HRS

24. September 2016

correctivBevor Sie heute ein Hotel über HRS buchen, sollten Sie diese Recherche von Leonie Weigner auf correctiv.de über die Praktiken von HRS lesen und sich überlegen, ob damit ein Alleinstellungsmerkmal von HRS beschrieben wird oder ob auch die anderen Hotelplattformen vorn beim Beschiss dabei sin; die Leserkommentare lassen dies naheliegend erscheinen

Im August 2016 klingelt das Telefon von Robert Schaller*, Inhaber eines Hotels in Nordrhein-Westfalen. Schaller hebt ab. Am anderen Ende ist – wieder einmal – ein Mitarbeiter der Hotelbuchungsplattform HRS. Schaller kennt den Mann, er sei sein „persönlicher Betreuer“, rund alle zehn Tage melde er sich mittlerweile. Mit dem immer gleichen Vorschlag, den er laut Schaller auch an diesem Tag wieder vorgetragen habe: Schaller solle HRS für ein Wochenende nicht 15, sondern 19 Prozent des Zimmerpreises als Provision überweisen. Dafür stehe sein Hotel dann weiter oben in der Liste seiner Stadt.

Oder, in der Sprache von HRS: Schaller solle das „Ranking“ seines Hotels „boosten“. Ankurbeln. Steigern. In die Höhe treiben…

[…weiter bei correctiv]

Die Recherche von coorect!v erscheint gleichzeitig bei deren Kooperationspartnern im „Tagesspiegel“, im „Kölner Stadtanzeiger“, im „Mannheimer Morgen“, in der „Mittelbayerischen Presse“, den „Nürnberger Nachrichten“, der „Sächsischen Zeitung“, der „Badischen Zeitung“ und im WDR

(*Name geändert…)

update am 25.9.

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