Schweine

9. November 2016

„In konventionellen Ställen haben Schweine so wenig Platz, dass sie in ihren Exkrementen liegen müssen: 0,75 Quadratmeter pro Tier. Sie sehen kein natürliches Licht, kennen keinen Regen, keinen Wind. Und von den Güllegruben unter dem Stallboden steigen Ammoniakdämpfe auf, die die Lungen der Schweine schädigen. Eine neue Initiative aus Osnabrück will die Haltung der Tiere verbessern – und wirbt für sogenannte Offenställe.

Darin sollen die Tiere doppelt so viel Platz haben wie gesetzlich vorgeschrieben. Eine Stallwand ist, wie es der Name schon sagt, offen. Die Schweine sollen so frische Luft und in dem größeren Raum auch Beschäftigungsmöglichkeiten bekommen, etwa Stroh zum Wühlen. In einer Ecke können sie schlafen, in einer anderen ihr Geschäft verrichten.

„So kommt man dem natürlichen Betätigungsdrang der Tiere entgegen“, sagt Bert Mutsaers, ein Wurstfabrikant und der Vorsitzende des neu gegründeten „Vereins zur Förderung der Offenstallhaltung von Schweinen“. Bisher werden laut dem Agrarbiologen Rudolf Wiedmann, der in der Landesanstalt für Schweinezucht in Baden-Württemberg beschäftigt war, rund drei Prozent der 27 Millionen Schweine in Offenställen gehalten.

Schon Mutsaers’ Hintergrund verrät, dass es sich in Osnabrück nicht um eine gewöhnliche Tierschutzinitiative handelt. Neben dem Fleischwarenhersteller engagieren sich dort…“

[weiter bei der taz]

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