Halloween

31. Oktober 2016

Passt? Soll der einzige #Halloween-Tweet bleiben….

halloween

via twitter – @Rutzel21

Dippoldiswalde

31. Oktober 2016

Ohne (weitere) Worte:

dippoldiswolde

Freiheit

31. Oktober 2016

Max nullt heute. Also, dies für ihn! Machste schon richtig, Junior.

Laufen

30. Oktober 2016

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Handbuch DIY Stadtanleitung

29. Oktober 2016

Sich aktiv in die Stadtgestaltung einzubringen ist manchmal gar nicht so einfach. Oft sind bereits die bürokratischen Hürden das Ende vom Engagement. Die Stadt Wien möchte das ändern – mit einer DIY Anleitung.

Wer schon mal ein Straßenfest organisiert hat oder ein Mural genehmigen musste, weiß, wie umständlich das Prozedere sein kann. Alleine den richtigen Ansprechpartner im richtigen Amt zu finden kann schon Tage dauern. Bis dann der Antrag mit allen benötigten Unterlagen beim Amt vorliegt und bearbeitet ist, können schon mal mehrere Wochen und die Lust vergehen.

Um den Zugang für die Stadtmitgestaltung im eigenen Kiez zu erleichtern, hat die Stadt Wien über die ein Handbuch veröffentlicht. Das Handbuch DIY StadtanleitungHandbuch DIY Stadtanleitung gibt auf rund 100 Seiten Tipps, wie man sich durch Projekte aktiv in die Stadtplanung einbringen kann und wie man diese realisiert. Anhand von Beispielen und Schritt-für-Schritt-Anleitungen wird erklärt, wie man ein Open Air genehmigt, einen Nachbarschaftsgarten ins Leben ruft, Sitzmöbel aus Paletten für den öffentlichen Raum baut oder ein Mural in der Nachbarschaft realisiert. Insgesamt enthält das Handbuch 20 Praxisbeispiele. Und dabei sieht das Buch auch noch ziemlich schick aus, was man längst nicht von allen Amtsbroschüren sagen kann.

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„Die „DIY Stadtanleitung“ – konzipiert und realisiert von der GB*6/14/15 – stellt praktische und theoretische Anleitungen vor, die helfen die Stadt individuell zu verschönern, zu verändern und zu beleben. Die Broschüre bietet Ideen, Anregungen und Anleitungen zum Mitgestalten und geht in einzelnen Beiträgen auch auf die aktuellen Herausforderungen einer aktiven und motivierten Stadtgesellschaft ein.“

Das Handbuch ist bereits die zweite, aktualisierte Auflage. Die Publikation gibt als gedrucktes Buch in Wien und als Download. Herausgeber ist die Wiener Gebietsbetreuung 6/14/15 (GB* 6/14/15)*

* Am Namen muss das Amt allerdings noch Arbeiten. „Wo bekomme ich das Heft? Bei 6/14/15. Ah, verstehe…“

(gefunden bei urbanshit)

Da denke ich:
Auch für unser Städtchen ist dies eine gute Idee, wo wir doch vor allem Plastikzäune, Werbetafeln,  Mülleimer and andere misslungene Dinge in und an die Straßen stellen..

 

Refill

28. Oktober 2016

Jeden Tag landen hunderttausende Einweg-Kaffeebecher im Müll. In Hamburg startet ab November nun das erste Mehrweg-Pfandbechersystem für Coffee To Go.

Stündlich landen mehrere hunderttausend Einweg-Kaffebecher im Müll. Alleine in Berlin werden laut einer Studie jeden Tag fast eine halbe Millionen Becher verbraucht. In Hamburg wird diese Zahl nich viel besser aussehen.

Fotos: Julie Nagel

Fotos: Julie Nagel

Das Pilotprojekt REFILL IT! startet in wenigen Tagen am 1. November 2016. Zum Start machen acht Cafés und Bäckereien aus Eimsbüttel, Ottensen, St. Pauli und Sternschanze mit. Sollte sich das System im Praxistest bewähren, werden sicher bald weitere Läden nachziehen. Wer alles mitmacht, kann man auf der Website von REFILL IT! sehen. Die Idee zu dem Projekt hatte El Rojito aus Ottensen, die seit Ende der 1980er Jahren mit fairem Kaffee handeln.

(Quelle: urbanshit)

📌 Emslandkalender 2017

28. Oktober 2016

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Magdeburg

26. Oktober 2016

Mario Köhne (Twittername „Glomse“) verlässt nicht nur die Grafschaft und das Emsland, sondern auch Lingen und seinen Stadtteil Damaschke. Die Stimme der Ems-Vechte-Welle geht nach Magdeburg zum Mitteldeutschen Rundfunk, also nicht ganz bis Berlin, wo ich ihn eher vermutet hatte. In seinem neuen Blog informiert er seine treuen Fans:

„Es war für mich keine einfache Entscheidung, die ich am vergangenen Wochenende getroffen habe. Ich werde zum 1. Januar das Emsland verlassen und einen neuen Job antreten: ich werde als Reporter und Redakteur im mdr-Landesfunkhaus in Magdeburg anfangen.

funkhausMeine Situation in Lingen hat mich lange grübeln lassen: hier sind meine Familie und meine Freunde. Ich arbeite unglaublich gern im ems-vechte-welle-Team und habe mir in den Jahren seit Volo-Beginn 2009 ein – wie ich finde – gutes Netzwerk aufgebaut. Heimatverbunden wie ich eigentlich bin, fällt es mir schon schwer, das alles irgendwie aufzugeben. Andererseits wartet in Magdeburg ein für mich neues Haus mit sympatischem Team, es warten neue Strukturen, ein neues Umfeld, ein neues Berichterstattungsgebiet, sprich: eine neue Herausforderung. Und die möchte ich annehmen. Künftig heißt es also Merseburg und Weißfels statt Meppen und Wietmarschen. Ob es die richtige Entscheidung war, das dürft Ihr mich gern in einem Jahr oder in zwei Jahren fragen.

Zum Foto: Das Wetter in Magdeburg war am Freitag echt mies. Und dann ist noch eine Scheibe dazwischen. Aber ich wollte Euch den wunderbaren Ausblick aus dem Landesfunkhaus nicht vorenthalten.“

 

ps Übrigens Weißenfels, Glomse! Es heißt Weißenfels mit en hinter dem ß. W. liegt nahe Naumburg, wo bekanntlich Uta (Domstandbild mit drei Buchstaben) seit Jahrhunderten wartet 😉

Amnestie!

26. Oktober 2016

Nachdem in Großbritannien die Amnestie verurteilter Schwuler am Freitag erst einmal gescheitert ist -das Video zeigt den emotionalen Beitrag des  Parlamentsmitglied Chris Bryant (Labour-Party)- treibt in Deutschland Justizminister Maas eine Amnestie von Schwulen voran, die nach § 175 StGB wegen ihrer sexuellen Orientierung bis 1993 strafrechtlich verfolgt und verurteilt wurden sowie nicht selten Freiheitsstrafe verbüßten. Am selben vergangenen Freitag verschickte sein Berliner Justizministerium einen Referentenentwurf zur Abstimmung an weitere Ressorts. Neben der Aufhebung der Urteile gegen Schwule soll noch lebende Betroffene eine finanzielle Entschädigung erhalten, für die insgesamt bis 30 Millionen Euro zur Verfügung stehen sollen. Neben dieser Individualentschädigung beinhaltet der Entwurf auch eine Kollektiventschädigung von 500.000 Euro, die der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld zukommen, um so auch Verantwortung für jene Urteile zu übernehmen, bei denen die Verurteilten ihre Rehabilitierung nicht mehr erleben können.

Die Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwule in der SPD begrüßte heute die Schritte von Justizminister Heiko Maas. Nachdem im Mai dieses Jahres durch ein Rechtsgutachten von Professor Dr. Martin Burgi festgestellt worden war, dass eine Aufhebung der Urteile nach § 175 StGB möglich ist, kündigte Heiko Maas umgehend die lange geforderte Rehabilitierung an.

220px-hiller_tract_against_paragraph_175Schon 1922 hatte der Publizist Kurt Hiller  eine Aufsatzsammlung gegen den § 175 StGB veröffentlicht (Foto lks, by Jmabel). Doch erst jetzt wird der  Paragraf zunehmend als Schandfleck unserer Justizgeschichte wahrgenommen. Das ist richtig und wichtig.

Menschen, die nach diesem Unrechtsparagrafen verurteilt wurden, wurde nicht nur im juristischen Sinne großes Unrecht angetan. Ihre Würde wurde verletzt, da sie stigmatisiert, gesellschaftlich und beruflich ausgegrenzt und ihnen die Chancen genommen wurden, ihre individuellen Lebensentwürfe zu realisieren, sagte am Dienstag die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD Petra Nowacki. Nachdrücklich begrüßte sie die Initiative von Justizminister Maas.

„Die Aufarbeitung des Unrechts darf sich nicht nur auf die juristische Gleichstellung beschränken darf“, ergänzte Frau Nowacki. Auch das Werben und Eintreten für eine offene und vielfältige Gesellschaft sei eine unerlässliche Aufgabe. Die Rehabilitierung und Entschädigung verurteilter Männer nach § 175 StGB ist daher auch moralische Verpflichtung.

11jährige

25. Oktober 2016

Neues von der 50er-Jahre-Front meldet gerade die taz:

Unsittliche Berührung, so lautet der Vorwurf: Wegen eines Vorfalls auf einer Klassenfahrt sollen zwei Elfjährige von ihrer Gesamtschule in Hannover-Langenhagen fliegen. Dagegen ziehen die Eltern nun vor Gericht. „Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen“, sagt ihr Rechtsanwalt Thorsten Hatwig (Foto, © Xing).

hatwigErstmals berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung vor zwei Wochen über den Fall – damals sah es noch so aus, als würde die Schule die beiden Elfjährigen nur suspendieren, wenn auch für drei Monate. Die Eltern selbst bestätigten damals, die beiden hätten auf einer vorangegangenen Klassenreise an drei Tagen in Folge drei Mädchen die T-Shirts hochgezogen, Klapse auf den Po gegeben oder auch an die Brüste gegriffen.

„Ein Gespräch zwischen den Eltern der Jungen und der Mädchen wurde von der Schule nicht gestattet“, berichtet Anwalt Hatwig. Am vorletzten Tag der Reise erst habe die Lehrerin per SMS darüber informiert, dass deren Söhne an diesen Übergriffen beteiligt gewesen sein sollten und es „eine Konferenz und disziplinarische Maßnahmen“ geben werde.

Üblicherweise werden Eltern aufgefordert, ihre Kinder abzuholen, wenn es große Probleme gibt, doch das unterblieb in dem Fall. Stattdessen seien die Jungs von der Schulleitung „verhört“ worden, sagt Anwalt Hatwig. Eingeschüchtert sei einer der Jungs nach Hause gekommen und habe gefragt: „Mama, bin ich ein Vergewaltiger?“

[…weiter bei der taz]

„Disziplin!“

Erziehungsmittel und Ordnungsmaßnahmen hat Niedersachsen in § 61 Nieders. Schulgesetz geregelt.

Ordnungsmaßnahmen sind unter anderem dann zulässig, wenn Schüler Pflichten grob verletzen, dem Unterricht fernbleiben oder ihn nachhaltig stören.

Die mildeste Maßnahme ist der Ausschluss von einem Fach für bis zu einen Monat. Am anderen Ende der Skala steht der Verweis – von allen Schulen. Dieser setzt voraus, dass der betreffende Schüler die Sicherheit von Menschen ernstlich gefährdet oder den Schulbetrieb schwer beeinträchtigt.

Die Entscheidung über einen Schulverweis trifft in Niedersachsen die Klassenkonferenz, genehmigen muss ihn danach noch die jeweilige Schulbehörde.

Höhere Hürden gibt es beispielsweise in Hamburg: Hier entscheidet über einen Schulverweis die Behörde, wenn ihn zuvor die Lehrerkonferenz einer Schule beantragt hat. Laut dem Hamburgischen Schulgesetz müssen Ordnungs- auch immer mit Erziehungsmaßnahmen verknüpft werden.