1. Mai 2017

1. Mai 2017

mehr…

und mehr für und in Lingen, wo die lokalen DGB-Gewerkschafter symbolisch aus dem in den 1950er Jahren mutig geschaffenen Hans-Böckler-Haus am Gasthausdamm in ihr neues, gemnetetes DGB-Quartier in der Kaiserstraße umziehen. Das ist beileibe kein Grund zum Feiern, werte Gewerkschafter! Denn dank exemplarischer Dummheit Kurzsichtigkeit wollten hauptamtliche  Gewerkschaftsfunktionäre das alte Gewerkschaftshaus m Gasthausdamm für einen unerhörten Ramschpreis und quasi unter der Hand verscherbeln. Doch da griff die Stadt Lingen zu und beanspruchte ein ihr vor 50 Jahren eingeräumtes Vorkaufsrecht. Bald wird die Liegenschaft, die auch gut zum benachbarten Finanzamt passten würde,  an einen kirchlichen Träger für ein Altersheim eine Seniorenresidenz weiterveräußert werden und zwar, so ist anzunehmen, zu einem gleichfalls skandalösen Billigpreis…

3 Antworten to “1. Mai 2017”

  1. Michael said

    Diese Geschichte klingt nach Mauschelei hoch 10. Deswegen haben wir direkt schriftlich bei der Stadt, Herr Krone und Herr Schreinemacher, nachgefragt.
    Die Antwort von Herrn Tieke (Liegenschaftsamt) zeigt nun offenbar: die Geschichte ist unwahr.
    Das Grundstück soll auch „weiterhin im Eigentum [ge]halten“ werden. „Sofern zu einem späteren Zeitpunkt jedoch eine Vermarktung am freien Markt erfolgen soll, wird diese sicherlich öffentlich ausgeschrieben“
    Also ist der Bericht ein Ente?

    • Vermarktung am freien Markt? Das ist Verwaltungssprech, die inhaltlich nichts bestreitet. In dem Bereich Mühlentorstaße/ Gasthausdamm kauft seit Jahren ein Investor alle Grundstücke auf, um ein größeres Seniorenzentrum zu bauen. Dann warten wir mal ab, zu welchem Schleuderpreis die Stadt an diesen Investor das ehem. DGB-Haus verkauft. Das dürfte bis Ende 2019/ Anfang 2020 erfolgen. Also von wegen 🦆

      • Michael said

        Es haben sich offiziell andere Interessenten für das Grundstück bei der Stadt gemeldet. Wenn das Grundstück öffentlich ausgeschrieben wird, wird es also keinen Schleuderpreis geben.
        Oder sind die Zustände bei uns in der Stadt wirklich so, dass ein solches Grundstück trotz schriftlicher, anderslautender Aussage eines Bereichsleiters doch unter der Hand „weitergereicht“ wird??

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