten wird. Der Besuch des Drachenfestes ist kostenfrei.

 

(Quelle: PM, Fotos privat)

Telekom klagt

9. Juni 2017

Die Deutsche Telekom klagt gegen die Bundesnetzagentur über die Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung. Der Internet-Anbieter will klären lassen, ob und wie IP-Adressen auch bei Mobilfunk und WLAN gespeichert werden müssen. Da die Speicherpflicht ab Juli gilt, hat der Konzern ein Eilverfahren beantragt.

Die Deutsche Telekom klagt am Verwaltungsgericht Köln gegen die Bundesnetzagentur, wie Golem berichtet. Kritik des Unternehmens: Provider haben bei der Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung (VDS) durch die Auflagen der Bundesnetzagentur keine Rechtssicherheit.

Die Klage dreht sich um die Pflichten zur Speicherung von Verkehrsdaten im Telekommunikationsgesetz. Spätestens ab Juli müssen Internet-Zugangs-Anbieter IP-Adressen ihrer Nutzer*innen speichern. Bei Mobilfunk und öffentlichem WLAN erhalten Endgeräte aber keine öffentlichen IP-Adressen, sondern private Adressen mittels Netzwerkadressübersetzung auf Betreiber-Ebene, bekannt als Carrier-grade NAT.

Zur Identifizierung dieser Nutzer*innen ist eine Speicherung der öffentlichen und internen IP-Adressen nicht ausreichend, dafür wären auch weitergehende Daten über benutzte Ports und Zugriffszeiten nötig. Das aber wäre eine unverhältnismäßig große Datenbank, die hierfür eigens eingerichtet werden müsste. Diese umfassende Profilierung der Nutzer*innen interessiert die Telekom aber im Zweifel wenig. Der ehemalige Staatsbetrieb stört sich vor allem an den dadurch entstehenden Kosten, die er im zweistelligen Millionenbereich beziffert.

Mit einem Eilverfahrenmöchte die Telekom noch vor Ende der Implementierungspflicht zum Monatswechsel prüfen lassen, ob Anforderungen der VDS an Provider technisch zu hoch gegriffen sind. Eine Ausweitung der VDS auf Carrier-grade NAT und Messenger-Dienste wird immer wieder gefordert. Dabei hatte der Europäische Gerichtshof eine allgemeine und unterschiedslose Speicherverpflichtung“ verboten.


von Alexandra Hiller via Netzpolitik.org – Creative Commons BY-NC-SA 3.0.