Handbuch DIY Stadtanleitung

29. Oktober 2016

Sich aktiv in die Stadtgestaltung einzubringen ist manchmal gar nicht so einfach. Oft sind bereits die bürokratischen Hürden das Ende vom Engagement. Die Stadt Wien möchte das ändern – mit einer DIY Anleitung.

Wer schon mal ein Straßenfest organisiert hat oder ein Mural genehmigen musste, weiß, wie umständlich das Prozedere sein kann. Alleine den richtigen Ansprechpartner im richtigen Amt zu finden kann schon Tage dauern. Bis dann der Antrag mit allen benötigten Unterlagen beim Amt vorliegt und bearbeitet ist, können schon mal mehrere Wochen und die Lust vergehen.

Um den Zugang für die Stadtmitgestaltung im eigenen Kiez zu erleichtern, hat die Stadt Wien über die ein Handbuch veröffentlicht. Das Handbuch DIY StadtanleitungHandbuch DIY Stadtanleitung gibt auf rund 100 Seiten Tipps, wie man sich durch Projekte aktiv in die Stadtplanung einbringen kann und wie man diese realisiert. Anhand von Beispielen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen wird erklärt, wie man ein Open Air genehmigt, einen Nachbarschaftsgarten ins Leben ruft, Sitzmöbel aus Paletten für den öffentlichen Raum baut oder ein Mural in der Nachbarschaft realisiert. Insgesamt enthält das Handbuch 20 Praxisbeispiele. Und dabei sieht das Buch auch noch ziemlich schick aus, was man längst nicht von allen Amtsbroschüren sagen kann.

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„Die „DIY Stadtanleitung“ – konzipiert und realisiert von der GB*6/14/15 – stellt praktische und theoretische Anleitungen vor, die helfen die Stadt individuell zu verschönern, zu verändern und zu beleben. Die Broschüre bietet Ideen, Anregungen und Anleitungen zum Mitgestalten und geht in einzelnen Beiträgen auch auf die aktuellen Herausforderungen einer aktiven und motivierten Stadtgesellschaft ein.“

Das Handbuch ist bereits die zweite, aktualisierte Auflage. Die Publikation gibt als gedrucktes Buch in Wien und als Download. Herausgeber ist die Wiener Gebietsbetreuung 6/14/15 (GB* 6/14/15)*

* Am Namen muss das Amt allerdings noch Arbeiten. „Wo bekomme ich das Heft? Bei 6/14/15. Ah, verstehe…“

(gefunden bei urbanshit)

Da denke ich:
Auch für unser Städtchen ist dies eine gute Idee, wo wir doch vor allem Plastikzäune, Werbetafeln,  Mülleimer and andere misslungene Dinge in und an die Straßen stellen..

 

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