stolperstein_lingen_kaiserstrasse_1_caroline_heilbronnMit Hilfe und Unterstützung freiwilliger und großzügiger Spender konnten inzwischen 38 Stolpersteine in der Stadt Lingen verlegt werden. Sie sollen die Lebenden an das Schicksal der umgekommenen und ermordeten Opfer des Nationalsozialismus erinnern und den Toten Namen, Ehre und Menschenwürde zurückgeben.

Zwei weitere Stolpersteine für Ihno ten Brink (1932-1944) und Riekchen ten Brink (1896-1944) werden jetzt durch das Forum Juden Christen und die Stadt Lingen (Ems) verlegt. Die damals 48-jährige Mutter Riekchen und ihr 12-jähriger Sohn Ihno ten Brink starben am 6. Oktober 1944 im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau.
Dazu sind alle Lingenerinnen und Lingener am kommenden Dienstag, 13. Dezember, 14 Uhr zur Lindenstraße 45, Eingang des Hotels Altes Landhaus, eingeladen. Der Stolperstein von Ihno ten Brink wird vom Lingener Kinder- und Jugendparlament finanziert.
Neben Grußworten von Oberbürgermeister Dieter Krone und Dr. Heribert Lange, Vorsitzender des Forum Juden-Christen Altkreis Lingen e. V., wird Benno Vocks die Lebensläufe der beiden Ermordeten vor Ort darstellen.
(Foto: Stolperstein für Caroline Heilbronn, Lingen (Ems), von Gmbo 2013  CC 1.0)