Бабин Яр

29. September 2016

Es ist eines der größten Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Die Ermordung von mehr als 33000 ukrainischen Männern, Frauen und Kindern jüdischen Glaubens in Babyn Jar, auf Ukrainisch Бабин Яр. Es jährt sich heute und morgen zum 75. Mal.

Der damalige israelische Ministerpräsident Jitzchak Rabin sagte 1995, nur wenige Wochen vor seiner Ermordung, bei einem Besuch in Kiew: 

 „Hier in Babyn Jar haben die Männer des Sonderkommandos A4 die Träume kleiner Kinder vernichtet und die Herzen ihrer Eltern, die sie mit ihren eigenen Körpern zu schützen versuchten. Hier übertönte das Dröhnen der Gewehrsalven die Schreie Zehntausender von Kiewer Juden und vieler anderer Opfer. Und hier in diesem Höllenschlund endete die Geschichte einer großartigen jüdischen Welt – der Welt der ukrainischen Juden, aus deren Mitte die ersten Träumer von Zion hervorgingen, die besten jüdischen Dichter und Schriftsteller, die großen Pioniere und Wegbereiter des Zionismus.“

Der deutsche Filmproduzent Artur Brauner, der selbst dem Genozid nur knapp entkommen ist und zwölf Verwandte in der Schlucht von Babi Jar verloren hat , hat das schreckliche Geschehen vor 15 Jahren verfilmt. Sein Film über „Babij Jar“ kennt keine Distanz. Radikal, minutiös und schonungslos zeigt er das Massaker in jener Talsenke von Kiew, in der an nur zwei Tagen, am 29. und 30. September 1941, das Sonderkommando 4a der Einsatztruppe C der 6. Armee der deutschen Wehrmacht 33 771 Juden erschoss, liquidierte, auslöschte. Hier weitere Informationen über „das vergessene Verbrechen“…

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