Lehrhausgespräch mit Michael Heinig

14. November 2016

Die Reihe der Lehrhausgespräche des Forum Juden Christen in der Jüdischen Schule am Konrad-Adenauer-Ring wird am kommenden Dienstag (15. November) ab 19.30 Uhr dmit Prof. Dr. jur. Hans Michael Heinig (Göttingen/Berlin; ) sein. Sein Thema:

„Wie gut sind wir gerüstet für eine multireligiöse Gesellschaft ?“

heinigMichael Heinig (Foto lks, © privat) ist 1971 in Lingen geboren, hat 1990 am Gymnasium Johanneum sein Abitur gemacht und engagierte sich während seiner Lingener Zeit politisch. Ab WS 1990/91 studierte er Rechts-, Geschichts- und Sozialwissenschaften, zunächst in Hamburg, dann in Hannover und Bochum. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen und einer Praktikumszeit beim Bevollmächtigten des Rates der EKD promovierte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Martin Morlok in Düsseldorf  und erhielt den Dissertationspreis der dortigen Fakultät. Von 2002 bis 2004 absolvierte er sein Rechtsreferendariat unter anderem im Dezernat Udo Di Fabio beim Bundesverfassungsgericht und im Bundeskanzleramt. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen forschte Heinig bis in das Jahr 2008 als wissenschaftlicher Assistent von Görg Haverkate an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Dort habilitierte Michael Heinig und erhielt die venia legendi für die Fächer Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie, Kirchenrecht, Europarecht und Sozialrecht. Anschließend wurde er auf den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insb. Kirchenrecht und Staatskirchenrecht nach Göttingen berufen. Er hat seitdem auch die Leitung des Kirchenrechtlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland inne.

Professor Heinig ist bestens mit dem gesellschaftlichen, politischen und den kirchlichen Diskurs über das Thema ‚Multireligiösität“ vertraut – aufgrund seiner eigenen Arbeiten dazu und seiner Debattenbeiträge in den einschlägigen Gremien – einer Debatte, die die Gesellschaft nicht nur in Deutschland schon lange beschäftigt, und ebenso lange auf eine gute, verträgliche und tragfähige Problemlösung wartet.

„Deshalb können Sie getrost mit hohen Erwartungen am kommenden Dienstag in die Jüdische Schule kommen und sich auf einen gewiß spannenden Vortrag gefaßt machen oder besser noch: freuen. Und nicht weniger Interessant dürfte die Wiederbegegnung mit Michael Heinig für seine Lehrer und „seine“ Kreuzkirche(n)-Gemeinde sein. Auch diese laden wir alle auf diesem Wege ausdrücklich und herzlich zum nächsten Abend unserer Lehrhausgespräche ein.

Man darf sich auf den Abend freuen, über den die Lokalzeitung angekündigt hat, nicht unmittelbar berichten zu wollen; der Lokalteil sei nicht die richtige Plattform für ein Lehrhausgespräch. Also darf jede/r selbst kommen und nach dem Vortrag auch diskutieren. Wenn es in der Jüdischen Schule zu voll wird, ist kurzerhand ein Umzug in die Kreuzkirche am Universitätsplatz geplant.

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